Windows 8: App-Store und Desktop as a Service
In einer Powerpoint-Präsentation von Microsoft wurden neue Informationen zur nächsten Betriebssystemgeneration des Unternehmens veröffentlicht. So wurde wieder der Windows-App-Store und die geplante Virtualisierung des Desktops erwähnt. Zwei Seiten des Dokuments wurden veröffentlicht.
Auf der Microsoft Architect Insight Conference 2010 in London hat der Solution Architect von Microsoft, Jason Heyes, eine Powerpoint-Präsentation mit dem Titel "Desktop as a Service" abgehalten. Hinter dem Begriff "Desktop as a Service" (DaaS) steckt die Absicht, das Desktop zu virtualisieren. Der eigentliche Desktop des PCs soll bei DaaS in ein Rechenzentrum verlegt werden, der Nutzer greift also aus der Ferne auf sein Desktop zu. Programme und Daten befinden sich nicht mehr lokal auf dem Computer sondern sind in einem Rechenzentrum gespeichert. Mit Desktop as a Service hat der Nutzer die Möglichkeit von überall auf sein persönliches Desktop zuzugreifen.
In den beiden Ausschnitten der Powerpoint-Präsentation ist auch zu erkennen, dass Microsoft Windows 8 (oder Windows Next, wie es im Dokument genannt wird) ab 2012 veröffentlichen möchte. Weiterhin wird grafisch deutlich gemacht, dass bisher bei Windows 7 Benutzerdaten, Benutzereinstellungen und Anwendungen virtualisiert werden können. Betriebssystem und Hardware bleiben beim Nutzer. Mit der nächsten Windows-Generation soll auch das Betriebssystem virtualisiert werden.
Weiterhin wurde auf der Präsentation nochmals der geplante Windows-App-Store erwähnt, vermutlich können damit Windows-Nutzer ähnlich wie zum Beispiel Käufer eines Apple iPhones oder Android-Smartphones auf eine große Auswahl an Applikationen zugreifen.
Quelle: winmatrix.com, zdnet.com
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Allerdings: Windows 7 sollte in absehbarer Zukunft noch ausreichen, es ist keine hardwaretechnische Entwicklung absehbar für die es nicht gerüstet ist (wie etwa EFI oder 64 Bit)- daher kann man einen eventuellen "Windows 8" Flop einfach aussitzen
Ganz anders sieht die Sache aus, wenn der Server für den "Desktop as a Service" Betrieb nicht bei MS steht- wenn man etwa seinen eigenen Desktop PC als "Desktop as a Service"- Server verwenden und dann mit dem Netbook darauf zugreifen könnte wird die Sache interressant
Aber eigentlich ist es mir persönlich wurscht - Windows habe ich ja nur für zum Spielen, für alles andere gibt es seit Jahren Linux. M$ können es gerne probieren, schauen wir mal, wie viele Menschen auf das neue BS umsteigen und wie viele bei W7 bleiben.
M$ haben meines Erachtens das Intels Tick-Tock Modell für ihre Miss(t)erfolge übernommen
Das ganze existiert aber schon und nennt sich
VmWare View und Citrix XEN Desktop.
Nun kommt halt auch MS mit einer eigenen Hyper-V Lösung daher.
Das ganze hat also nix mit den Normalo Usern zu Hause zu tun. Das einzige was Windows 8 (next) bieten wird ist eine Integration an eben solch ein System würd ich mal sagen. Windows 8 Home wirds sicherlich nicht haben.
Gruß
ebenso irrelevant da mehr zusätzliche Kosten durch neue Server sowie Netzwerkhardware aber kein wirklicher Nutzen sowie zu viele RisikenSetzen schon lange auf Thin Clients und ähnliches welche vom Server bedient werdenFür Schulen > haben bereits MySHN
Für öffentlich Zugängliche Computer > haben bereits Terminals
Wen genau will Microsoft mit diesen Schwachsinn also ansprechen ?
Aktuell läuft die ganze Virtualisierung meist über Linux Systeme um dann zum Teil doch oben drauf ein Windows zu berechnen.
Warum sollte MS da keinen möglichen Markt sehen indem man den direkten Weg anbietet?
Das ist ja noch lange kein Grund die Privatanwender zu so einem Schritt zu drängen und dass man das vor hat lese ich auch nirgendwo.