Portal 2: "Speedy thing goes in, speedy thing comes out" [Quelle: siehe Bildergalerie]
Seit heute am frühen Morgen ist Portal 2 bei Steam freigeschaltet und als Chell dürfen Sie sich erneut durch Aperture Science rätseln. PC Games Hardware hat sich bereits die Portal-Kanone geschnappt und Impressionen aus einem der besten Spiele aller Zeiten eingefangen. Ja, Portal 2 ist ein grandioses Spiel - ein Meisterwerk, um genau zu sein. Und wer nur ein paar Missionen gespielt hat, wird es ähnlich sehen.
Portal 2: Die TechnikWenig überraschend findet in Portal 2 Valves hauseigene Source-Engine Verwendung, allerdings mit einigen neuen Features beispielsweise für das Wasser oder die Kraftfelder (siehe
PDF #1 und
PDF #2). Hinsichtlich Texturqualität oder dynamischer Beleuchtung reißt der Portal-Knobler zwar keine Bäume aus, dennoch ist das Spiel aus Licht und Schatten sehr gelungen, die Level-Architektur im Rahmen der zu bespielenden Räume vortrefflich und der Stil zeitlos genial. Gemäß dem Motto "Speedy thing goes in, speedy thing comes out" arbeitet die Source-Engine mit dezenter Bewegungsunschärfe, auch eine leichte Tiefenunschärfe ist hier und da auszumachen. Sehr cool ist auch die optische Umsetzung der drei Gel-Flüssigkeiten, welche Sie im späteren Spielverlauf kennen lernen werden. All das kostet aber nur sehr wenig Leistung, selbst Einsteiger-Grafikkarten erlauben hohe (Supersampling-)Kantenglättungsmodi bei über 40 Bildern pro Sekunde. Grandios sind wieder einmal die musikalische Untermalung und die Sprachausgabe, welche auch im Deutschen überzeugt (u.a. die Stimmen von Brad Pitt und Sean Penn). Vor allem die Kommentare und Gags des Spiels sind einzigartig.
Portal 2: Vergleich mit dem VorgängerDa Portal 2 wie gehabt in Aperture Science spielt, jedoch Jahre später, sehen Sie den ein oder anderen Raum wieder - etwa den allerersten oder aber eine frühe Rätselkammer des ersten Teils. Seit dem (vorläufigen) Ende von Glados zerfiel Aperture Science, Pflanzen wuchern und viele Abschnitte sind zerstört. Der folgende Vergleich illustriert dies wunderbar:
Grafikvergleich: Portal (1) gegen Portal 2
Portal 2: Maximale Details gegen minimale DetailsWie bei so vielen Cross-Plattform-Produkten, beispielsweise auch Crysis 2, bleibt beim Wechsel von maximalen auf minimale Details die Optik auf den ersten Blick nahezu gleich - das Gesamtbild wird nicht zerstört. Die mehr als verdoppelte Bildrate aber kommt nicht nicht von ungefähr: Kanten flimmern in Ermanglung von Antialiasing, die schwachen Texturen wirkt mangels anistroper Filterung noch matschiger. Auch sind Spiegelungen oder der Blick durchs Portal deutlich niedriger aufgelöst, die ansonsten weichen Schatten verfügen über grobe "Sägekanten". Auch die statische Beleuchtung (genauer die Radiosity Lightmaps) leidet hier und da.
Portal 2: Maximale gegen minimale Details
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Modern Warfare 3, dem Shooter von Activision, finden Sie auf der PCGH-Themenwebseite.
Freizeitschrauber
23.04.2011 23:05
Was mir an den Settings gleich aufgefallen ist, dass man die Rekursionstiefe beim Portal-Renderer nicht mehr angeben konnte. Schon mal 2 Portale genau parelell zueinander geöffnet ("Parallelspiegel-Effekt"), da kann die Graka bzw. CPU zeigen was sie drauf hat
Software-Overclocker
20.04.2011 17:05
Wie viel beträgt die ungefähre Spielzeit bei Portal 2?
Freizeitschrauber
19.04.2011 20:19
Werde es mir auch kaufen, der erste Teil war schon super.
BTW: Wie kann den jemand Portal 1 nicht haben, Valve hat das mal verschenkt