Zweite Generation des Apple Ipads mit OLED-Display?
Laut Gerüchten im Internet wird das nächste Ipad von Apple mit einem OLED-Display ausgestattet sein. Die aktuellen Preise für ein solches Display sind recht hoch.
Quelle: PC Games Hardware
Zweite Generation des Apple Ipads mit OLED-Display (2)
OLED steht für "organic light emitting diode". Die Technik basiert auf organische, halbleitende Materialien, die eine geringere Strom- und Lichtdichte bieten als die anorganischen Leuchtdioden (LED). Ein weiterer Vorteil ist die besonders flache Bauform. Die Lebensdauer von den organischen Leuchtdioden soll deutlich länger sein als die von LEDs. Zudem kann die OLED-Technik auch auf biegsamen Materialien genutzt werden, zum Beispiel als ausrollbarer Bildschirm oder in Kleidung integriert.
Laut den Informationen von dem taiwanischen Nachrichtendienst Digitimes, wird die zweite Generation des Apple Ipad mit einem OLED-Display ausgestattet und bereits im nächsten Jahr erhältlich sein. Der Analyst Mingchi-Kuo von Digitimes zweifelt allerdings momentan daran, dass die Preise schnell genug sinken werden. Aktuell kostet ein 9,7-Zoll OLED-Display um die 500 US-Dollar, Apple zahlt für die verbauten Panels des ersten Ipads zwischen 60 bis 70 US-Dollar.
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Gibt es 24,5" Displays?
Oder 29"?
Oder ...
Bei der Konzeption von Displaygrößen wird darauf geachtet, dass man das Substrat optimal ausnutzt. (darauf führe ich auch zurück, dass es lange Zeit zwischen den 24" und 30" nur 26" IPS und 27" TN Bildschirme gab, aber kein 27" IPS und 26" TN. Da haben unterschiedliche Fabriken schlichtweg unterschiedliche Substratgrößen verwendet)
Aber (Kondens)Feuchtigkeit wird auch ungesund sein.
Was ich mich frage ist, wieso man es nicht einfach in Software löst: Bei den aktuellen OLED-Preisen würde ein Sensor zur Bildkalibrierung auch keinen Unterschied mehr machen und mit einer 12-14 Bit LUT kann man einfach die Abweichung einzelner Farben nachjustieren.
Die Vorteile wären gering; die größten Vorteile der OLED Technologie sind in meinen Augen die Möglichkeit den Inputlag zu reduzieren, die Reaktionszeit um einige Größenordnungen, auf nicht relevantes Niveau zu senken, praktisch beliebig hohe Bildwiederholfrequenzen und die enormen Kontraste, die dadurch möglich werden; letzteres ist der einzige Vorteil, der auf dem I-Pad zu tragen kommen könnte, und er ist in meinen Augen den Preis nicht wert
Die Möglichkeit auf Basis von OLED Technologie extrem dünne und eventuell sogar flexible Displays zu bauen ist natürlich für Mobile Anwendungen sehr interressant, von daher könnte es eventuell Sinn machen, aber ob ein 2mm dünneres und 10g leichteres iPad 500€ Aufpreis wert ist? Ein flexibles, eventuell aufrollbares Display mit Touchfunktion halte ich für mittelfristig unrealistisch auch wenn das natürlich eine sehr elegante Lösung wäre
Insgesamt glaube ich nicht wirklich daran auch wenn es nicht schaden kann, wenn nun auch Apple den OLED Fortschritt vorantreibt
B2W zu Lebensdauer: es gibt ja schon seid einigen Jahren Kameras und z.t. auch Handys mit OLED Display, von daher muss es ja Erfahrungswerte geben? (Wobei die meisten Kameradisplays in der Praxis nicht auf allzu viele Betriebsstunden kommen...)
Eventuell könnte man das Lebensdauerproblem ja auf unorthodoxe Art lösen; OLEDs leben bei niedriger Temperatur viel länger; eventuell könnte man ein Display ja anstelle einer Hintergrundbeleuchtung mit einer Hintergrundkühlung mit dickem Chiller ausstatten...
IPS ist offizielle Herstellerangabe und nahezu jeder Tester lobt die Bildqualität, die mit TN so kaum möglich wäre. Substrate werden typischerweise so zugeschnitten/geplant, dass wenig bis kein Verschnitt anfällt (einer der Gründe, warum es Displays nur in festen Stufen ohne Zwischenschritt gibt). Schneidet man mehr kleine Displays aus einem Substrat hat man aber mehr Schnittkanten und damit einen insgesamt größeren Verlust.
Sorry ja stimmt habe ich gerade gelesen in einer Zeitschrift dass es doch ein IPS Panel ist...
ähm nur in festen Stufen und ohne Zwischenschritt...? Klär mich mal auf
Liebe Grüße Spieler911 GTA4
IPS ist offizielle Herstellerangabe und nahezu jeder Tester lobt die Bildqualität, die mit TN so kaum möglich wäre. Substrate werden typischerweise so zugeschnitten/geplant, dass wenig bis kein Verschnitt anfällt (einer der Gründe, warum es Displays nur in festen Stufen ohne Zwischenschritt gibt). Schneidet man mehr kleine Displays aus einem Substrat hat man aber mehr Schnittkanten und damit einen insgesamt größeren Verlust.