AMD mit schwachen Zahlen für Q1/2009 [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nach Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal 2009 steht fest, dass AMD trotz Anstrengungen immer noch etwas entfernt ist von der Gewinnschwelle. Insgesamt setzte die "AMD Product Company" 1,396 Mrd. US-Dollar um, ein Minus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Immerhin erreichte AMD den höchsten Umsatz 2009. Der Nettoverlust betrug 128 Mio. US-Dollar; im dritten Quartal 2008 betrug er noch 67 Mio. US-Dollar. Auch hier ein kleiner Trost: Für 2009 ist das der niedrigste Verlust bisher. Die Bruttogewinnmarge stieg von 37 Prozent im Vorquartal auf nun 42 Prozent.
Die Sparte der Mikroprozessoren konnte dabei ein Umsatz-Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorquartal schaffen, gegenüber dem Vorjahr allerdings ein Minus von 23 Prozent zu Buche. Der GPU-Bereich stieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorquartal, gegenüber dem Vorjahresquartal steht allerdings ebenfalls ein Minus von 21 Prozent in den Büchern. Erfreulich: Die GPU-Sparte schaffte ein operative Plus von 8 Mio. US-Dollar.
Der Ausblick auf das kommende Quartal ist positiv verhalten. Man rechne mit einem leichten Umsatzplus, Aussagen zur Profitabilität werden nicht gemacht. Die Börse honorierte die Zahlen und den Ausblick bisher nicht. In Frankfurt steht die AMD-Aktie aktuell bei minus 4 Prozent. Konkurrent Intel hatte am 14.10.2009
seine Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt und dabei bessere Zahlen als erwartet vorgelegt, auch wenn man unter dem Vorjahr blieb.
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Komplett-PC-Aufrüster
23.11.2009 00:17
es sah schon schlechter aus für amd. hoffentlich macht amd oerativ bald wieder gewinn.
Freizeitschrauber
18.10.2009 15:58
Wir können nur hoffen, dass sie noch eine Weile durchhalten. Bis die Finanzkriese nicht beendet ist wird das bestimmt nichts mit den gewinnen.
Software-Overclocker
17.10.2009 17:47
Ich glaube im Desktopsegment wird der x6 eher ein Nischenprodukt und für unter 200€ (Mainstream) wird auch ein x6 nicht seinen Platz im Preisvergleich finden.
Win 7 arbeitet/skaliert besser als Vista mit multicore Prozessoren, also man darf erwarten, dass die nächst/übernächte Spielgeneration besser mit multicore umgehen kann, und das, wegen der Konsolenportierungen die vom Grund auf mit multicore Proz umgehen müssen.