TSMC-CEO Morris Chang verspricht Besserung bei der 40-nm-Chip-Produktion [Quelle: siehe Bildergalerie]
Original-Artikel 3.11.2009: Fans der Ati-Radeon-HD-5000er-Serie dürften bereits bemerkt haben, dass die neuen
Grafikkarten derzeit äußerst schwer zu haben sind. Bereits mit der
Radeon HD 4770 gab es in diesem Jahr Lieferprobleme. Die Ursachen liegen auf der Hand: Die dazugehörigen Chips werden allesamt im 40-nm-Fertigungsprozess vom Unternehmen TSMC produziert. Deren CEO räumt nun ein, dass es damit Probleme gibt.
Morris Chang erklärte, dass die Chipausbeute (Yield-Rate) mit der neuesten Fertigungsgröße auf inzwischen nur noch 40 Prozent gefallen sei. Nachdem diese im zweiten Quartal 2009 nur magere 20-30 Prozent betrug, waren es zu Spitzenzeiten im Juli immerhin 60 Prozent. Laut
digitimes.com verspricht der TSMC-Chef jedoch, dass die Probleme noch bis Ende 2009 gelöst werden. Falls dies stimmt, dürfte einer besseren Lieferbarkeit von Grafikkarten mit 40-nm-Chips zu diesem Zeitpunkt nichts mehr im Wege stehen.
Übrigens: AMDs Grafikchip-Konkurrent Nvidia lässt seine kommenden GT300-Chips ebenfalls bei TSMC fertigen. Eine gute Verfügbarkeit fertiger Fermi-Grafikkarten
zu deren Launch wird also ebenfalls von jener Chipfabrik abhängig sein.
Update 20.1.2010: Wie
Digitimes berichtet, sollen die Probleme mit dem 40-nm-Prozess von TSMC inzwischen behoben worden sein und sich die Yield-Rate aktueller Chips daher verbessert haben. Die Qualität des neuen Verfahrens entspräche nun dem des 65-nm-Prozesses, teilte ein ranghoher Mitarbeiter des Unternehmens mit. Detailliertere Informationen gab es dazu nicht.
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(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
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Komplett-PC-Aufrüster
26.01.2010 13:42
Typisch Asien die Fotos vom HQ sind am Computer gemacht.
Moderator
23.01.2010 16:35
Der Preis einer Grafikkarte entfällt immer noch zum Großteil auf die Entwicklungs-, nicht die Fertigungskosten. Selbst wenn die GPU nicht deutlich teurer ist: Die HD58xx bleibt deutlich teurer, als die HD48xx. Das einzige, was das ändern kann, ist ein top P/L-Verhältniss bei Fermi, aber Nvidia wird selbst daran interessiert sein, die Entwicklungskosten einzunehmen und den eigenen, kleineren Modellen keine Konkurrenz zu machen.
BIOS-Overclocker
23.01.2010 14:26
Die Yields für Fermi sind prinzipbedingt durch den wesentlich grösseren Chip immer um etwa Faktor 2,8 schlechter als für ATI Cypress. Bei gleicher Prozeßqualität, die jedoch aus Gründen des Chipdesigs nicht gegeben ist! Deshalb ist eher von Faktor 3,5 auszugehen.
Yieldraten sinken exponentiell mit steigender Chipgröße.
Ein 300mm-Wafer kostet 5000$, 96 Fermi-Chips(550 mm2) erhält man aus einem Wafer. Aktuellere Yieldgerüchte gehen von 60-70% bei Cypress und 20% bei Fermi aus(klingt vom Verhältnis plausibel).
96 Chips x 20% Yield = 19 Chips funktionsfähige Chips per Wafer
5000$ / 19 Chips = ca. 263$ pro nacktem Fermi-Chip
Ohne Platine, Speicher, sonstiger Elektronik, Kühler, Lüfter, Hersteller und Händler-Margen.
Von Cypress(334 mm2) passen ca. 175 auf besagten 300mm Wafer
175 Chips x 65% Yield = 113 Chips funktionsfähige Chips per Wafer
5000$ / 113 Chips = ca. 44$ pro nacktem Cypress-Chip.
Das wird alles spannend mit den Kartenpreisen.
wo hast du die zahlen her `?