Cebit: Kingston mit DDR3-2400-RAM, Low-Voltage-Kits, 24-GiByte-Demo-PC und Ausblick auf DDR4-SDRAM
Der Speicherspezialist Kingston präsentierte auf der Cebit, was mit aktueller DDR3-SDRAM-Technik möglich ist: 24 GiByte, DDR3-2400 und Speicherkits, die weniger als 1,5 Volt benötigen, bekam PC Games Hardware zu sehen.
Sechs Hyper-X-Module mit je vier GiByte arbeiteten in einem Demo-PC mit Sockel-1366-Hardware. Trotz der hohen Gesamtkapazität von 24 GiByte lief der PC im DDR3-1600-Modus, also außerhalb der Intel-Spezifikation, stabil. Den Nutzen dieser Speichermenge demonstrierte der Hersteller beim Umwandeln eines hochauflösendes Satellitenbilds. Bei dem Vorgang wurden fast 23 GiByte im Taskmanager belegt. Das Speicherkit KHX1600C9D3K6/24GX ist allerdings sehr teuer: Im PCGH-Preisvergleich ist es für rund 1.200 Euro gelistet, aber derzeit nicht verfügbar.
Mit dem DDR3-2400-Pärchens KHX2400C9D3T1K2/4GX in Form eines Engineering-Sample-Kits zeigte Kingston, welche Taktraten mit DDR3-RAM möglich sind. Das Dual-Channel-Kit läuft mit 1,65 Volt und empfiehlt sich für Sockel-1156-Systeme, deren CPUs den hohen Speichertakt von 1.200 MHz noch am ehesten bewältigen können. Laut Kingston stellt DDR3-2400 derzeit das Maximum dar, was mit DDR3-SDRAM möglich ist. Der erwartete Nachfolger DDR4-SDRAM soll allerdings von Anfang an Kits ermöglichen, die mit derartigen Taktraten ausgeliefert werden.
Darüber hinaus zeigte Kingston die erst kürzlich angekündigten Low-Voltage-Module der LoVo-Modellreihe inklusive Retail-Verpackung. Bei 1,35 Volt erreicht das 4-GiByte-Kit KHX1866C9D3LK2/4GX einen Speichertakt von 933 MHz (DDR3-1866). Auf Nachfrage verriet uns Kingston, dass die LoVo-Module, die für 1,25 und 1,35 Volt ausgelegt sind, ohne Schaden zu nehmen auch in Mainboards eingesetzt werden können, die kein RAM-Undervolting ermöglichen. Eine Energieersparnis sei dann aber natürlich nicht mehr zu verzeichnen.

