AMD Bulldozer soll im Q3 kommen: Gute Yield-Raten?
Es gibt neue GErüchte zu Bulldozer, der wichtigsten CPU, die mittelfristig den Markt erreichen wird. Der Plan, Bulldozer im Juni auf den Markt zu bringen, soll stehen. Die Vorstellung sei für die Computex Anfang Juni vorgesehen.
AMDs Bulldozer soll Gerüchten nach zufolge im Juli gestartet werden. Die Yield-Raten seien gut, so will man auf der IT-Webseite Fudzilla erfahren haben. Die offizielle Vorstellung soll während der Computex durchgeführt werden, die vom 31. Mai bis 04. Juni in Taipeh stattfindet. Die Server-Variante von AMDs Bulldozer soll im Laufe des dritten Quartals 2011 nachgereicht werden. Absolut offen ist bis dahin aber noch die Performance von AMDs neuem Prozessor, auch wenn schon hier und da Informationen zu lesen waren. Wie verlässlich diese sind, wird man aber erst nach dem Launch wissen. Am gefährlichsten wird Bulldozer aber laut Fuad Abazovic nicht die aktuelle Plattform Sandy Bridge, sondern Intels nächste Generation Ivy Bridge in 22 nm - welche aber erst zur CES 2012 erwartet wird.
Quelle: Fudzilla
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Hintergrund Desktop-Bulldozer (Zambezi)
Der im 32-nm-Prozess gefertigte Bulldozer setzt auf sogenannte Module mit vierfach superskalarem Design. Ein solches Modul, also eine Compute Unit, beinhaltet zwei (Integer-)Kerne, diese teilen sich unter anderem den 2 MiByte großen L2-Cache und die "Flex FPU" genannte, mächtige Gleitkommaeinheit. Ein Modul ist laut AMD schneller als ein Zweikerner mit K10-Architektur. Alle Module, bis zu vier beim Orochi-Die (Zambezi für Desktop und Valencia für Server), greifen auf 4 bis 8 MiByte L3-Cache zu - je nach Ausbaustufe werden die Versionen von AMD mit einer TDP mit 95 bis 125 Watt eingestuft. Ein Modul erreicht laut AMD 80 Prozent der Leistung eines (fiktiven) Bulldozer-Dualcores. Auf dem Financial Analyst Day 2010 gab AMD bekannt, dass Bulldozer selbst bei Auslastung aller Kerne per Turbocore bis zu 500 MHz hochtaktet. Zum Vergleich: Ein Phenom II X6 1090T legt nur bei drei von sechs Kernen die gleiche Frequenz oben auf, ein Core i7-870 bei Auslastung aller Kerne mit 233 MHz nicht mal die Hälfte. AMDs John Fruehe sagte zudem, mit weniger Kernen könne es gar mehr sein.
Die ISSCC 2011 verriet AMD zudem, dass ein Modul 213 Millionen Transistoren auf 30,1 mm² fasst, das Design ist für 0,8 bis 1,3 Volt ausgelegt. AMD spricht davon, dass ein 8-kerniger Bulldozer weniger Die-Fläche verbraucht als ein Thuban (346 mm²), Hans de Vries von Chip-Architekt schätzt derzeit (Ende Februar 2010) 292 mm². Das Bulldozer-Design soll 3,5 GHz und mehr erreichen, inklusive Turbocore - allerdings ist es von Haus hochtaktend ausgelegt, die Frequenzen lassen sich also nicht direkt mit einem Phenom II vergleichen. Auch sagt der hohe Takt nicht zwingend etwas über den Stromverbrauch des Designs aus. Der Cache bzw. die CPU-Northbridge des Bulldozer läuft mit 1,1 Volt und erreicht 2,4 GHz und unterstützt bis zu DDR3-1866 - ein Phenom II kommt auf nur 2,0 GHz und DDR3-1333. All diese Informationen sprechen zusammen mit der neuen, teils sehr mächtigen FPU für eine massiv gesteigerte Pro-Takt-Leistung gegenüber dem Phenom II. Der Bulldozer mit seinem innovativen Modul-Aufbau wird für das zweite Quartal 2011 erwartet und setzt den neuen Sockel AM3+für volle Kompatibilität zwingend voraus.

Ja die zwei 128 Bit Einheiten können einfach als 256 Einheit zusammen arbeiten. Da sollte es absolut keine Probleme geben. Das Prinzip ist ja aus den GPUs mit den SP Einheiten, die als DP Zusammenarbeiten können ja hinlänglich bekannt. Für SSE Befehle haste aber recht, da ändert sich nichts. Da steigt die Leistung wohl mehr oder weniger einfach im Verhältnis der Integercores, wobei nun eben die Füllung der FP-Pipeline besser sein sollte, da eben beide Cores bei bedarf in jedem Takt die Zuteilung komplett ändern können! Das sollte die Effizients wohl schon merkbar steigern. Auch hat der Sheduler jetzt fast die doppelte Größe, das wird sicherlich auch einiges bringen.
Datei:AMD K10 Arch.svg
Und zu Bulldozer gibt es Gerüchte, dass für 256 Bit Berechnungen beide Einheiten zusammenarbeiten. Ich sag nicht, dass BD da lahm werden muss, ich sage nur, dass es gerade im Fließkommabereich die größten Fragezeichen gibt und man nicht ausgerechnet fließkommalastige Anwendungen als Vorzeige-BD-Szenario postulieren soll.
Prescott waren aber nur Singlecores, nicht Dual und Quad. Das spielt natürlich mit rein.
Prescott waren aber nur Singlecores, nicht Dual und Quad. Das spielt natürlich mit rein.