Dell/Alienware M11x

Test Alienware M11x: Spieler-Subnotebook mit Core i5 und Geforce GT 335M

11,6-Zoll-Subnotebooks taugen nicht zum Spielen? Mitnichten: Alienwares M11x bietet flinke Hardware auf engem Raum. Mit an Bord: ein Core i5 und eine Geforce GT 335M inklusive Optimus-Technologie. PC Games Hardware macht den Test. (Raffael Vötter, 25.09.2010)
 PCGH-Wertung:
1.71
 
Alienware M11x

Die Geräte der Dell-Premiummarke Alienware haben den Ruf, nicht nur hochpreisig, sondern auch hochwertig zu sein. Alienwares kleinstes Notebook, das M11x, führt diese Tradition fort. Beim Alienware M11x handelt es sich um ein 11,6-Zoll-Subnotebook, das vom Hersteller ausdrücklich als "spieletauglich" beworben wird. Wir überprüfen das Versprechen anhand der Maximalkonfiguration. Kostenfaktor: knapp mehr als 1.500 Euro. Verzichten Sie auf die SSD, wandert das Alienware M11x schon für knapp 1.000 Euro in Ihren Besitz.

M11x klein
 
M11x klein [Quelle: siehe Bildergalerie]
Alienware M11x: Inneres und Äußeres

Das M11x ist in mehreren Varianten verfügbar, unter anderem mit einer flinken Core-i5-CPU und Nvidias Mittelklasse-GPU Geforce GT 335M. Optisch wirkt das Gerät, wie alle anderen mobilen Rechner dieser Marke, sehr futuristisch. Das Gehäuse adaptiert das Design der großen Geschwister M17x und M15x, nur eben einige Nummern kleiner. Auch die hochwertige Verarbeitung des größtenteils aus mattem Hartplastik bestehenden Chassis wird übernommen. Einzig das von LEDs beleuchtete Display (1.366 x 768 Pixel) ist verspiegelt – und zwar sehr stark. Im Freien bereitet die Nutzung des M11x daher keine große Freude, obwohl das LCD mit bis zu 200 Candela pro Quadratmeter leuchtet.

Die Tasten, der Bildschirm und die Front sind wahlweise blau, rot oder grün beleuchtet, sodass Sie auch in dunkleren Umgebungen arbeiten können. Das Touchpad ist sehr breit, hat aber keine Gesten­erkennung. Zentrale Komponenten sind der Intel Core i5-520UM (1,07 GHz Dualcore), die Geforce GT 335M mit 1.024 MiByte Speicher, 2 GiByte DDR3-RAM und eine Samsung SSD mit 256 GByte. Windows 7 Home Premium ist in der 64-Bit-Variante vorinstalliert.

Alienware M11x: Leistungswerte/Benchmarks
PCGH Award Alienware 0910
 
PCGH Award Alienware 0910 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das M11x gibt sich im Test relativ sparsam: Knappe 22 Watt zieht es im Leerlauf aus der Steckdose. Der 3D Mark 06 treibt den Wert auf maximal 84 Watt. Dank der Optimus-Technologie, welche dafür sorgt, dass die Geforce-GPU nur im 3D-Modus genutzt wird, hält das M11x auf dem Desktop 4:50 Stunden (290 Minuten) durch.

Im Test beweist das Alienware M11x, dass die Hardware zur Darstellung von Spielen genügt – solange Sie es mit den Details und Bildverbesserern (AA/AF) nicht übertreiben. Anno 1404 läuft in hohen Details mit maximal 13 Bildern pro Sekunde, Crysis liegt mit mittleren Details bei durchschnittlich 35 Fps.

Unter Windows im Stromsparmodus beträgt die Lautheit kaum wahrnehmbare 0,2 Sone. Unter 3D-Volllast, beispielsweise Anno 1404 oder Crysis, werden maximal 1,4 Sone erreicht – das ist noch gut. Der Festplatten-Benchmark HD Tach attestiert der 256 GByte großen SSD einen sehr guten Durchsatz von 138,3 MByte/s bei exzellenten 0,2 Millisekunden Zugriffszeit. An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass Sie das Alienware M11x in Dells Onlineshop auch mit einer Magnetplatte ausstatten können. Natürlich erreicht ein solches Modell eine deutlich geringere Datenrate und die Zugriffszeit steigt signifikant.

Alle Messwerte dokumentiert die folgende Tabelle:

Produktname Alienware M11X
Hersteller (Webseite) Dell (www.dell.de)
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. 1.520,-/ausreichend
Arbeitsspeicher 2.048 MiByte DDR3 (6-6-6-15-1T)
Prozessor/Chipsatz Core i5-520UM (1,07 GHz, Dualcore)/HM55
Grafikchip Intel HD Graphics + Geforce GT 335M (450/1.080 MHz)
Grafikspeicher 1.024 MiByte DDR3 (790 MHz)
Festplatte Samsung SSD (256 GByte)
Optisches Laufwerk keines
LCD/Spiegelung 11,6 Zoll (1366 x 768) inkl. LED/stark
Akku/Gewicht 2,02 Kilogramm
Kommunikation Bluetooth, WLAN, GBit Ethernet
Ausstattung (20 %) 1,94
   
Zubehör Webcam, Handbuch, Betriebssystem
Anschlüsse 3 x USB, 1394, HDMI, Mikrofon, Kopfhörer
Ergonomie/Verarbeitung/Stabilität Flache Tasten, breites Touchpad
Eigenschaften (20 %) 1,29
   
CPU: Cinebench R10 4.430 Punkte
GPU & CPU: 3D Mark 2001 SE 12.212 Punkte
Akkulaufzeit 2D 4:50 Stunden (290 Minuten)
Lautheit 2D-Leerlauf 0,2 Sone
Lautheit 3D-Volllast 1,4 Sone
Festplatte: Lesen, Zugriff 138,3 MByte/s, 0,2 Millisekunden
LCD: Reaktionszeit 35 Millisekunden
LCD: Luminanz 20 bis 200 Candela pro Quadratmeter
Leistung (60 %) 1,77

Alienware M11x: Fazit
Mit dem M11x beweist Dells Edelmarke Alienware, dass ein leichtes, spieletaugliches Subnotebook keine Utopie ist. Auch das zweite Problem, nämlich die flinke Hardware auf engem Raum zu kühlen, gelingt auf einem humanen Geräuschniveau – störend laut wird das M11x zu keiner Zeit. Einzig das stark spiegelnde Display mindert den guten Gesamteindruck. Sofern Sie mit der getesteten SSD-Variante liebäugeln, gesellt sich der hohe Anschaffungspreis von über 1.500 Euro zu den Mankos. Eine HDD-Version erhalten Sie jedoch ab knapp 1.000 Euro. Top-Produkt!

Reklame: Wenn Sie das M11x mit acht Prozent Rabatt bestellen möchten, folgen Sie bitte dem Link zum Alienware-Shop bei PC Games Hardware und achten Sie darauf, einmalig den Adblocker auszuschalten, um den Rabattcode zu sehen.

(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
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Aktuelle Kommentare
-MIRROR-
BIOS-Overclocker
28.09.2010 07:30
AW: Test Alienware M11x: Spieler-Subnotebook mit Core i5 und Geforce GT 335M

Aber eines muss man Alienware lassen: Das Notebookdesign. Ein wahrer Traum!

Ich würde gerne das Gehäuse und all das kaufen und mir das Notebook dann selbst füllen wollen XD



Superwip
Volt-Modder
27.09.2010 13:03
AW: Test Alienware M11x: Spieler-Subnotebook mit Core i5 und Geforce GT 335M

Ich kann die Kritik hier überhaupt nicht verstehen; meiner Meinung nach ist das M11x eine der interressantesten Entwicklungen der letzten Jahre, eine Entwicklung, der hoffentlich auch andere Hersteller folgen

Wenn man bedenkt was vergleichbare Subnotebooks ohne dezitierte Grafik kosten ist es, zumindestens im Vergleich zu anderen Alienware Produkten sogar recht preiswert, vor allem wenn man bedenkt, dass es wohl ein recht aufwendiges Kühlsystem besitzt um die potente Hardware auf kleinstem Raum zu kühlen

Notebooks > 15 Zoll sind meiner Meinung nach sowieso nur als zweit/dritt Geräte für Spezialanwendungen geeignet, etwa wenn man oft auf LANs geht und keinen Bildschirm mitnehmen möchte oder wenn man öffentlich zwischen zwei Wohnsitzen pendelt (wobei es dann sogar billiger sein kann einen zweiten PC anzusschaffen)

Den größer= besser, alles < 13 Zoll= Netbook ohne Systemleistung Trend der letzten Jahre halte ich für eine absolute Fehlentwicklung

Für mich stellt die Größe eines Notebooks einen Kompromiss dar; zuerst überlege ich mir, welche Systemleistung ich brauche- dann nehme ich das kleinste Gerät, dass dies Leistung bietet; eine geringe Diagonale ist mir dabei weit wichtiger als geringes Gewicht, flache Bauweise oder lange Akkulaufzeit- die Diagonale bestimmt, in welcher Art von Tasche man ein Notebook transportieren kann und damit meiner Meinung nach maßgeblich dessen Mobilität; stationär hat man sowieso einen Desktop PC und/oder einen externen Bildschirm

VVeisserRabe
Sysprofile-User
27.09.2010 11:57
AW: Test Alienware M11x: Spieler-Subnotebook mit Core i5 und Geforce GT 335M

Schon immer, weil man mit linux den einstiegspreis wunderbar um 100€ verschönern kann

 
 
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