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272 Teilnehmer
Moderator
08.08.2010 14:05
Jedes Unternehmen betreibt Gewinnmaximierung, nicht nur Apple.
Das Apple es (derzeit!) so gut hinbekommt, würde ich auch nicht als "Status-Symbol-Konzept" bezeichnen. Denn Produkte einfach nur teuer zu machen, macht sie zu keinem Statussymbol (was Apple-Produkte imho wegen ihrer mitlerweil sehr großen Verbreitung eh nicht sind). Es gibt unzählige teure Produkte, die Ladenhüter und unbeachtet sind.
Das Apple so hohe Preise verlangen kann, liegt daran, dass sie keine direkte Konkurrenz haben, was Aspekte wie Bedienkomfort, Design, Qualität,... angeht. Es gibt zwar andere Produkte, die einen Teil der Eigenschaften bietet und nach Meinung der hiesigen Nutzer noch einige wesentlich wichtigere dazu, aber eben nicht die gleichen. Und gerade so Aspekte wie intuitive Bedienung, die erfahrenen Nutzern 0€ wert ist, kann bei der breiten Masse den ganz großen Unterschied ausmachen - und dann darf ein Handy auch mal 100-200€ mehr kosten. Der typische Applekunde bezahlt das ohnehin nicht von seinem Taschengeld, sondern von seinem Gehalt und da sind 5-10€/Monat Nutzungszeit auch nicht wahnsinnig viel, sondern ggf. sogar lohnenend, wenn sie einem jeden Tag ein bißchen Ärger oder gar Zeit ersparen, weil das Ding auf Anhieb genau das macht, was man will.
Guck dir den Gewinn an:
Natürlich macht Apple zur Zeit ordentlich Kohle. Für den Aufpreis gegenüber der Konkurrenz ist die Bereitschaft der Kunden verantwortlich mehr zu zahlen.
(Wie überall in der Elektronikbranche und nicht nur da. Trotz diverser Eigenentwicklungen und den zusätzlichen Anforderungen, die aus Design und Qualitätsansprüchen entstehen und die ein iPhone ggf. teurer machen, als Konkurrenzprodukte, sind die Stückkosten trotz allem lächerlich im vergleich zu den Verkaufspreisen. Die Preisgestaltung ist immer eine Reihe Optimierung von Gewinn pro Stück vs. verkaufbare Stückzahlen, egal ob iPhone oder i7)
"schuld" hat nicht nur derjenige, der es nicht verhindert, sondern in erster Linie mal derjenige, der es macht
Somit ist Apple durchaus daran schuld, dass man in Deutschland kein iPhone für 600€ angeboten bekommt. Man muss aber auch mal ganz klar sagen, dass "iPhone kostet 1000€" trotzdem nicht stimmt. Denn de facto bekommt man -einige windige Händler ausgenommen (und die sind quasi nicht billiger als Tkom) gar kein iPhone angeboten. Man bekommt nur "iPhone + umfangreiches Serviceangebot" für 800-900€, was natürlich ein anderes P/L-Verhältniss ist, als "nur iPhone für 100€". Das man den Telekomvertrag und alles enthaltene nicht will... :
Wenn man das Konzept nicht mag, muss man nicht kaufen. Es gibt auch viele Leute, die hätten gerne ein PowerBook mit Windows statt Apple-Preisen, aber da gibts viel weniger Empörung über Apples "alles aus einer Hand, abgestimmt, damit beim Kunden alles passt".
Software-Overclocker
08.08.2010 12:12
soviel ich weiß ist das deutsche recht schuld, weil es einen exclusiv vertrag erst zulässig macht. deswegen funktioniert es doch in uk und fr nicht. weil es das gesetzt da verbietet zumindest hatte ich das mal irgendwo gelesen. korrigiert mich wenn ich mir irre.
BIOS-Overclocker
08.08.2010 11:40
Trotzdem hat Apple nie bis zu 1200€ für ein iPhone verlangt, was viele hier meinen und damit die Firma für verrückt erklären