Intels Single Chip Cloud Computer: 48 Kerne sind noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. 1.000 Kerne seien realistisch. (3) [Quelle: siehe Bildergalerie]
In New Orleans hat die Supercomputer-Konferenz 2010 getagt. Dort erklärte der Intel-Forscher Timothy Mattson, dass man mit der Technologie hinter dem Single Chip Cloud Computer SCC locker auch 1.000-Kern-Architekturen realisieren könnte. "I can just keep adding, adding, adding cores" sagt der Entwickler.
Das derzeitige Modell basiert auf 24 Dualcore-Prozessoren, die ihrerseits auf der 1994er Pentium-Architektur beruhen. Sie unterstützen den x86-Befehlssatz und verbrauchen insgesamt zwischen 25 und 125 Watt. Einige Exemplare des SCC wurden an Forschungsinstitute und Partner von Intel herausgegeben. Das Feedback ergab, dass die Skalierung sehr gut funktioniere.
Mattson verweist als mögliche Grenze der Skalierbarkeit auf die Kommunikationsstruktur zwischen den einzelnen Kernen. Das Fachwort, was sich dahinter verbirgt, nennt sich Cache-Kohärenz. Das bedeutet im weitesten Sinne, dass jeder der Kerne wissen muss, welche Daten sich in den anderen Caches und im RAM befinden und dass für eine Speicheradresse bei jedem der Kerne übereinstimmende Werte zurückgeliefert werden. Hier könne man bei 1.000 Kernen an eine bislang unüberwindbare Coherency-Wall stoßen.
Die Kommunikation zwischen den Kernen basiert bislang auf unterschiedlichen Techniken. Ein Versuch läuft mit dem TCP/IP-Protokoll, das es ermöglicht, auf jedem der Kerne ein eigenes Linux-basiertes Betriebssystem laufen zu lassen. Zusätzlich gibt es noch Intels Eigenentwicklung RCCE (sprich: Rocky), eine Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen den Kernen. Mattson und seine Arbeitsgrupe hatten mit erheblich mehr Schwierigkeiten gerechnet, was diesen Punkt betrifft, aber bislang skaliere der SCC erstaunlich gut, was nicht zuletzt Anlass für den Optimismus ist, dass man auch 1.000-Kern-CPUs realisieren könnte.
Quelle: pcworld.com Reklame: Verpassen Sie keinesfalls den stets aktuellen PCGH-Schnäppchenführer mit
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Software-Overclocker
23.11.2010 19:17
Auch wenn es um Supercomputer und oder Server geht. Das was wir heute alles Standard nennen wie Gigabit Ethernet und Co stammen von Supercomputer und oder Server Segment. Was spricht also dagegen das es nicht auch mal ein Kuhdorf voll Cores auf einer CPU für den Heimgebrauch gibt?
PC-Selbstbauer
23.11.2010 18:10
Außerdem,wenn man mal bedenkt,das Games irgendwann in absehbarer zeit dann doch sehr realistisch sein werden und satt Leistung brauchen.......warum nicht?
Mit der passenden 500-Kerner Gpu auf ner Graka......schon möglich
Jo für Mückrofaser berechnungen im Unterhosenbereich, braucht man unbedingt so ne cpu,..
BIOS-Overclocker
23.11.2010 15:13
Grins....bei dem regelrechten Rüstungswahn um Marktanteile bringen die das schon.
Außerdem,wenn man mal bedenkt,das Games irgendwann in absehbarer zeit dann doch sehr realistisch sein werden und satt Leistung brauchen.......warum nicht?
Mit der passenden 500-Kerner Gpu auf ner Graka......schon möglich