Apple Ipad im Hands-on-Test plus Spiele-Screenshots
In der Medienlandschaft hat das Ipad für einen großen Hype gesorgt. Ist dieser ganze Trubel berechtigt und revolutioniert Apple wirklich die Weise, wie Anwender im Internet surfen? PC Games Hardware wirft einen Blick auf das "magische" Gerät.
Quelle: PC Games Hardware
Das Ipad ist ab 499 US-Dollar zu haben. Der Marktstart in Deutschland wurde auf Ende Mai verschoben.
Die Kollegen von der SFT sind für Ihre Titelstory extra in die USA gereist und haben ein Ipad ganz regulär gekauft. PC Games Hardware hat sich das Schmuckstück für einen Tag ausgeliehen und einen Hands-on-Test gemacht. Darüber hinaus finden Sie in unserer Galerie viele Spiele-Screenshots, anhand denen Sie sich selbst ein Bild über die Grafikqualität machen können.
Quelle: PC Games Hardware
Das Ipad im Größenvergleich mit einem Iphone und einem 10,1-Zoll-Netbook.
Apple Ipad: Die Technik
Beim Ipad handelt es sich auf den ersten Blick um ein überdimensionales Iphone. Unser Testgerät mit Single-Core-CPU verfügt über 16 GByte Speicher, unterstützt WLAN und verfügt über einen digitalen Kompass. Bei dem 9,7-Zoll-Bildschirm (LED-Hintergrundbeleuchtung) mit einem hervorragenden Blickwinkel haben wir 260 Candela pro Quadratmeter gemessen. Im Vergleich zu Netbooks ist das Display also sehr leuchtstark, die meist nur zwischen 80 und 200 Candela pro Quadratmeter erreichen. Negativ sind uns dagegen die Spiegelungen aufgefallen, wenn man ein mattes Display gewöhnt ist. Dafür gleitet der Finger auf der Glasoberfläche (Fingerabdrücke vorprogrammiert) hervorragend. Etwas besser könnte die Reaktionszeit sein, wir haben schon deutlich bessere, aber auch schlechtere Monitore gesehen. Viele Knöpfe besitzt das Gerät nicht - Apple setzt auch hier auf Minimalismus. Neben dem "Home"-Button befinden sich am Gerät eine Aus-Taste, eine Lautstärke-Wippe sowie ein Schalter zum Verriegeln des Anzeigeformats. Kopfhörer können per 3,5-mm-Klinke angeschlossen werden. Eine Kamera für Videotelefonie via Skype verfügt das Apple-Produkt leider nicht.
Quelle: PC Games Hardware
Die Benutzeroberfläche
Apple Ipad im Praxiseinsatz
Zwar ist das Ipad mit 680 Gramm ein echtes Leichtgewicht, in den Händen fühlt es sich beim ersten Anfassen aber dennoch sehr schwer an, zumal man das Ipad oft nicht ablegt, sondern in den Händen hält. Die Akkulauftzeit haben wir nicht überprüft, allerdings berichten die Kollegen von der SFT, dass im Dauerbetrieb bis zu zwölf Stunden möglich sind. Wirklich beeindruckend ist die Arbeitsgeschwindigkeit. Subjektiv betrachtet lässt sich am Ipad deutlich schneller arbeiten/spielen als an einem herkömmlichen PC. Das schlanke Betriebssystem bietet also auch Vorteile. Dafür lassen sich nur von Apple autorisierte Anwendungen aus dem App Store installieren.
USB-Anschlüsse haben wir bei unserem Test nicht vermisst, das hängt aber natürlich auch stark vom Einsatzgebiet des Geräts ab. Uns fehlt aber noch Multitasking für Apps. Apple hat immerhin bereits angekündigt, dass mit einer neuen Firmware im Herbst auch Multitasking möglich sein wird. Das Tippen auf dem Ipad funktioniert in unserem Test nach dem Adler-Suchsystem. Im Vergleich dazu lässt es sich auf dem Iphone deutlich schneller tippen, da die Abstände zwischen den Tasten viel kleiner sind und die Hände zum Tippen praktisch nicht bewegt werden müssen - beim Ipad ist das anders.
Quelle: PC Games Hardware
Mirror's Edge für das Ipad
Spiele auf dem Ipad
Apple sagt mit dem Ipad auch Nintendo und Sony den Kampf an, denn als mobile Spielekonsole kann es mit der Konkurrenz durchaus mithalten. Allerdings sind für das Ipad optimierte Spiele deutlich teurer als beispielsweise Iphone-Spiele. So kostet ein Need for Speed Shift schon mal um die 11 Euro. Im Vergleich zu den Preisen für Nintendo-DS- oder Sony-PSP-Spielen ist das aber immer noch ein Schnäppchen. Während sich Netbooks kaum für Spiele eignen, gelingt es Apple mit dem Iphone, ganz gut Spieler vor dem Touch-Display zu fesseln. Natürlich kann das Gerät mit einem Desktop-PC nicht mithalten, dafür benötigt das Gerät aber auch keine aktive Kühlung und eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixel ist für eine mobile Spielekonsole beachtlich. Anisotrope Filterung und Anti-Aliasing dürfen Sie auf dem Ipad nicht erwarten. Bei vielen Spielen im Comic-Stil fällt das aber auch nicht negativ auf.
Fazit: Apple Ipad
Braucht man wirklich ein Ipad, schließlich sind wir bislang auch prima mit PC und Net- oder Notebook zurecht gekommen? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Fest steht, dass es weitaus mehr Spaß macht mit dem Ipad auf dem Sofa im Internet zu surfen als mit einem Netbook. Dies liegt vor allem an der kinderleichten und verzögerungsfreien Bedienung. Außerdem ist das Gadget wie ein Mobiltelefon immer an und muss nicht erst hochgefahren werden. Dennoch ersetzt das Ipad ein Net- oder Notebook kaum und sollte daher als Zusatzgerät angeschafft werden. Wer bereits ein Iphone besitzt, sollte sich die Anschaffung auch gründlich überlegen, da der kleine Bruder dem Ipad schon sehr nahe kommt. Dank vieler Apps wird das Ipad sicherlich nie langweilig und das Potenzial, welches das Apple-Gerät bei neuen Spielen bietet, ist noch längst nicht ausgeschöpft.

Bitte ausbessern, meine Augen tun schon weh, und außerdem schreibt ja auch niemand von aSus Netbooks..
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Mfg Venne