Direct X 11 von Nvidia

Geforce GTX 470 und 480: GF100 unter die Haube geschaut & Preisvergleich

Nvidias Geforce GTX 470 und Geforce GTX 480 sind enthüllt. Aufmerksame Leser haben den Test heute morgen sicher schon gelesen. In diesem Artikel wollen wir noch einmal die beiden Modelle anhand von Vergleichen auseinandernehmen. (Andreas Link, 27.03.2010)
 
Nun mehren sich die Angebote im Preisvergleich: Alternate listet die Geforce GTX 470 für 359 Euro, die Geforce GTX 480 soll 499 Euro kosten. Weitere Shops werden sicher in kürze folgen. Vor Mitte April sollte aber nicht mit Lieferungen gerechnet werden.

Die Geforce GTX 480 ist auf den ersten Blick die interessantere Karte: Ein 8- und ein 6-Pin-Anschluss lassen auf eine (theoretische) maximale Leistungsaufnahme von bis zu 300 Watt nach PCI-Express-Spezifikationen schließen, der wuchtige Kühler tut sein Übriges. Dieser ist von außen in zweierlei Hinsicht auffällig: Einmal in Form des massiven, geriffelten Metall-Schildes, welcher im Leerlauf vom Gehäuseluftstrom profitiert, und einmal durch die vier nach oben hinausragenden Heatpipes. Ohne die Kunststoffhaube ist auch die fünfte Heatipe sichtbar, zwischen Direct-Heatpipe-Touch-Kühler (ein Novum für ein Referenzdesign!) und Platine sitzt eine massive Metallplatte; diese fixiert den 1,8 Ampere starken Radiallüfter.

Die schwarze Metallplatte stabilisiert das PCB und kühlt den GDDR5-RAM sowie die restlichen Bauteile. Da der Kühler von der Rückseite her verschraubt wird, passt ein Prolimatech MK-13 inklusive Grundplatte auf die Geforce GTX 480. Auf der zwecks Frischluftzufuhr gelochten Platine sitzen sechs Versorgungsphasen für die GPU, um den Videospeicher sorgen sich zwei. Auf eine Rückplatte verzichtet Nvidia. In Kontakt mit der Außenwelt tritt die GTX 480 mit zwei Dual-Links-DVIs und - das ist ungewöhnlich - einem Mini-HDMI-Port. Der standardmäßige TV-Out, bei der Geforce GTX 285 noch anzutreffen, ist Geschichte.

Die Geforce GTX 470 ist einen Tick kürzer, ihre Vorderseite ist komplett ummantelt. Unter dem Cover verbirgt sich ebenfalls ein Direct-Heatpipe-Touch-Kühler mit fünf kupfernen Wärmeleitrohren, der Radiallüfter ist identisch zur großen Schwester. Der Block ist an der Grundplatte fixiert, diese muss jedoch nur vier GPU- und eine GDDR5-Phase kühlen. Eine 3rd-Party-Kühlung in Kombination mit der Grundplatte ist unserem aktuellen Stand nach nicht möglich. Die Geforce GTX 470 kommt mit zwei 6-Pin-Anschlüssen (ergo 225 Watt in der Theorie) aus, die Anschlüsse sind identisch zur Geforce GTX 480.


Wir hoffen, dass wir anhand dieser Vergleiche den Aufbau der GF100-Karten gut verdeutlichen konnten und gute Vergleiche zwischen den Modellen ermöglichen konnten. Mittlerweile sind die Grafikkarten auch im PCGH-Preisvergleich gelistet. Die Geforce GTX 470 beginnt aktuell bei 400 Euro und die Geforce GTX 480 bei 540 Euro. Den kompletten Test der Geforce GTX470/GTX480 finden Sie in einem gesonderten Artikel, sofern Sie diesen nicht ohnehin schon gelesen haben.

(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
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Aktuelle Kommentare
LOGIC
Volt-Modder
01.04.2010 21:17
AW: Geforce GTX 470 und 480: GF100 unter die Haube geschaut

Quote: (Zitat von Woldor)
Hier wird es wohl demnächst etwas geben was du suchst:
GTX 480



Na da bin ich aber mal Gespannt !

wuselsurfer
Freizeitschrauber
31.03.2010 17:25
AW: Geforce GTX 470 und 480: GF100 unter die Haube geschaut

Quote: (Zitat von kennedy46)
Und ohne den Satz wärs auch weniger Arrogant
Aber grundsätzlich können Leute die nicht so viel ahnung haben wie du, herzlich wenig mit deiner ersten Antwort anfangen.
Klingt komisch, ist aber so..................

Hallo kennedy46!

Mag sein, daß das komisch geklungen hat.
Aber wenn man einen Halbleiter als Ohmschen Widerstand darstellt, dann sollte man doch mal vorher überlegen, was man da von sich gibt.
Und jeder, der die Dioden-Kennlinie als Grundlage der Elektronik kennt, weiß, das sie eben nicht linear ist.
Da die allermeisten aktiven Bauelemente aus zusammengesetzten Dioden bestehen, kann man so etwas absolut falsches nicht stehen lassen.

Wenn man sich mit der Hardware beschäftigt und darüber diskutiert, so sollte man wenigstens die elementarsten Grundlagen beherrschen oder sich mal informieren.

Klar kann nicht jeder Techniker oder Ing. lernen, aber viele diskutieren über shader und Prozessoren, wissen aber nicht mal, wie ein Gleichrichter oder ein CPU-Gatter funktioniert.

Gruß wusel

Woldor
Schraubenverwechsler
31.03.2010 09:35
AW: Geforce GTX 470 und 480: GF100 unter die Haube geschaut

Hier wird es wohl demnächst etwas geben was du suchst:
GTX 480

 
 
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