Zum Release: Dirt 3 im Technik-Test - Sechs CPU-Kerne im Vorteil, gelungener DirectX11-Modus
Dirt 3 im Techniktest: Codemasters' Dirt 3 basiert auf einer verbesserten Version der Ego-Engine und die hat es in sich: Im Technik-Test von PC Games Hardware gefällt der Titel durch seine exzellente Multicore-Unterstützung sowie einen gut umgesetzten DirectX-11-Modus.
Anmerkung: Da Dirt 3 heute im Handel gelandet ist, veröffentlichen wir den Technikartikel von letzter Woche erneut.
Dirt 3 fährt zwar erst am 24. Mai in den Läden vor, das NDA für den neuen Codemasters-Titel ist jedoch schon heute zu Ende. PC Games Hardware liegt seit mehreren Tagen die finale Verkaufsversion vor, die wir gründlich auf Her(t)z und Nieren testen konnten.
Dirt 3 im Test: Engine und Optik
Bekanntermaßen setzt Dirt 3 auf den Inhouse-Renderer von Codemasters, die Ego-Engine. Die Cross-Plattform-Engine beherrscht alle wichtigen Rendertricks, welche zum Teil jedoch erst unter DirectX 11 genutzt werden: Die aktuelle API bietet per Hardware-Tessellation gerenderte Stoffe (u.a. Fahnen) sowie eine bessere Wasserdarstellung mit mehr Wellen - das Streckenpublikum bekommt allerdings im Gegensatz zu Colin McRae Dirt 2 keine zusätzlichen Polygone mehr ab. Dank der Full-Floating-Point-HDR-Beleuchtung (FP16) und per Direct Compute berechnetem High Definition Ambient Occlusion (HBAO), Post-Effekten wie Motion Blur und fein gefilterten Shoft-Shadows wirken die Licht- und Schatten-Spiele in Dirt 3 noch realistischer als im Vorgänger. Sofern Sie eine DirectX-9- oder DirectX-10-Karte einsetzen, müssen Sie grobere Schatten in Kauf nehmen, auch fehlt AMDs Umgebungsverdeckung HBAO. Das neue, aufwendig gestaltete Wettersystem bekommen Sie natürlich auch mit DirectX 9 zu Gesicht, generell sieht dieser Renderpfad kaum schlechter aus als die DX11-Version (DirectX 10/10.1 wird nicht angeboten). Ein Wechsel zwischen beiden APIs ist nur via Config-Datei möglich.
Dirt 3 im Test: Benchmark-Szene
Da es aus technischen Gründen derzeit nicht möglich ist, eigene Strecken samt KI als Benchmark via XML-Datei zu erstellen, greifen wir für unsere Benchmarks (vorerst) auf den integrierten Leistungstest mit der verschneiten Strecke "Aspen" samt KI-Gegnern zurück und messen mit Fraps die ersten 30 Sekunden ab dem Start des Rennens.
Dirt 3 im Test: CPU-Resultate
Im Test mit einem Phenom II X6 1090T und einer Geforce GTX 580 im DirectX-11-Modus zeigt sich, dass die Ego-Engine problemlos mehr als vier Kerne zur Leistungssteigerung heranzieht - sechs Rechenherzen steigen die durchschnittlichen Fps um satte 46 Prozent, denn Codemasters hat eine "6core.xml" von Haus aus implementiert. Vor allem in Anbetracht von Colin McRae Dirt 2 und F1 2010 ist dies erfreulich: Dirt 2 kam vor den X6-CPUs auf den Markt, das Spiel lief nur mit der "1core.xml" auf einem Kern - entsprechend unterirdisch war die Performance, erst der Patch 1.1 behob dieses Manko. Bei F1 2010 gibt es ebenfalls keine "6core.xml", auch stürzt das Spiel auf X6-CPUs schlicht ab, daher veröffentlichte Codemasters den Thuban-Hotfix. Angesichts der Tatsache, dass Colin McRae Dirt 2 und F1 2010 von AMD gesponsorte Spiele sind, war dies ein Trauerspiel - bei Dirt 3 haben es die Entwickler nun aber auf die Reihe bekommen.
Sollten Sie nur einen Zweikerner Ihr Eigen nennen, ist dies trotz der exzellenten Multicore-Unterstützung von Dirt 3 kein Beinbruch, denn selbst ein Zweikerner mit rund 3,0 GHz wie ein Core 2 Duo oder Phenom II X2 liefern gut 50 Bilder pro Sekunde ab und bremsen das Spiel kaum aus. Erste Messungen mit Intels aktuellen Core-i5/i7-Modellen zeigen Leistungswerte, die auf dem Niveau von AMDs Phenom II X6 liegen. Besitzen Sie eine solche CPU, müssen Sie sich ergo auch keine (CPU-bedingten) Fps-Sorgen machen. Mit nur einem Kern startet Dirt 3 ebenso wenig wie F1 2010 (daher sind zwei Kerne auch die minimale Systemanforderung!).
Dirt 3 im Test: Grafikkarten-Resultate
Für unsere Benchmarks verzichten wir auf beliebte DirectX-10-Beschleuniger und testen nur im DirectX-11-Modus. Sollten Sie eine Radeon HD 4870 oder Geforce GTX 260-216 besitzen: Im DX9-Betrieb erreichen diese Karten mit maximalen Details problemlos flüssige Bildraten von weit über 40 Fps. Sollten Sie ein System besitzen, welches auch maximale DirectX-11-Details nicht schultern kann: Dirt sieht bereits ab mittleren Details super aus (HBAO, weiche gefilterte Schatten mit vernünftiger Shadow-Map-Auflösung und Publikum inklusive).
Der DirectX-11-Renderpfad reduziert die Bilder pro Sekunde ungefähr um ein Drittel (sofern die Grafikkarte und nicht die CPU bremst!), allerdings läuft das Spiel selbst auf einer Radeon HD 5770 (die unter 100 Euro kostet) in 1.650 x 1.050 Pixeln mit maximalen Details samt 4x MSAA/16:1 AF mit nur knapp unter 30 Fps. Verzichten Sie auf die Kantenglättung oder reduzieren Sie diese, läuft Dirt 3 auch hier mit deutlich über 40 Fps - weniger empfehlen wir nicht, da die Steuerung ansonsten sehr schwammig ausfällt, was aber typisch für die Ego-Engine ist. Das restliche Testfeld sortiert sich wie es zu erwarten ist, nennenswerte Ausreißer pro AMD oder pro Nvidia gibt es keine. Nur eines fällt sofort auf: Die Cayman-Radeons HD 6970 und HD 6950 agieren deutlich langsamer als zu erwarten wäre, wir vermuten trotz AMDs "Gaming Evolved" ein Problem mit dem Catalyst 11.5a oder der Spiele-Engine. Flüssig läuft Dirt 3 auf diesen Karten aber trotzdem.
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also die aussage "Sechs CPU-Kerne im Vorteil" kann ich ehrlich nicht nachvollziehen, so ein kern vom X6 ist doch viel schwächer als einer von einem i3 oder i5, und zusätzlich wurde bei 640x480 gemessen
mit meinem rechner muss ich wohl sagen werden ohne vsync alle kerne ca 80% ausgelastet, da kann es durchaus sein dass 6 kerne bei stock einen vorteil haben, da muss man aber schon eine GTX580 haben
der test zeigt das aber nicht
naja egal, da man ohne vsync übles tearing hat und die fps auf 60 begrentzen muss, wird man wohl nur zum benchen einer GTX580 oder einer vergleichbaren Graka eine Sechkerner brauchen
Also mit 112 FPS im Durchschnitt lässt es sich auf maximalen Einstellungen mit DX11 und 1920x1080 echt gut spielen
Und mit minimum FPS von 84 FPS bin ich auch zufrieden
Erstes Bild ist mit CF und zweites Bild ist ohne CF !!
Ich liebe das Game so <3
Das spiel ist der hammer, shift 2 war schon geil aber das, BOMBE !
Die Grafik revolutionär, best looking RACE GAME ever !
Knackscharfe Texturen, grandiose Beleuchtung, einfach wunderhübsch
Das performance auf meiner HD6970 göttlich, habe im Benchmark und auf allen strecken immer konstante 60FPS, flüssiger gehts nimmer.
Spiele mit 11.5b:
Download
AMD Catalyst
Support for additional Stereo 3D-capable displays:
Viewsonic V3D241wm-LED
3D Projectors
Enables AMD CrossFire™ scaling for Brink
Enables AMD CrossFire scaling for The Witcher 2
Improves performance for Dirt 3
....aber wie gesagt jetzt mit neuem Patch überall konstante 60FPS auf highest.
Ich liebe das spiel, 39 € waren echt gut angelegt
Nope.
Sind die Werte die Dirt3 am Ende des Benchmarks ausgespuckt hat, sry!
Die 30 Sek. hab ich im Text überlesen.
Tut der Sache aber keinen Abbruch, dass das Spiel für die Optik wirklich gut performt.