AMDs Bulldozer mit bis zu 8 MiByte L3-Cache?
AMDs Bulldozer-Chip kommt mit 2 MiByte L2-Cache pro Modul, den Modulen sollen insgesamt zudem bis zu 8 MiByte L3-Cache zur Verfügung stehen. Das wäre ein Drittel mehr als bei einem Phenom II.
Wie bisher bekannt, werden bei Bulldozer unter anderem je zwei Integer-CPU-Kerne mit je vier Pipelines zu einem "Modul" zusammengefasst, das sich Ansteuerungslogik, L2-Cache und FPU-Einheit teilt. Der L2-Cache fasst pro Modul 2 MiByte, ein Phenom II greift auf nur 512 KiByte pro Kern zu. Wie die Kollegen von Xbitlabs nun erfahren haben wollen, setzt Bulldozer auf bis zu 8 MiByte L3-Cache - genauer gesagt der Orochi, also vier Module respektive acht Integer-Kerne. Damit kommt der Bulldozer als Orochi auf ingesamt 16 MiByte Cache, ein Phenom II X6 auf 9 MiByte und ein Gulftown (Core i7-9xx) auf 13,5 MiByte. Das L3-Cache-Design bei Intel ist jedoch inklusive, das heißt, die Daten aus dem L1/L2 liegen ebenfalls im L3 - bei AMD ist dies nicht der Fall, effektiv steht also weitaus mehr Cache zur Verfügung.
Der große Cache bei AMD spricht für eine gesteigerte Leistung pro Takt, ob aber alle Bulldozer-Modelle wie der Quad-Modul Orochi mit vollen 8 MiByte L3-Cache antreten, ist nicht klar. Aktuell liefert AMD die Phenom II mit 6 MiByte L3 aus (die X4 8xx mit nur 4 MiByte sind praktisch nicht mehr erhältlich), die Athlon II ohne L3.
Quelle: Xbitlabs


Das Nächstbeste zu meiner Beschreibung wäre ein Athlon 64 3800+ in der Singlecore Variante mit genau 2,4 GHz
(der 3800 X2 hatte 2x 2,0 GHz)
Echter Quadcore hin oder her, das sind eben Marketing-Sprüche.
Natürlich hätte man im Marketing die hohen Speicherlatenzen der So775-Plattform kritisieren können - hat man aber nicht, man sich auf den Aufbau er CPU konzentriert, der ziemlich optimal für den Markt war. Da drängen sich ironische Sticheleien gegenüber Magny Cours einfach auf. Der leidet schließlich genauso unter dem Dual-DIE Konzept (nämlich so gut wie gar nicht)
(rechtfertigt die Betonung der GHz in der Werbung nicht, aber es rechtfertigt das auftreten Intels auf Augenhöhe mit AMD, wärend AMDs herabblicken auf die "unechten Quadcores" einfach nur lächerlich wirkt, wenn man die Leistungsvergleiche und Quartalsergebnisse betrachtet)
Kann man unendlich hoch gehen und sagen, dass das eben die schnellste CPU/GPU ist, also kann man verlangen, was man will?
Kosteten da die Topmodelle 1000 Mark?
Umgekehrt waren Athlon FX und P4EE als erste 999€-Modelle nicht annähernd doppelt so teuer, wie ihre Vorgänger. Es gab schon längere Zeit CPUs im Bereich oberhalb von 500€/1000DM.
Außerdem hatten wir seit der Euroeinführung afaik rund 1,5% jährliche Inflation im Schnitt, d.h. 500€ von heute haben die Kaufkraft von 840DM anno 2000. Dass heutige Non-EE/FX-CPUs billiger sind, als die 2000er Topmodelle. (als es noch niemand Produkte für "Enthusiasten" angeboten hat)
Edit: das, wenn verfügbar, auch noch teurere Systeme gekauft werden sieht man ja am EVGA SR2, kombiniert mit 2 6 Kern Xeons
mfg
Die Frage ist ja auch, was sind die Leute bereit zu zahlen?
Kann man unendlich hoch gehen und sagen, dass das eben die schnellste CPU/GPU ist, also kann man verlangen, was man will?
Mir gings jetzt eher um die magische Grenze von 1000€
Wenn mans so sieht, wie ruyven das schreibt, könnte Intel ja auch 2000€ für den Gulftown verlagen.
Die Frage ist also, wieso machen sie es nicht?
Wiel eine vierstellige Zahl bei, Verkaufspreis doch recht hoch ist?
wie war das eigentlich zu D-Mark Preisen (weiß das einer)?
Kosteten da die Topmodelle 1000 Mark?
Dann wären es ja heute der doppelte Preis, also doch versteckte Preissteigerung.
richtig, das liegt aber primär daran das er eben aus 2 6Kernern besteht, folglich sind auch 2 Dual Channel Speichercontroller vorhanden
mfg
Echter Quadcore hin oder her, das sind eben Marketing-Sprüche. Intel warb beim P4 auch mit echten 3 GHz, obwohl jeder 2,4 GHz Athlon den P4 pro Takt 2 mal umrundet hat. Jetzt wirbt man halt mit hoher IPC - so schnell dreht sich eben der Wind.