Arlt P55 Gaming PC im Test
Der Arlt P55 Gaming PC bietet einen Intel i7-860 und zwei Nvidia Geforce GTX 275. Im Test muss das Gespann zeigen, ob es als Komplett-PC harmoniert.
Arlt P55 Gaming PC: Hardware, Zubehör und Software
Die Basis des Systems bildet die P55-Speerspitze von MSI, das P55-GD80. Darauf sitzt ein Intel Core i7-860 mit Standardtakt (2,79 GHz) mit aktiviertem Hyperthreading und Turbomodus. Diesem stehen insgesamt 8.192 MiByte Arbeitsspeicher (OCZ Reaper) zur Seite, aufgeteilt in vier mal 2.048 MiByte DDR3-1333 (6-6-6-20) - damit sind alle Speicherbänke belegt. Die Datenspeicherung übernimmt eine Samsung F1 mit einem Terabyte Fassungsvermögen, ein DVD-Brenner dient als Absicherung. Zwei MSI Geforce GTX 275 Twin Frozr OC mit einer Taktfrequenz von 666 MHz/1.476 MHz/1.161 MHz (Standard: 633/1.404/1.134 MHz) berechnen die 3D-Grafik. Ein solches Doppel bietet zwar theoretisch viel Leistung, wird jedoch durch den P55-Chipsatz ausgebremst: Das P55-GD80 bietet zwar drei PCI-Express-Slots, im SLI-Betrieb stehen jeder Karte aber nur 8 2.0-Lanes zur Verfügung - und das bremst. Ein Corsair HX mit 1.000 Watt versorgt alle Komponenten mit Strom. Die Verarbeitung des Arlt P55 Gaming PC bietet keinen Anlass zur Kritik, besonders die saubere Verkabelung gefällt.
Quelle: PC Games Hardware
Arlt P55 Gaming PC (12)
Mit in der Verpackung des Arlt P55 Gaming PC liegt Microsofts Gaming-Maus Sidewinder X5 und passend dazu das Sidewinder X6 Keyboard. Arlt setzt Windows Vista x64 in der Home-Premium-Version ein, das Service Pack 2 ist bereits installiert. Der Geforce-Treiber war zum Testzeitpunkt auf aktuellem Stand, SLI und Physx aktiviert. Der "SLI-Leistungs-Modus" stand jedoch auf "Von NVIDIA empfohlen", die volle Leistung erzielt das System jedoch in einigen Spielen nur mit manuell forciertem "AFR1".
Arlt P55 Gaming PC: Kühlung, Geräuschentwicklung und Leistungsaufnahme
Sämtliche Bauteile stecken in Antecs Twelve Hundred. Dieses bietet sehr viel Platz für 3,5- und 5,25-Zoll-Laufwerke, welche sich variabel positionieren lassen. Das Corsair-Netzteil sitzt am Boden des Gehäuses und zieht von oben her Luft an. Drei blau beleuchtete 120-Millimeter-Propeller pusten Frischluft in das Twelve Hundred, zwei 120er-Rotoren im Heck und 200-Millimeter-Lüfter im Deckel saugen die Hitze aus dem Gehäuse. Alle Propeller sind mit Potentiometern versehen und können geregelt werden. Die Kühlung des Prozessors übernimmt ein vom Mainboard geregelter Coolermaster Hyper TX3.
Quelle: PC Games Hardware
Arlt P55 Gaming PC (4)
Im Leerlauf oder während dem Surfen im Internet gibt sich der Arlt P55 Gaming PC mit 2,1 Sone recht leise, ist aber hörbar. Unter 3D-Last (3D Mark Vantage, 1.920 x 1.200 mit 4x MSAA/16:1 AF plus Prime 95, 30 Minuten) bei minimaler Gehäusebelüftung steigt die Geräuschentwicklung auf laute 6,3 Sone, bei voller Drehzahl auf sehr nervige 10,1 Sone. Vor allem die Kühlung der Grafikkarten ist störend. Unter 2D-Volllast mit Coredamage schwächelt der Hyper TX3 zudem etwas, nach 20 Minuten liegt die CPU-Temperatur bei deutlich über 80 Grad Celsius, erst bei aufgedrehter Lüftung sinkt sie auf gut 70 Grad. Die Leistungsaufnahme im Leerlauf beläuft sich auf knapp 140 Watt, dies ist ein üblicher Wert. Im 3D-Betrieb erreicht das System knapp 450 Watt - angesichts der Komponenten akzeptabel.
Arlt P55 Gaming PC: Fazit
Für rund 1.600 Euro bietet der Arlt P55 Gaming PC nicht durchgehend die erhoffte Leistung: Die beiden Geforce GTX 275 sind zwar schneller als eine, nur je acht 2.0-Lanes pro Slot drücken die Framerate jedoch. Hinzu kommt die generelle SLI-Problematik: Wer nicht selbst im Treiber Hand anlegt und sich nicht mit dem Thema Multi-GPU beschäftigt, muss je nach Spiel auf Leistung verzichten. Ebenfalls nicht optimal ist Kühlung der Grafikkarten, diese könnte leiser ausfallen. Für diesen Rechner wäre unserer Ansicht nach eine GTX 295 Single-PCB die klügere Wahl gewesen. Darüber hinaus gefällt der Arlt P55 Gaming PC jedoch durch seine saubere Verarbeitung und seine - je nach Geschmack - ansprechende Optik.
| Produktname | ARLT Individual PC Best |
|---|---|
| Hersteller (Webseite) | Arlt (www.arlt.com) |
| Preis | 1.599 Euro |
| Garantie | 2 Jahre |
| Ausstattung | 1,98 |
| CPU | Intel Core i7-860 (SMT aktiv) |
| Grafikkarte | 2x MSI Geforce GTX 275/896M Twin Froz OC |
| Mainboard/Chipsatz | MSI P55-GD80 |
| Anschlüsse (USB, PATA, SATA, E-SATA, Firewire) | 8x, 1x, 8x, 1x, 1x |
| Gehäuse | Antec Twelve Hundred (schwarz) |
| Gehäuse-Einbauschächte | 12x 5,25", 9x 3,5" (variabel) |
| Festplatten | 1.000 GiByte (Samsung F1, HD103UJ) |
| Optische Laufwerke | 1x DVD-Brenner |
| Gehäuselüfter | 1x 200, 5x 120 mm |
| Eigenschaften | 1,29 |
| CPU-Taktung | 2,79 GHz, per Turbomodus bis zu 3,46 GHz |
| Belegung der Speicherbänke | 4 von 4 |
| Arbeitsspeicher | 4 x 2.048 MiByte DDR3-1333 |
| Speichertaktung/CAS-Latenzen | 667 MHz/CL 6-6-6-20 |
| Grafikkartentaktung (GPU/Shader/VRAM) | 666 MHz/1.476 MHz/1.161 MHz (OC) |
| Netzteil | Corsair HX (1.000 Watt) |
| Betriebssystem | Windows Vista Home Premium SP2 x64 |
| Leistung | 2,3 |
| Betriebssystem-HD (Zugriff/Transfer) | 13,8 ms / 82,8 MiByte/s |
| Lautstärke aus 50 cm in Sone (Windows/3D) | 2,1 / 6,3 (min. Lüfterdrehzahl) / 10,3 (max. Lüfterdrehzahl) |
| Leistungsaufnahme (Windows/3D) | 138 / 445 Watt |
| 3D Mark Vantage (Performance) | P23250 |
| 7-Zip (Komprimieren) | 12891 KB/s |
| Endnote | 2,03 |

was für 5870 sollen die denn verbauen? die die womöglich erst nächstes jahr wieder lieferbar sein werden?
rofl
übrigens nein bin kein nvidia fanboy...hab hier grad ne 5850 am werkeln und findes es echt arm von ati solche töne zu spucken wie "wir werden zu release von win 7 flächendeckent grakas auf dem markt haben"...
interessiert mich nich das es am chip-lieferant liegt...ich finds einfach nur trauchig
Von VORN UNTEN nach HINTEN OBEN.
Aber die Krücke ist ja noch viel schlimmer, wie ich gerade sehe.
Die zieht die Abluft des unnötigen 2. hinteren Lüfters direkt durch das untere hintere Gehäuse ins Netzteil.
Super!
Absoluter Müll, wie der ganze Kasten.
Dann noch einen nicht ATX-spezifizierten Luftstrom mit Netzteil unten (weil die warme Luft ja nach unten fällt).
Dabei zieht der Netzteillüfter die Kühlüft aus dem Eingangsluftstrom von der CPU WEG, anstatt sie HINzuziehen.
Mein Konstruktions-Prof. hätte mir das Tafellineal um die Ohren gehauen bis es splittert.
Aber die 25-jährigen Jung-Konstrukteure mit 30-jähriger Berufserfahrung werden sich schon nichts dabei gedacht haben.
Beim Smart hat's ja auch bis auf einen Test hingehauen.
Naja aber auch so was soll es geben...an sich ganz net der Pc besonders der Ram gefällt. Da bei denn meisten Gamer Pcs die ich immer nur "Billig" Ram drin der sonst was für CL werte hat.
Aber sonst naja brauch man nicht wirklich !
1000W Netzteil - Schwachsinn, viel zu viel
2x GTX 275 - Schwachsinn, lieber ne HD 5870 Und der Rest haut für 1600 € auch nicht vom Hocker