DKRZ-Gebäude [Quelle: siehe Bildergalerie]
Original-Artikel: 10.12.2009 Das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) in Hamburg erhält heute offiziell den Höchstleistungrechner HLRE2, welcher offiziell Blizzard heißt. Er soll mit seiner Spitzenleistung von 158 TFLOPS (Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde) entscheidend zur Genauigkeistsverbesserung der Klimamodelle, die unter anderem für Weltklimakonferenzen und den Weltklimarat berechnet werden, beitragen.
Nach der
heutigen Einweihung durch Bundesministerin für Forschung und Entwicklung Schavan und Hamburgs Erstem Bürgermeister Ole von Beust soll der Supercomputer des DKRZ in der Lage sein, die Auflösung und den Detailgrad der mathematischen Modelle wesentlich zu erhöhen. Nachdem schon jetzt ein großer Teil der wissenschaftlichen Grundlagen auf den Berechnungen des DKRZ und dem Blizzard-Vorgänger, welcher nur ein sechzigstel der Blizzard-Leistung aufbringen konnte, basiert, soll der HLRE2 Blizzard einen weiteren Schritt in Richtung Klimaschutz ermöglichen.
Die
Blizzard-Fakten laut offizieller Angaben im Überblick:
• 158 TFLOPS Spitzenleistung (Top-500-Platz in der Juni-Liste 2009: 27)
• IBM p575 Power6-basiert
• 8448 CPU-Kerne, 264 Knoten á 16 Dualcore-CPUs; 18,8 GFLOPS pro Kern
• 249 Compute-Knoten, 12 I/O-Knoten und 3 sogenannte interaktive Knoten
• 20 TiByte Arbeitsspeicher
• 3 Petabyte Speicherkapazität (wird 2011 verdoppelt)
• Infiniband-Interconnect (8 QLogic 288 port 4x DDR; 16 GiByte/sek. bidirektionale Bandbreite)
• 25.400 Meter Inifiband-Verkabelung
Das Datenarchiv mit der nach eigenen Angaben weltweit größten Klimadatenbank lagert auf einem sechsfach angelegten Sun StorageTrek SL8500 (Speicherband-basiert). Die 73 Bandlaufwerke werden über separate Roboter aus den Bibliotheken bedient. Diese fassen insgesamt 6 x 10.000 Medien und verfügen über eine Speicherkapazität von zusammen 60 Petabyte von denen pro Jahr circa 10 Petabyte belegt werden.
Die Visualisierung der Ergebnisse übernehmen eigene Server auf Dualcore-Opteron-Basis mit mehreren Sockeln pro System und 32 bis 128 GiByte RAM. Diese werden unterstützt von Nvidia Quadroplex-Systemen mit Quadro FX5500 Grafikkarten.
Update: 11.12.2009 Mittlerweile sind vom Deutschen Klimarechenzentrum weitere Bilder aus den Serverräumen sowie ein Youtube-Video veröffentlicht worden. Wir möchten Ihnen diesen faszinierenden Blick mit diesem Update ans Herz legen.
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Software-Overclocker
24.01.2010 19:58
mich intressierts wie viel strom das ding schluckt
Moderator
13.12.2009 20:05
Siehste. So kommen vollkommen absurde Zahlen in Umlauf und wenn jemand dann später die echten sieht, ist auf einmal von "Korrekturen" und "Fehlern" die Rede, dabei erzählen die, die dafür zuständig sind, eigentlich immer das gleiche und Fehler schleichen sich erst im Stille-Post Verfahren ein.
Nach meinen Informationen nimmt das Eis auf Grönland deutlich ab. Das Landeis der Antarktis ist mengenmäßig noch konstant, aber deutlich dynamischer als früher, was schnelle Abnahmen ermöglicht. (Beim Meereis ist die Tendenz ebenfalls abnehmend, aber da dass in der AA sowieso stark schwankt, sind wissenschaftlich fundierte Aussagen schwierig)
Wenn du Quellen hast, die deine gegenteilige Aussage belegen: Her damit.
Ansonsten sortier ich die mal bei deinen bisherigen Behauptungen in diesem Thread ein, die samt und sonders eine Verbreitung von Falschmeldungen waren.
Zu Wachsweich. Ich hab im WPW-Forum bereits meine (keine) Meinung geschrieben:
Eine kriminelle Gruppe stellt selektierte Texte online, von denen sie behauptet, die kämen von Wissenschaftlern, mit dem klaren Ziel, diese zu diskreditieren. Die Wissenschaftler wiederum behaupten durchgängig entweder, dass diese Texte so nicht von ihnen stammen oder, dass sie aus dem Kontext gerissen wurden. In jedem mir bekannten Fall, in dem nachgefragt wurde, konnten die betroffenen Wissenschaftler auch einen schlüssigen Kontext präsentieren, in dem die Texte kein negatives Licht auf wissenschaftliche Erkenntnisse werfen.
Mein Fazit: Aussage gegen Aussage, wobei beide Aussagen von definitiv nicht unabhängigen Gruppen stammen. Aus so einem wachsweichen Gebilde kann man imho keine neuen Schlüsse ziehen.
Ja nee, is klar.
Ja, ist klar:
Die Antarktis ist zur Zeit deutlich kälter, als 0°C. Das heißt auch nach einer einfachen Erwärmung hat sie Temperaturen, bei denen Niederschlag als Schnee fällt und somit nicht direkt ins Meer abfließen kann -> mehr Niederschlag kann zu mehr Eis in der AA führen. Und mehr Niederschlag resultiert direkt aus der höheren Temperaturen der oberen Ozeanschichten im Rest der Welt.
Das ist jedenfalls die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass gerade die Hochantarktis meteorologisch recht gut isoliert ist. Kann also sein, dass der Niederschlag über dem Kontinent nicht so deutlich ansteigt, weil die Wolken kaum bis hin kommen und vorher über dem Meer abregnen. Die zweite Komponente ist, wie oben angesprochen, das Eismassen sehr wohl in Bewegung sind und wärme Eismassen sich schneller bewegen, womit auch wieder weniger da ist.
Wie diese Komponenten zusammenspielen wird zur Zeit erforscht. Beobachtungen der Vergangenheit unterscheiden sich noch nicht nenneswert von null. Aktuelle Klimamodelle gehen afaik nicht von einer deutliche Abnahme des antarktischen Eises ab. (ist auch gar nicht nötig für Katastropheszenarien. Grönland reicht für 5-7m Meeresspiegelanstieg und da tauts ganz gewaltig)
Alles, was pflanzliche Biomasse verbraucht, setzt CO2 frei, das andernfalls hätte gebunden bleiben können. Das gilt allerdings auch für Schweine, die zusätzlich nur ~10% der aufgenommenen Pflanzen auch in Fleisch umsetzen, so dass das pro Gramm Steak am Ende deutlich mehr Emissionen anfallen, als pro Gramm Tofuburger.
Ändert nichts daran, dass letzterer nicht schmeckt
(Regenwald niederbrennen, Gensoja drauf pflanzen, damit argentinische Rinder mästen -die zum CO2 auch noch große Mengen CH4 ausscheiden- und deren Fleisch dann nach Europa zu fliegen, ist aber so ziemlich der Worst Case)
Ich geb zu, dass ich meine Zeit nicht mit Medien verschwenden, die Schrott schreiben. Kann ich nur weiterempfehlen.
Wärs dir lieber, wenn der Staat die Summen über die Mehrwertssteuer einnimmt, damit z.B. Leute, die kein Geld wie Heu haben und sich nichtmal n Auto leisten können, aber Brot brauchen, auch noch zahlen müssen?
Wir machen nächstes Jahr >100 Milliarden neue Schulden. Man kann also wirklich nicht behaupten, dass der Staat zuviel einnimmt.
Und ein paar Millionen für Regierungsanschaffungen oder Diäten oder ein paar dutzend Millionen in sinnlose Bauprokekte hin oder her: Dieses Defizit resultiert zum Großteil nicht aus Verschwendung. (die zudem ihrerseits meist deutschen Unternehmen zu gute kommt und somit nur eine andere Form der Subvention wäre)
Und?
Klimaschutz hin- oder her: Glaubst du, der Rohölpreis wird sich in 20-30 Jahren noch auf einem Niveau bewegen, auf dem wir es uns erlauben können, unseren Warentransport primär auf (zudem ihrerseits schweine teuren und ökologisch problematischen) Straßen abzuwickeln?
Wachstum bei LKW-Speditionen ist der Aufbau zukünftiger Probleme, nichts weiter. Eine Steuer, die das selektiv trifft, anstatt auch Investitionen in zukunftstaugliche Industriezweige zu belasten (wir werden auf regenerative Energien umstellen müssen, egal ob Klimawandel oder nicht), ist da für sich schon eine sehr gute (und imho dringend ausbaubedürftige) Sache.
Ist eine lebenswerte Umwelt für zukünftige Generationen wirklich soviel weniger wichtig, als Bequemlichkeit für heutige?
Ich bin sicher, wenn jederman vier Kinder großziehen würde, wäre die Rente bis in alle Zeiten gesichert
Die Feinstaubpartikel reduzieren nämlich die Sonneinstrahlung und damit die Erwärmung.
Staub in der Luft bremst die Erwärmung (vor allem auch über Wolkenbildung), das ist richtig.
Was nicht richtig ist ist, dass unser bißchen Feinstaub da irgend eine Bedeutung hat. Der ist in den Zentren von Großstädten ein Gesundheitsproblem, aber "Zentren von Großstädten" sind nunmal ein verschwindend kleiner Teil der Erdoberfläche und auf dem flachen Land spielt Feinstaub keine Rolle. CO2 aber schon.
Die Rußpartikel, die zu Beginn der industriellen Revolution in die Luft geschleudert wurden, stehen in dem Verdacht, den CO2-bedingten Temperaturanstieg etwas gedämpft zu haben. Gedämpft. Mehr nicht.
Das sie für eine drastische Verkürzung der Lebenserwartung gereicht haben, ist dagegen mehr als ein Verdacht.
Aber man kann nicht einfach mal ein zusätzliches Boinc2 bauen
Gesperrt
13.12.2009 12:30
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Da gleichzeitig zum CO2 Ausstoß auch die Feinstaubpartikel wachsen , wird es nix mit Erderwärmung .
Die Feinstaubpartikel reduzieren nämlich die Sonneinstrahlung und damit die Erwärmung.
Um ein gesundes Verhältniss zwischen dem vorhandenem CO2 und der Natur herzustellen , müste die Menschheit samt Ihrer Industrien und Landwirtschaft , für 300 Jahre den Planeten verlassen.
Ansonsten bleibt uns die Erkentniss , der Mensch wächst mit seinen Problemen , nicht mit Gedanken an die Zukunft.
Heist : Es passiert immer erst etwas , wenn etwas passiert ! mfg
PS: He da hät ich ja bald das Thema verfehlt , lol , ähm das Boinc Netzwerk ist efektiver und billiger !