Preview: DFI Hybrid-Mainboard mit P45- und Ion-Chipsatz [ocworkbench.com]

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Mit einem außergewöhnlichen Stück Hardware will DFI seinen Beitrag zu Green-IT leisten. Das Hybrid-Mainboard vereint eine P45-Plattform für Intel-Prozessoren und ein Atom/Ion-Gespann auf einer Platine.

DFI Hybrid Mainboard mit Intels P45-Chipsatz und Nvidia Ion (13) Quelle: http://www.ocworkbench.com DFI Hybrid Mainboard mit Intels P45-Chipsatz und Nvidia Ion (13) HB P45-ION-T2A2 ist der kryptische Name für ein Hybrid-Mainboard der anderen Art. DFI verbaut neben einem P45-Chipsatz von Intel (für Sockel-775-Prozessoren) einen Nvidia Ion-Chipsatz und ein Atom N230 mit 1,6 GHz Taktrate.

Damit will man der Green-IT Rechnung tragen, denn so sollen sich deutlich Kosten reduzieren lassen und die Umwelt schonen.

Ocworkbench.com hat nun ein Preview veröffentlicht, welches den Hybriden im Detail zeigt. Die auf dem Mainboard eingesetzten Systeme können vollkommen unabhängig voneinander betrieben und wahlweise mit einem Satz an Eingabegeräten gesteuert werden. Wie man auf den Bildern in unserer Galerie erkennen kann, verfügen beide über eigene RAM-Bänke. Der P45-Chipatz für Intels LGA775-CPUs kann auch vier DDR2-Plätze (max. 16 GByte) zurückgreifen, während der Nvidia Ion an zwei SO-DIMM-Slots für maximal 4 GByte DDR2-RAM angebunden ist.

Die Anschlüsse an der Rückseite der Platine lassen sich zum größten Teil von beiden Systemen gleichermaßen nutzen. Ausnahmen sind hier zum einen der HDMI-Port, welcher nur vom Ion bedient werden kann und jeweils zwei USB-Ports sind ebenfalls für ein spezifisches System ausgelegt. Für das Ion-System stehen drei, dem P45 vier SATA-Ports zur Verfügung. Sound, LAN, DVI, vier USB und E-SATA können von beiden genutzt werden.

Im Laufenden Betrieb soll man zwischen P45 und Ion wechseln und so beide Chipsätze parallel betreiben können. Wann das DFI HB P45-ION-T2A2 auf den Markt kommen wird und wie tief man dafür in die Tasche greifen muss bleibt abzuwarten. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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Bildergalerie

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sintharas Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Also ich finde das Board spitze!
        Normaler PC mit P45 und im gleichen Gehäuse einen ION-HomeServer... wirklich eine nette Idee von DFI^^
      • Von Sintharas Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Also ich finde das Board spitze!
        Normaler PC mit P45 und im gleichen Gehäuse einen ION-HomeServer... wirklich eine nette Idee von DFI^^
      • Von John-800
        Na das switch mb könnte ein Anfang darstellen. Nvidia hat doch schon mal ne gute Idee zwecks Hybrid Power gehabt und hats verworfen... nicht daß das auch ne Fehlgeburt wird....

        Die Systeme müssen noch weitaus flexibler werden! So ziemlich alles muss bis auf eine gewisse Bassis in der Leistungsklasse und dem Energieverbrauch eines Ion ein und abschaltbar werden!

        Brauch ich Power für 3D schalt ich meine 32 CPU Kerne, 64GB DDR 6 ram, 4 Grakas an und Zock Crysis 7 mit tripple full hd.... Will ich einfach nur surfen, lass ich nur 1 Kern, 1Gb und die mini 2D Graka im Chipsatz laufen. Und das modulare NT schaltet dann fleissig bei fast kontinuierlichen 96% Wirkungsgrad, zwischen 20W und 2KW Verbrauch.... Zukunftsmusik? könnte es in 5 Jahren schon geben.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von nitg
        ich find die idee genial, kommt aber drauf an, wie das dann in der praxis funktioniert. eventuell lässt sich das dann ja mal per software nachreichen, dass das system automatisch zwischen den systemen (nach konfiguration) switchen kann, sprich man sagt dem teil: "wenn 1 stunde keine 3d anwendung läuft, schalte hauptrechner aus, aktiviere ion"...
        "... und pausiere damit die seit einer Stunde laufende 2d-Anwendung" ?

        Durch den Aufbau mit getrennten Laufwerken und RAM ist es ja eben nicht möglich, mit einer laufenden Anwendung von einem System aufs andere umzuziehen. Der User muss sich, bevor er irgendetwas startet, entscheiden, an welchem System er arbeiten möchte - genauso, wie er sich sonst entscheiden muss, ob er seinen PC oder seinen Nettop nutzt.

        Zitat
        oder "wenn ion läuft und 3d-anwendung wird gestartet, switche auf Hauptrechner"....
        Dafür wären ettliche Elemente nötig:
        1a. Auf dem ION-System läuft eine Software, die sämtliche (fordernde) 3d-Anwendungen kennt und registriert, wenn diese gestartet wird.
        1b. Auf dem ION-System läuft eine Software, die sämtliche Befehle des Users protokolliert und für ein paar Minuten zwischenspeichert, für den Fall, dass es sich um den Start einer 3d-Anwendung handelt.
        1c. Auf dem ION-System läuft eine Software, die Einträge für jede auf dem Core2-System installierte 3d-Anwendung enthält (eingetragen werden müssen sie vermutlich vom Nutzer) und die an Stelle der eigentlichen Anwendung vom Nutzer gestartet werden.
        2. Wird auf eine dieser Arten der Start(versuch) einer 3d-Anwendung festgestellt, muss dieser gestoppt werden.
        3. Der Startbefehl muss zwischengespeichert werden.
        4. Das Core2-System muss gebootet werden
        5. Der Startbefehl muss an eine zuständige (immer aktive) Software auf dem Core2-System übergeben werden
        6. Diese Software muss auf dem Core2-System die (hoffentlich dort ebenfalls installierte Software -Stichwort: Lizenzen???-) starten und
        7. Alle ggf. vom Nutzer auf dem ION-System zwischen Start der Software und dem Beginn des Wechselprozesses getätigten Eingaben wiederholen
        8. Zeitgleich müssen auf dem ION-System alle Spuren der Aktion gelöscht und der vorrangegangene Zustand wiederhergestellt werden und
        9. Das ION-System in den Ruhezustand wechseln

        Abgesehen vom Softwareseitigen Aufwand und den Anforderungen, die zumindest bei der Installation neuer Software an den User gestellt werden, kommt für den Wechselprozess natürlich auch noch ein gewisser Zeitfaktor ins Spiel (30-60 Sekunden warten bei jedem Spielstart?) und wenn eines der System am Ruhezustand scheitern/abstürzen sollte, gibt es richtige Probleme.

        Zitat
        also dass man das teil halt so konfigurieren kann, dass es selbstständig arbeitet, dann sehe ich durchaus auch sinn im server-bereich, z.b. könnte der server über mittag automatisch auf ion umswitchen und bei großen user-ansturm wieder auf den quad.....
        Ein Server braucht keinen KVM-Switch. Da kannst du auch einfach einen ION- und eine C2D-Server aufstellen.
        Aber ich wage mal zu behaupten, dass es nur sehr wenige Leute gibt, die 24/7 Server auf ION-Basis unterhalten, die ein Problem mit zeitweiligen Lastanstiegen haben.

        Zitat
        was mich aber noch viel, viel mehr jucken würde ist die interne lan-anbindung. könnte ich dann theoretisch eine Lan-Station damit machen? Also dass 2 Personen auf dem Teil gleichzeitig über 2 verschiedene Monitore spielen?
        Sollte kein Problem sein - beide können zeitgleich laufen, haben eigene Ein- und Ausgänge.
        Die Frage ist nur, was man auf einem ION so tolles spielen kann und ob der Preis für das Board und der Verkabelungsaufwand unterm Strich noch einen Vorteil im Vergleich zum Einsatz eines getrennten Nettops bieten?

        Zitat von INU.ID
        Natürlich sind Versionen mit Sockel 1156 bzw 1366 wünschenswert, ebenso mit Dual-Core Atom.
        Gab es eigentlich im laufe des letzten halben Jahrzehnts irgendeinen Mainboardhersteller, der sich mal getraut hat, mit DMI rumzuexperimentieren?
        Mich würde es mal interessieren, ob man z.B. einen X58 mittels PCI-E Switch mit einem NM10 als "Southbridge" kombinieren könnte. Bedeutet zwar einen Verlust von zwei PCI-E 1.0 Lanes und einigen SATA-Anschlüssen, aber der X58 hat ja noch einen x4 in Reserve, um das auszugleichen. Und wenn es funktioniert, könnte sich Atom und Core i7 zumindest einen Großteil der Laufwerke teilen, was (in Kombination mit der Intel-only-Plattform) auch eine Übergabe von Anwendungen via Suspend-to-Disk (mit n paar GB-onboard-flash) ermöglicht.
        Dual-Betrieb entfällt dann zwar - aber wenn man die Anwendungen flüssig übernommen bekommt, braucht man den ja eigentlich eh nicht.
      • Von Alexxx-86 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Also mit meinem 7 klasse englisch habe ich nur 1/3 verstanden, aber was ich verstanden habe gefällt mir

        Wann kommt ein Brett für AMD raus ?

        So muss ich immer den Laptop wegräumen um zu zocken, und umgekehrt stört der TFT, Maus u. Tastatur wenn man im Internet surfen will.
      • Von nitg Freizeitschrauber(in)
        ja, ich bin auch einer der 1-2 user.

        ich find die idee genial, kommt aber drauf an, wie das dann in der praxis funktioniert. eventuell lässt sich das dann ja mal per software nachreichen, dass das system automatisch zwischen den systemen (nach konfiguration) switchen kann, sprich man sagt dem teil: "wenn 1 stunde keine 3d anwendung läuft, schalte hauptrechner aus, aktiviere ion"... oder "wenn ion läuft und 3d-anwendung wird gestartet, switche auf Hauptrechner"....

        also dass man das teil halt so konfigurieren kann, dass es selbstständig arbeitet, dann sehe ich durchaus auch sinn im server-bereich, z.b. könnte der server über mittag automatisch auf ion umswitchen und bei großen user-ansturm wieder auf den quad.....

        was mich aber noch viel, viel mehr jucken würde ist die interne lan-anbindung. könnte ich dann theoretisch eine Lan-Station damit machen? Also dass 2 Personen auf dem Teil gleichzeitig über 2 verschiedene Monitore spielen?
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