Intel Core i7 Mobile: Nehalem-CPUs für Notebooks mit ersten Benchmark-Tests
Die Nehalem-Architektur wird mobil: Intel launcht den Core i7 Mobile. PC Games Hardware fasst die Informationen um Intels "Clarksfield" zusammen und hat sogar erste Benchmark-Werte aus einem Vor-Ort-Test für Sie.
Nachdem Intel mit dem Lynnfield (Core i5/i7) das Desktop-Segment aufmischte, ist nun sein mobiler Ableger startbereit. Bei Clarksfield handelt es sich vereinfacht formuliert um einen Lynnfield in mobiltauglicher Form. Mit ihm verschwindet die letzte Frontside-Bus-basierte Architektur (Core 2) auch im Notebook-Bereich. Wie bei seinem stationären Bruder sitzt der Speichercontroller innerhalb des CPU-Dies und nicht mehr auf der Hauptplatine. Der neue, noch in 65 Nanometern gefertigte Chip-"Satz" PM55 hat demnach eine Aufgabe weniger. Clarksfield, wie alle aktuellen Nehalems ein 45-nm-Prozessor, nutzt ein Dual-Channel-Speicher-Interface in Kombination mit DDR3-1333-RAM. Daneben halten auch die anderen Core-i7-Errungenschaften Einzug ins Notebook: SMT ("Hyperthreading") ist ebenso an Bord wie der Turbo-Modus. Letzterer entspricht einer automatischen Übertaktung der CPU, wenn diese besonders kalt gestellt ist oder nur ein bis zwei Kerne beschäftigt sind.
Diese drei Core-i7-CPUs launcht Intel heute:
| Prozessor | Kerne/Threads | Taktfrequenz | Maximaler Turbo-Takt | L2-Cache | L3-Cache (shared) | TDP |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Core i7-920XM | 4/8 | 2,00 GHz | 3,20 GHz | 4 x 256 KiByte | 8 MiByte | 55 Watt |
| Core i7-820QM | 4/8 | 1,73 GHz | 3,06 GHz | 4 x 256 KiByte | 8 MiByte | 45 Watt |
| Core i7-720QM | 4/8 | 1,60 GHz | 2,80 GHz | 4 x 256 KiByte | 6 MiByte | 45 Watt |
Core i7 Mobile: Erste Leistungswerte
Wir haben erste Geräte von Acer, Asus und MSI im Vorserienstatus unter die Lupe genommen. Zur Evaluierung der Leistung ließen wir den Cinebench R10 laufen, welcher jeden zur Verfügung stehenden Kern respektive Thread in mehr Leistung umsetzt. Die mobilen Core-i7-CPUs profitieren hier nicht nur von SMT, sondern auch vom standardmäßig aktiven Turbo-Modus. Bei Asus' M60J fühlte sich der Core i7-820QM (1,6 GHz) so wohl, dass er trotz Vierkern-Volllast fast immer um 133 MHz übertaktet arbeitete. Die erreichten Punktzahlen sind i7-typisch hoch, denn parallel programmierte Anwendungen profitieren stark von der Nehalem-Architektur. Intel selbst wirbt mit 80 bis 100 Prozent mehr Renderleistung (Videobearbeitung & Co.) im Vergleich zu gleich teuren Core-2-Vierkernern. Dabei verschweigt der Hersteller bewusst, dass bis auf Anno 1404 bisher kein Spiel von Hyperthreading profitiert - im Gegenteil: Das Feature kostet oft sogar bis zu 20 Prozent der Fps.
Wir erwarten zahlreiche Core-i7-Notebooks für eine Marktübersicht in der PCGH-Print-Ausgabe 12/2009. Dort werden wir den Turbo-Modus und SMT ausführlich unter die Lupe nehmen.

Es geht ja nicht nur um die Kerne, es geht um den exzellenten Turbomodus, das ist schon echt wahnsinn...
Wenn der Preis noch stimmen würde... Müssten nur noch die mobilen Grakas mitziehen und in 4 Jahren ist es vllt. gar kein großer Leistungsnachlass wenn man sich statt nem PC nen Gamingnotebook für 1000€ holt...
Ich denke, es is unwahrscheinlich, aber die CPU hier kann sich sehen lassen.
Anmerkung zur Übersicht:
Achtet dann bei eurer Marktübersicht bitte auch auf Verarbeitung und Sachen wie die Konstruktion, denn es ist schlecht, wenn der Akku warm wird, das sollte dann auch mit in die Bewertung einfließen oder Sachen wie die Tastatur, sowas wird oft vergessen. Die Lenovo X, W, oder T Serie sollte auch drin sein, mal was von Compaq oder Dell wäre aucht nicht schlecht, nicht immer nur Asus, MSI oder Acer... In der Ausgabe 10/2009 waren zwar zwei von Compaq und Lenovo drin, aber nur die Consumergeräte, selbst ein SL400 hätte besser abgeschnitten als das G530.
Da bin ich mal gespannt, wie sich der i7/5 in Laptops macht, hoffentlich ist der dann energiesparender als ein T5870 und trotzdem schneller. Jetzt kann man aber schon sagen, dass es kein 2. Atom wird.
Mit dem Quadcore in einem Laptop wird es wohl noch ein wenig brauchen, ist aber für mich halb so wild, denn die meisten elektronischen Simulationen brauchen nicht all zu viel Leistung (pspice zum Beispiel), zudem braucht man die unterwegs eigentlich so gut wie nie.
Außer bei CAD Geräten (etwas auf ner Baustelle nachkorrigieren, macht man aber eh so, dass die Daten in die Firma geschickt werden und dort aufbereitet werden) sehe ich neben Gamergeräten eigentlich noch keinen Markt für Quadcore Laptops.
Sehr bald kommt auch von uns was dazu
Sehr geile Notebook CPUs. Langsam wird sich auch Quad bei denn Notebooks durchsetzten. Aber ein Notebook braucht keine 8 Threads.