Von Core i3-2100T bis Core i7-2600K: Detaillierte Roadmap der Sandy-Bridge-CPUs
Über Sandy Bridge wurde schon viel berichtet, im Internet aufgetauchte Dokumente liefern nun fast alle Informationen zu Intels kommende CPU-Generation. PC Games Hardware fasst die Desktop- und die Mobile-Roadmap zusammen.
Anmerkung: Die Intel-Folien wurden nach Hinweis des Rechteinhabers entfernt.
Erst kürzlich sickerten die wahrscheinlichen Namen der kommen Sandy-Bridge-CPUs sowie Details zum Turbomodus 2.0 oder dem höheren RAM-Takt durch, der Start der neuen Generation soll Anfang 2011 passend zur CES erfolgen. Den Kollegen von Computerbase und Expreview wurden nun Dokumente zugespielt, die fast alles über die neuen Prozessoren verraten.
Die Modell-Palette für den Sockel 1155 umfasst derzeit 13 CPUs, welche sich hinsichtlich der Kerne beziehungsweise Threads, Frequenzen, Turbomodus, Takt der HD Graphics, TDP und Multiplikator unterscheiden. An der Spitze steht der Core i7-2600K mit 3,4 GHz und 4C/8T, der L3-Cache fasst 8 MiByte wie bei aktuellen Core-i7-Quads auch. Die HD Graphics taktet je nach Auslastung mit 850 bis 1.350 MHz, das "K" im Namen steht für den offenen Multiplikator.
Den Core i5-2500 gibt es ohne wie mit "K", mit einem angehängten "S" und einem "T". Erstere kommen auf 4C/4T bei 3,3 bis 3,7 GHz und einer TDP von 95 Watt. Die "S"-Variante ist wie schon bei aktuellen Lynnfields niedriger getaktet (2,8 GHz), der Turbo erreicht dennoch 3,7 GHz - die TDP beläuft sich aber auf 65 Watt. Das "T"-Modell schafft nur 2,3 bis 3,3 GHz bei 45 Watt, seine HD Graphics läuft nur mit 650 statt 850 MHz Basistakt. Dafür steigt die Frequenz auf bis zu 1.250 MHz, bei den anderen Core i-2500 nur auf bis zu 1.100 MHz. Der L3-Cache aller Core i5 beläuft sich auf 6 MiByte.
Kurios ist der Core i5-2390T, welcher nur 2C/4T samt 3 MiByte L3-Cache bietet, jedoch untypisch einen Turbomodus und Features wie AES-NI. Die TDPs aller Dualcores betragen trotz teils höheren Taktes nur 35 bis 65 Watt, dies liegt unterhalb aktueller Clarkdale-Modelle.
Im Notebook-Bereich starten sechs Modelle: Der Core i7-2920XM mit 4C/8T und 2,5 bis 3,5 GHz markiert das Flaggschiff, der Core i7-2820QM bietet ebenfalls 8 MiByte L3, ist aber 100 bis 200 MHz langsamer. Der Core i7-2720QM hat nur 6 MiByte L2 und 2,2 bis 3,3 GHz. Darunter folgt der Core i7-2620M mit 2C/4T und nur 4 MiByte L3, dafür höherem Takt. Abgerundet wird das Portfolio durch die zwei Core i5 mit 2C/4T und nur 3 MiByte L3. CPUs mit unter 35 Watt TDP ("ULV") gibt es nicht.
Intel macht es dem Kunden folglich noch schwerer als bisher, nur am Namen zu erkennen, welche CPU sich dahinter verbirgt. Ein genaues Studieren der Spezifikationen ist wichtig, künftige Benchmarks dürften aufgrund der enormen Modell-Vielfalt in viel Arbeit ausarten. Demgegenüber stehen die bei gleicher TDP-Klasse höheren (Basis-)Taktfrequenzen gegenüber aktuellen Lynnfield-CPUs, auch die Leistung pro Takt dürfte leicht steigen.
Mehr Infos gibt es bei Computerbase und bei Expreview.

Das ist aber nichts neues und wurde schon wenige Monate nach dem Start der 1156er bekannt
Ich halte den einteiligen Chipsatz für eine sehr positive Entwicklung, da das an einigen Punkten mehr Bandbreite und zum Teil auch Flexibilität ermöglicht; ein oft Unterschätzter Vorteil, der fast nur im Mobilbereich zu tragen kommt ist auch der geringere Platzbedarf eines einteiligen Chipsatzes und die geringere Leistungsaufnahme- der sparsamste mobile Core 2 Chipsatz hatte noch eine TDP von 7W -mehr als mancher ULV CPU- die TDP der Chipsätze für die mobilen Core i CPUs liegt bei maximal 3,5W