AMD: App Store als Treiberbestandteil geplant

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AMD plant, die Verbreitung von Fusions-optimierten Anwendungen über das Catalyst Control Center zu fördern.

Als eine der ersten Fusion-APUs erscheint Ontario auf dem Endkundenmarkt. Dank optimierter Softwarevermarktung soll die integrierte GPU schnellstmöglich für mehr als nur Grafikausgabe genutzt werden. Quelle: AMD Als eine der ersten Fusion-APUs erscheint Ontario auf dem Endkundenmarkt. Dank optimierter Softwarevermarktung soll die integrierte GPU schnellstmöglich für mehr als nur Grafikausgabe genutzt werden. Apple hat es mit iTunes vorgemacht, Intel und Google versuchen den Erfolg zu kopieren: Geschlossen Vermarktungssysteme etablieren sich als Ergänzung zu neuen Soft- und Hardwareplattformen. Außenstehenden erscheinen neben dem Nutzerkomfort vor allem die zusätzlichen Einnahmen als Motivation. Doch App Stores haben einen weiteren Vorteil, den AMD sich jetzt gezielt zu nutze machen möchte: Die beschleunigte Einführung neuer Software.

Das Henne/Ei-Problem ist seit der Einführung des PCs ein ständiges Ärgernis für Hardwarehersteller. Erscheint Hardware mit neuen Funktionen, dauert es Monate bis Jahre, bis entsprechend optimierte Software unter den Nutzern verbreitet ist. Neue SSE-Revisionen, 64 Bit, Multi-Thread-Fähigkeiten - je revolutionärer eine Entwicklung ist, desto mehr Zeit vergeht, ehe sie als wertvolles Verkaufsargument wirkt.
Dies gilt besonders für die dieses Jahr erscheinenden CPUs mit integrierter Grafikeinheit, beispielsweise AMDs Fusion-Konzept. Die Direct3D 11 kompatible GPU könnte eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen oder beschleunigen, wenn entsprechend optimierte Software eingesetzt wird.

Um deren Verbreitung zu beschleunigen möchte AMD nun die Vorteile aus der Direktvermarktung eines kommerziellen App Store in ein offeneres System überführen. Als Rahmen wird das hauseigene Catalyst Control Center genutzt, bislang eine reine Oberfläche zur Ansteuerung des Grafiktreibers. Eine optimierte "Fusion"-Version soll zusätzlich Applikationen hervorheben und so den Anwender bei der Suche nach optimierter Software für die Fusion-Plattform unterstützen. Im Gegensatz zu den bestehenden Systemen von Apple, Intel und Google plant man jedoch kein kommerzielles Vertriebssystem, so John Taylor auf xbitlabs.com. Stattdessen handelt es sich bei dem System eher um eine nutzernahe Erweiterung der, bislang auf AMDs Website beschränkten, Auflistung entsprechender Software.

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Im Prinzip finde ich die Idee gut, mal sehen was dann dahinter steckt. Allerdings sollte die Catalyst-App-Implementierung auch dann nur für die Fusion Prozessoren integriert sein, nicht jedoch für dedizierte Grafikkarten!!!
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Im Prinzip finde ich die Idee gut, mal sehen was dann dahinter steckt. Allerdings sollte die Catalyst-App-Implementierung auch dann nur für die Fusion Prozessoren integriert sein, nicht jedoch für dedizierte Grafikkarten!!!
      • Von GoldenMic Kokü-Junkie (m/w)
        Finde die aktulle Werbung im CCC schon nervig genug...Bauernfängerei
      • Von F-4 Software-Overclocker(in)
        Interessant , Treiber Per Steam war also erst der Anfang gewesen

        mfg f-4
      • Von M4xw0lf Lötkolbengott/-göttin
        wenn das dazu führt, dass man (ohne mehrkosten) auf gpu-computing optimierte programme bekommt, dann gerne
        wenn man überflüssiges zeug für zu viel kies kaufen soll, dann kann mir die sache gestohlen bleiben ^^
      • Von derP4computer BIOS-Overclocker(in)
        So lange sie nicht anfangen den Catalyst unnötig aufzublasen, und oder besondere Treiber verkaufen wollen, ist mir das egal.
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