Neue Sandy-Bridge-CPU von Intel bestätigt - Update: Preise

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Im Netz sind Hinweise auf eine neue Sandy-Bridge-CPU von Intel aufgetaucht, den Core i5-2300 mit 2,8 GHz Standardtakt und 6 MiByte L3-Cache. außerdem sind nun günstigste Modelle der Marke Pentium hinzugekommen.

Update vom 26.11.2010: Preise bekannt?
Inzwischen sind Hinweise zu den Preisen der Sandy-Bridge-Prozessoren aufgetaucht. Das Topmodell Core i7-2600K wird demzufolge 316 US-Dollar kosten. Für den freien Multiplikator werden also 23 US-Dollar fällig, denn der Core i7-2600 liegt gemäß Expreview bei 294 US-Dollar. Wer auf 100 MHz Kerntakt und 2 MiByte L3-Cache verzichten kann, kommt voraussichtlich deutlich günstiger weg: Für den Core i5-2600K werden wohl 216 US-Dollar fällig, für den i5-2600 werden 205 US-Dollar veranschlagt. Alle Preisangaben haben wir für Sie in der Tabelle weiter unten ergänzt.

Quelle: Expreview

Update vom 25.11.2010: Pentium-Dual-Core-Modelle nun in Liste aufgetaucht
Expreview hat in einer neuen Tabelle nun auch die wahrscheinlich billigsten der Sockel-1155-CPUs in eine aktualisierte Liste aufgenommen. Damit wäre das Portfolio mit insgesamt 18 Prozessoren groß genug, um alle Leistungs- und Preisklassen abzudecken. auch die Bezeichnung der GPUs scheint sich noch einmal geändert zu haben.

Quelle: Expreview

Update vom 17.11.2010: Biostar listet Prozessoren in CPU-Support List
Der Mainboard-Hersteller Biostar listet nun zwei Sockel 1155 Mainboards auf der Website des Unternehmens. Auf den Produktseiten der Platinen mit Intel P67- oder H67-Chipsatz werden in den CPU-Support-Listen die Namen einiger Sandy Bridge-CPUs mit QDF (S-Spec)-Nummern aufgelistet.

Diese lauten wie folgt:
Core i5-2300 - Q1HG
Core i5-2400 - Q1HT
Core i5-2400S - Q1HZ
Core i5-2500K - Q1J1
Core i5-2500S - Q1HH
Core i5-2500T - Q1HJ
Core i7-2600 - Q1HK
Core i7-2600K - Q1HL
Core i7-2600S - Q1HM

In den technischen Daten des Mainboards TH67XE mit Intel H67-Chipsatz schreibt Biostar, dass die M-ATX-Platine CPUs mit einer maximalen TDP von 95 Watt unterstützt, die Hauptplatine mit Intel P67-Chipsatz, TP67XE, hat diese Beschränkung nicht.

Quelle: Biostar TH67XE, Biostar TP67XE

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Mittlerweile hat Intel selbst neue Informationen zu den kommenden Sandy-Bridge-CPUs preisgegeben und die Part Numbers sowie die S-Spec-Codes veröffentlicht. Neu darunter ist besagter Core i5-2300, der wohl langsamste Sandy-Bridge-Chip mit 95 Watt TDP. Der Vierkerner muss ohne SMT auskommen und der Turbo-Modus sorgt lediglich für 300 MHz Mehrtakt, sodass maximal 3,1 GHz erreicht werden.

Davon abgesehen gibt es keine weiteren Überraschungen: Die K-Modelle werden voraussichtlich einen nach oben offenen Multiplikator bieten, die S-Modelle warten mit einer geringeren TDP von 65 Watt auf und den T-Chips werden die TDP-Werte 45 und 35 Watt zugerechnet. Damit werden folgende Sandy-Bridge-CPUs für den Desktop-Markt erwartet:

Modell Kerne/Threads Takt/max. Takt mit Turbo L3-Cache TDP IGP IGP-Takt/max. Takt mit Turbo Preis
Core i7-2600K 4/8 3,4/3,8 GHz 8 MiByte 95 Watt HD 3000 850/1.350 MHz 317 US-$
Core i7-2600 4/8 3,4/3,8 GHz 8 MiByte 95 Watt HD 2000 850/1.350 MHz 294 US-$
Core i7-2600S 4/8 2,8/3,8 GHz 8 MiByte 65 Watt HD 2000 850/1.100 MHz 306 US-$
Core i5-2500K 4/4 3,3/3,7 GHz 6 MiByte 95 Watt HD 3000 850/1.100 MHz 216 US-$
Core i5-2500 4/4 3,3/3,7 GHz 6 MiByte 95 Watt HD 2000 850/1.100 MHz 205 US-$
Core i5-2500S 4/4 2,7/3,7 GHz 6 MiByte 65 Watt HD 2000 850/1.100 MHz 216 US-$
Core i5-2500T 4/4 2,3/3,3 GHz 6 MiByte 45 Watt HD 2000 650/1.250 MHz 216 US-$
Core i5-2400 4/4 3,1/3,4 GHz 6 MiByte 95 Watt HD 2000 850/1.100 MHz 184 US-$
Core i5-2400S 4/4 2,5/3,3 GHz 6 MiByte 65 Watt HD 2000 850/1.100 MHz 195 US-$
Core i5-2300 4/4 2,8/3,1 GHz 6 MiByte 95 Watt HD 2000 850/1.100 MHz 177 US-$
Core i5-2390T 2/4 2,7/3,5 GHz 3 MiByte 35 Watt HD 2000 650/1.100 MHz 195 US-$
Core i3-2120 2/4 3,3 GHz (kein Turbo) 3 MiByte 65 Watt HD 2000 850/1.100 MHz 138 US-$
Core i3-2100 2/4 3,1 GHz (kein Turbo) 3 MiByte 65 Watt HD 2000 850/1.100 MHz 117 US-$
Core i3-2100T 2/4 2,5 GHz (kein Turbo) 3 MiByte 35 Watt HD 2000 650/1.100 MHz 127 US-$
Pentium G850 2/2 2,9 GHz (kein Turbo) 3 MiByte 65 Watt HD 2000 (?) 850 / 1.100 MHz 86 US-$
Pentium G840 2/2 2,8 GHz (kein Turbo) 3 MiByte 65 Watt HD 2000 (?) 850 / 1.100 MHz 75 US-$
Pentium G620 2/2 2,6 GHz (kein Turbo) 3 MiByte 65 Watt HD 2000 (?) 850 / 1.100 MHz 64 US-$
Pentium G620T 2/2 2,2 GHz (kein Turbo) 3 MiByte 35 Watt HD 2000 (?) 650 / 1.100 MHz 70 US-$

Quelle: CPU-World

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Neue Sandy-Bridge-CPU von Intel bestätigt

        Zitat von Gamersware
        Wie sieht die reale Wärmentwicklung aus? Wenn da z.B. 95W max. stehen, kriegt man das mit einem 12cm Lüfter @800U/min (SILENT) gekühlt?
        High-End-Kühlkörper und 800rpm reichen i.d.R., um eine 95W CPU bequem in stabilen Temperaturbereichen zu halten. (passendes Lüftungskonzept fürs Gehäuse ist natürlich Pflicht)

        Zitat
        Und die integrierte Grafikeinheit, suche noch Testergebnise über die Gamestauglichkeit...
        Bislang haben Intel IGPs i.d.R. für 1280er Auflösung und 2 Jahre alte Titel auf niedrigsten Details oder 4-5 Jahre alte auf maximalen gereicht. SB soll wohl wieder ein Schritt nach vorne werden.
        Das Hauptproblem ist aber die Qualität der Treiber. Viele Spiele lassen sich überhaupt nicht fehlerfrei ausgeben - ob sich da was getan hat, wird spannend.

        Zitat von quantenslipstream
        Eben, wieso sich das nicht durchsetzt, verstehe ich nicht. Kann doch nicht so schwer sein, das zu schnitzen und im Idle ist man ja praktisch immer.
        Das Problem klassische Problem ist die Koordination. Für einen fließenden Wechsel müssen zwei Grafikeinheiten unterschiedlicher Hersteller nahtlos zusammenarbeiten. Damit das ganze transparent gegenüber der Software abläuft, müssen sie sogar gemeinsam eine einzelne Grafikeinheit gegenüber dem System simulieren. Diese müsste auf Firmwarelevel in der Lage sein, die Befehle des Treibers für die verschiedenen Architekturen aufzubereiten und ggf. ganze Featuresets in Software zu simulieren, wenn sie nur auf einer von beiden Einheiten vorhanden sind.
        Das wird nicht einfach. Nvidia ist schon daran gescheitert, fehlerfreie Treiber für den Wechsel zwischen GPU und IGP der gleichen Generation aus eigener Fertigung zu entwickeln.

        Ein etwas neueres Problem ist der Einsatz der GPU als Coprozessor: Die Funktion macht keinen Sinn, wenn Mediaplayer, Bildbearbeitung,... eh auf die Grafikkarte zugreifen wollen - und es ist im Interesse der Grafikkartenhersteller, wenn diese das möglichst oft tun.

        Dem gegenüber steht der potentielle Nutzen: Effizientes Powergating auf der GPU ist vergleichsweise einfach zu implementieren und kann den Stromverbrauch von 98% der verkauften Grafikkarten probelmlos auf <20W senken. Den ganzen Aufwand zu treiben, um nochmal 10W einzusparen, werden die Kunden nicht honorieren. Und die High-End-300W-Karten-Käufer stehen auch nicht in dem Ruf, wegen dort vielleicht 20W Einsparung ihre Kaufentscheidung zu ändern.

        Fazit: Glaube nicht, dass sowas nochmal kommt. Nvidia hat es zwar mal wieder im Notebookbereich versucht, aber mit dem Ende der IGPs kämpfen die auf verlorenem Ast. AMD hat bislang gar keine Ambitionen gezeigt.
        Sollte man sich jemals auf eine einheitliche GPGPU-Schnittstelle einigen, könnten Grafikkarten- und Spielehersteller unabhängig von IGP eine Lösung in Software anstreben (Spiel läuft "auf" IGP, lässt Grafik aber von "Coprozessor" via CUDA rendern). Aber auch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

        Zitat von quantenslipstream
        Wie viele Gamer kennst du, die regelmäßig die Grafikkarte wechseln und dann plötzlich keine liegen haben und auf die IGP zurück greifen müssen?
        0
        Aber jeder, der mal vor dem Problem stand, dass der Rechner plötzlich kein Bild mehr gibt, weiß, wie extrem praktisch eine zweite, unabhängige Grafiklösung ist. Ich würde eine IGP in künftigen Systemen durchaus begrüßen. Denn ganz ehrlich: 2 Monate mit einer RageII 2MB sind kein Spaß.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Neue Sandy-Bridge-CPU von Intel bestätigt

        Zitat von Gamersware
        Wie sieht die reale Wärmentwicklung aus? Wenn da z.B. 95W max. stehen, kriegt man das mit einem 12cm Lüfter @800U/min (SILENT) gekühlt?
        High-End-Kühlkörper und 800rpm reichen i.d.R., um eine 95W CPU bequem in stabilen Temperaturbereichen zu halten. (passendes Lüftungskonzept fürs Gehäuse ist natürlich Pflicht)

        Zitat
        Und die integrierte Grafikeinheit, suche noch Testergebnise über die Gamestauglichkeit...
        Bislang haben Intel IGPs i.d.R. für 1280er Auflösung und 2 Jahre alte Titel auf niedrigsten Details oder 4-5 Jahre alte auf maximalen gereicht. SB soll wohl wieder ein Schritt nach vorne werden.
        Das Hauptproblem ist aber die Qualität der Treiber. Viele Spiele lassen sich überhaupt nicht fehlerfrei ausgeben - ob sich da was getan hat, wird spannend.

        Zitat von quantenslipstream
        Eben, wieso sich das nicht durchsetzt, verstehe ich nicht. Kann doch nicht so schwer sein, das zu schnitzen und im Idle ist man ja praktisch immer.
        Das Problem klassische Problem ist die Koordination. Für einen fließenden Wechsel müssen zwei Grafikeinheiten unterschiedlicher Hersteller nahtlos zusammenarbeiten. Damit das ganze transparent gegenüber der Software abläuft, müssen sie sogar gemeinsam eine einzelne Grafikeinheit gegenüber dem System simulieren. Diese müsste auf Firmwarelevel in der Lage sein, die Befehle des Treibers für die verschiedenen Architekturen aufzubereiten und ggf. ganze Featuresets in Software zu simulieren, wenn sie nur auf einer von beiden Einheiten vorhanden sind.
        Das wird nicht einfach. Nvidia ist schon daran gescheitert, fehlerfreie Treiber für den Wechsel zwischen GPU und IGP der gleichen Generation aus eigener Fertigung zu entwickeln.

        Ein etwas neueres Problem ist der Einsatz der GPU als Coprozessor: Die Funktion macht keinen Sinn, wenn Mediaplayer, Bildbearbeitung,... eh auf die Grafikkarte zugreifen wollen - und es ist im Interesse der Grafikkartenhersteller, wenn diese das möglichst oft tun.

        Dem gegenüber steht der potentielle Nutzen: Effizientes Powergating auf der GPU ist vergleichsweise einfach zu implementieren und kann den Stromverbrauch von 98% der verkauften Grafikkarten probelmlos auf <20W senken. Den ganzen Aufwand zu treiben, um nochmal 10W einzusparen, werden die Kunden nicht honorieren. Und die High-End-300W-Karten-Käufer stehen auch nicht in dem Ruf, wegen dort vielleicht 20W Einsparung ihre Kaufentscheidung zu ändern.

        Fazit: Glaube nicht, dass sowas nochmal kommt. Nvidia hat es zwar mal wieder im Notebookbereich versucht, aber mit dem Ende der IGPs kämpfen die auf verlorenem Ast. AMD hat bislang gar keine Ambitionen gezeigt.
        Sollte man sich jemals auf eine einheitliche GPGPU-Schnittstelle einigen, könnten Grafikkarten- und Spielehersteller unabhängig von IGP eine Lösung in Software anstreben (Spiel läuft "auf" IGP, lässt Grafik aber von "Coprozessor" via CUDA rendern). Aber auch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

        Zitat von quantenslipstream
        Wie viele Gamer kennst du, die regelmäßig die Grafikkarte wechseln und dann plötzlich keine liegen haben und auf die IGP zurück greifen müssen?
        0
        Aber jeder, der mal vor dem Problem stand, dass der Rechner plötzlich kein Bild mehr gibt, weiß, wie extrem praktisch eine zweite, unabhängige Grafiklösung ist. Ich würde eine IGP in künftigen Systemen durchaus begrüßen. Denn ganz ehrlich: 2 Monate mit einer RageII 2MB sind kein Spaß.
      • Von Chrisch Software-Overclocker(in)
        AW: Neue Sandy-Bridge-CPU von Intel bestätigt

        Zitat von Antalos
        Beschwer dich einfach beim Staat , weil:

        1. Bei den Amipreisen keine Steuern enthalten sind, also +19%
        2. Die Transportkosten, meistens per schiff, nicht eingerechnet sind, ca +10% (USA-GER)

        ...dann ist man bei 164x1,29 = 211,56 (je nach wechselkurs)...aber wenn du willst kannst du ja im amiland bestellen und dann hier beim zoll die steuer zahlen...

        ich gehe beim I5 2500 in real von 199.99 startpreis aus...weils einfach aus kaufmännischer sicht sinn macht (ui, der kostet unter 200€)...
        Abwarten.. Anfangs werden die Preise sicherlich höher sein (Händler sind halt gierig), aber nach kurzer Zeit dürften die sich schon weiter unten einpendeln.

        Zum Vergleich, ein i5-760 kostet $205 (1000stk). Ladenpreis in D ist ~160€
      • Von XE85 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Neue Sandy-Bridge-CPU von Intel bestätigt

        Zitat von Bruce112
        Wenn mann bei einem Bugatti per Knopfdruck von 400 Ps auf 1001 Ps umschalten kann ,müßte es auch bei einem Pc funktinioeren .
        das kann man nicht vergleichen - eine Graka oder eine CPU kann man auch binnen kurzer Zeit von 100 auf 700MHz takten, eine CPU halt von 1,2 auf 3 GHz

        mfg
      • Von Hackman Software-Overclocker(in)
        AW: Neue Sandy-Bridge-CPU von Intel bestätigt

        Zitat
        Für den Core i5-2600K werden wohl 216 US-Dollar fällig, für den i5-2600 werden 205 US-Dollar veranschlagt
        @Redaktion: Das müsste in beiden Fällen 2500 heißen!
      • Von Bruce112 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Neue Sandy-Bridge-CPU von Intel bestätigt

        Wenn mann bei einem Bugatti per Knopfdruck von 400 Ps auf 1001 Ps umschalten kann ,müßte es auch bei einem Pc funktinioeren .

        (Grafikarte abschalten)

        Die sache ist doch eher das man damit kein geld verdient AMD/Nvidia
      Direkt zum Diskussionsende
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