Sandy-Bridge-Nachfolger Ivy Bridge angeblich erste CPU mit integriertem Grafik-RAM
Nach Sandy-Bridge will Intel die neue CPU-Generation Ivy Bridge in 22-Nanometer-Fertigung bringen. Angeblich soll diese als erste Desktop-CPU-Reihe über RAM für die integrierte Grafikeinheit direkt auf dem Substrat des Prozessors verfügen.
Quelle: PC Games Hardware
Ivy Bridge soll nach 2011 kommen
Bereits auf dem IDF (Intel Developer Forum) konnten wir die Leistung der integrierten Grafikeinheit von Intels nächster CPU-Generation Sandy Bridge ausprobieren: Starcraft 2 lief in mittlerer Detailstufe mit 1.280 x 720 flüssig - ein bachtliches Ergebnis für eine integrierte Grafikeinheit, die bei allen Sandy-Bridge-CPUs enthalten und damit praktisch "geschenkt" ist - da kann keine bisherige Onboard-Grafik mithalten. Laut den Kollegen von semiaccurate.com geht Intel beim Sandy-Bridge-Nachfolger Ivy Bride, der in 22 Nanometern gefertig wird und in der zweiten Hälfte von 2011 erscheinen soll, noch einen Schritt weiter: Angeblich bringt Intel erstmals Stacked Memory für die Grafikeinheit auf dem Substrat des Prozessors unter.
Das könnte die Leistung deutlich verbessern - bereits bei AMDs Onboard-Grafik-Varianten 790GX oder 890GX brachte ein dedzierter Grafik-RAM-Chip auf dem Mainboard einen deutlichen Vorteil, da die Grafikeinheit nicht mehr allein auf den vergleichsweise langsamen Hauptspeicher des PCs angewiesen ist. Bei den AMD-Chips hat das Grafik-RAM ("Sideport") allerdings nur eine Kapazität von 128 MiByte. Laut semiaccurate.com soll das integrierte Grafik-RAM bei Ivy-Bridge-CPUs bis zu 1.024 MiByte messen. Natürlich dürfte die Anbindung auch deutlich schneller sein als bei aktuellen Lösungen. Semiaccurate.com vermutet, dass LPDDR2-RAM mit 512-Bit-Anbindung und 1066 MHz zum Einsatz kommt.
Damit erreicht die Grafikeinheit von Ivy-Bridge-CPUs natürlich nicht das Niveau von Mittelklasse-Grafikkarten, im Einsteiger-Bereich und gerade in Notebooks, in denen kleine und sparsame Lösungen besonders wichtig sidn, könnte eine Ivy-Bridge-CPU samt integrierter Grafikeinheit und Stacked-Grafik-RAM für gute Spieleleistung sorgen - jedenfalls sofern die Intel-Grafiktreiber keine Probleme machen.
Was meinen Sie: Könnte Intel mit Ivy Bridge den Low-End-Grafikkarte von AMD und Nvidia ordentlich Konkurrenz machen? Ist eine integrierte Grafikeinheit für einen Zweit-PC oder ein Notebook spannend oder ist sie grundsätzlich nicht interessant? Nutzen Sie die Kommentar-Funktion.
Quelle: semiaccurate.com


Star Trek Besatzungsmitglied Data, reiste zurück in der Zeit und verbirgt sich nun unter uns als ruyven_macaran - Ich verneige mich vor der Sachlichkeit und Argumentation
auch indem ich schreibe Du solltest der printausgabe beiwohnen.
Aber mir wurde hier in diesem Thread gesagt ich hätte da einige denkfehler.
Dazu sage ich nur eigenlob stinkt: wer seinen pups für parfum hält, ist nicht ganz sauber.
Der Herr Möllendorf hat nebenbei Tag ein Tag aus mit Mainboards zu tun. Ihn als nicht nachdenkenden oder feuchten Träumer darzustellen bedeutet an der stelle pädagogisch und wissenschaftlich augedrückt?
Der Kern der Aussage wurde aber verstanden, bezüglich der Verkleinerung.
Danke an die beiden erklärer.
Ja ich bin nur ein Mensch, habe also meine Meinung hier Kund getan, dazu hat der Artikel am Ende auch aufgefordert. Jeder sollte das tun ohne so sehr auf das der anderen Mitglieder geschriebenen einzugehen. Denn Wenn Deine Meinung ausgereifter ist, merkt man es beim lesen. Angenehme Verbringung ins neue Jahr.
Dummerweise macht das ganze Konzept ohne diese Massen an Silizium wenig Sinn: Zu schlagen sind 128 Bit @ DDR2000+ aka der Hauptspeicher. Bezahlbarer GDDR5 taktet kaum höher, d.h. Intel müsste mindestens 4 Chips a 32 Bit verbauen, um eine echte Mehrleistung zu erreichen. Die düften aber auf einem konventionellem Substrat nicht unterzubringen sein und sie würden die Herstellungskosten erheblich steigern - was bei einer IGP keinen Sinn macht. Afaik plant Intel auch keine eigene DRAM-Produktion, um diese Problematik zu umgehen.
(ob das mit IGP anders aussieht: s.o. Imho eher nicht. Sideport war auch nur eine Notlösung, um die sehr ungünstige Trennung von IGP&PCI-E und Speichercontroller zu überwinden. Mit beidem in einem Chip kann man sehr effiziente Grafiklösungen fertigen - siehe ION1)
Ist aber eine saublöde Abkürzung, dass die Deutschen auch wirklich immer eine Ausnahme machen müssen um das Selbstvertrauen zu stärken? ATM heißt das im Internet