Rechtsstreit: Psystar versus Apple - Update: War "Open Computer" ein Flop?
Der Anbieter von Nicht-Apple-PCs mitsamt Mac OS X, Psystar, musste nun eine juristische Niederlage gegen Apple einstecken. Beide Firmen liefern sich derzeit einen Gerichtsstreit um die Vertriebsrechte des Apple-Systems.
Quelle: Psystar
Mac-Klone wie dieser "Open Computer" von Psystar könnten bald der Vergangenheit angehören
Original-Artikel 16.11.09: Vor einem kalifornisches Gericht konnte Apple einen wichtigen Sieg gegen die Firma Psystar einfahren. Jene sorgte in den letzten anderthalb Jahren für Aufsehen, da man sowohl Mac-Klone anbot, als auch vor kurzem anfing eine Software zu vertreiben, welche eine Installation des Betriebssystems Mac OS X auf handelsüblichen Intel-Rechnern ermöglichte. Apple hatte Psystar deshalb auf Urheberrechts- und DMCA-Verletzungen angeklagt.
Vor Gericht wurden den Argumenten von Apple nun fast vollständig zugestimmt: Psystars Vorgehensweise würde den Copyright Act und den Digital Millenium Copyright Act (DMCA) verletzen.
Einer der wichtigsten Streitpunkte war, ob die Restriktionen Apples bezüglich der eigenen Software legitim seien. Das Gericht urteilte zugunsten des Giganten: Mac OS X nicht auf Hardware der Konkurrenz einsetzen zu dürfen, sei nicht übermäßig restriktiv.
Weitere Informationen zu diesem Fall erhalten Sie auf golem.de.
Update 3.12.09: Der Wirtschaftsexperte Matthew Lynde rechnete für Apple aus, wie viele der modifizierten "Open Computer"-PCs inklusive Mac OS X der Hersteller Psystar absetzen konnte. Die Zahl soll sich auf ernüchternde 768 Exemplare belaufen, die meisten davon sollen sogar an PC-Magazine zu Testzwecken geschickt worden sein. Laut Chip könne man anhand dessen nur darauf spekulieren, dass Apple der Rechtsstreit nur so wichtig ist, um eventuelle Nachahmer abzuschrecken.
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FÜr den alten PC bekommst zwar nicht so viel wie sicherlich beim Imac aber dafür ist auch die Neuanschaffung nicht so hoch.
Für das nächste Aufrüsten werde ich dann auch Maximal 100€ ausgeben und habe dann ein Quadcore mit freiem MP und eine 5850. Das ist insgesamt mit zweimal Aufrüsten immernoch weit unter dem Appelpreis und besitze dabei ein wesentlich potenteren Rechner. Wie man es dreht, es bleibt schlichtweg günstiger, wenn man die Priorität nicht beim Design sondern bei der Leistung setzt und frei auswählbarer Hardware.
MfG
MfG
Aber ein schneller Arbeitsrechner ist er schon, dass stimmt wohl eben nur zu teuer und schlecht, wie schon oft angesprochen wurde, zum aufrüsten(P/L technisch).
MfG
Es geht um die Bündelung von Hard- und Software.
Das ist in der EU seit vielen Jahren VERBOTEN.
M$ hat genug Prozesse deswegen gehabt.
Plötzlich entscheidet ein Gericht im land der begrenzten Unmöglichkeiten das Gegenteil und verstößt gegen in der EU geltendes Recht.
Da muß noch viel Harmonisierungsarbeit geleistet werden.
Die Straßenerkehrsregeln sind bis auf den Linksverkehr ja auch weltweit sehr stark angeglichen.
Nur im Zivil-und Handelsrecht macht jeder, was er will.
Das geht aber in den Modern Times heutzutage nicht mehr.
Apple müßte eigentlich ab sofort Einfuhr- und Handelsverbot in der EU erhalten.
Da würden sie sich aber freuen.
Ich habe jahrzehntelang am Apfel und vielen anderen Systemen (von 8 bit an aufwärts mit Lochstreifen und Magnetbändern) gearbeitet und kenne die Vor-und Nachteile der meisten Architekturen.
Der Apple an sich ist ja ein guter PC.
Nur manchmal dreht Cupertino genau so am Rad wie Redmond.
Da werden Gesetze schon mal gern eigenartig gelesen.
Und wer einen Apple bisher hatte wird mir zustimmen wenn ich sage:
Aufrüsten ist sehr teuer.
Mein PC ist jetzt zwei Jahre alt.
Ich kann den Hauptspeicher auf 16 GB aufrüsten (KEIN SO-DIMM).
Als Grafikkarte kann ich zur Zeit zwei HD 5870 einsetzen.
Und Festplatten gehen NOCH 4 a 2TB rein plus drei 5 1/4 Zoll Laufwerke.
Macht das mal mit dem jetzigen 27" iMac.
Da gibt es Tränen in den Augen.
Ein IPS-Paneel brauche ich zur Zeit nicht.
Wer's noch nicht weiß:
Der 27-Zoll-iMac in Standard-Ausrüstung:
Prozessor Bezeichnung Intel® Core™2 Duo (3,06 GHz) Taktfrequenz 2x 3066 MHz Bustakt
1066MHz (Quadpumped)
Sockel 775
Arbeitsspeicher
Gesamtkapazität 4.096 MB Anzahl Module 2 Typ SO-DIMM Standard DDR3-1.066 max. 16.384 MB einbaubar
Grafik
Grafikchip ATI Radeon HD4670 Schnittstelle PCIe x16 Speicher 256 MB vorhanden Anschlüsse Mini DisplayPort
Mainboard
Anschlüsse 4x USB 2.0,
1x FireWire 800,
1x RJ-45, Line In, Line Out, Digital-In/Out (optisch)
Netzwerk Gigabit-LAN, WLAN (300 MBit/s)
Optische Laufwerke DVD-Brenner
Festplatte 1.000 GB, SATA, 7200 U/min
CardReader SD
Features Sound, integrierte Stereolautsprecher, internes Mikrofon, Bluetooth 2.1+EDR,
27" (68,58 cm) TFT-Aktivmatrix-LCD mit LED-Hintergrundbeleuchtung
(2560x1440 Pixel, 16:9-Format, 375 cd/m², 178° Betrachtungswinkel, Hochglanzanzeige,
IPS-Technologie) und iSight-Kamera
Gewicht 13,8 kg
Betriebssystem MacOS X
Software iLife '09 (umfasst iPhoto, iMovie, iDVD, iWeb, GarageBand)