Intel: CPU-Strukturen bis 2022 auf 4 Nanometer geschrumpft?
Die Entwicklung schreitet rapide voran. Intel ist der Meinung, dass dies auch so bleiben wird und plant bereits für 2022 CPUs mit 4 Nanometer breiten Strukturen.
Große Pläne: Wie nun die Webseite pcwatch.com berichtet, denkt Intel, die aktuelle Geschwindigkeit bei der Weiterentwicklung von Prozessoren halten zu können. Bis zum Jahr 2022 sieht man bereits lediglich 4 Nanometer breite Strukturen vor.
Quelle: http://pc.watch.impress.co.jp
Intel: Bereits 2022 4-Nanometer-kleine Strukturen?
Sollte die Entwicklung in diesem Bereich, entsprechende Materialien und Lithographie-Techniken einmal vorausgesetzt, weiter im aktuellen Tempo voranschreiten, werden natürlich nicht nur die Strukturen, sondern auch die Kerne selbst massiv verkleinert. Dies wiederum ermöglicht einen starken Anstieg der Anzahl auf einem Prozessor-Die verwendeten Kerne. Nicht umsonst investiert Intel derzeit verstärkt in die Forschung von Parallel Computing, um diese Rechenleistung auch effektiv nutzbar zu machen. Erst Freitag wurde die Firma Rapid Mind von Intel übernommen. Diese beschäftigen sich hauptsächlich mit der Entwicklung neuer Techniken, um die Auslastung von Multicore-Prozessoren zu verbessern.

Danach wurde das Vorhaben aufgeben. Alle weiteren Netburst CPUs mussten sich an vermarktbare TDPs halten - einen Aspekt, den zum Zeitpunkt des Versprechers offensichtlich niemand bedacht hatte. Obwohl damit jede weitere Optimierung auf höhere Taktraten eingestellt wurde (eigentlich sollte der originale Nehalem noch einmal Architekturänderungen mit sich bringen) und stattdessen notdürftig Sparmechanismen nachgebessert wurden, liegt der Weltrekord mit Kernen auf dem Stannd von 2006 (65nm) bei über 8 GHz.
Es gibt also gute Gründe zu der Annahme, das allein der Einsatz der heutigen 32nm Technik reichen würde, um die 10 GHz erreichen. Hätte man seitdem weiter auf dieses Ziel hingeforscht, wäre es vermutlich auch bei >Raumtemperatur möglich.
Der Haken ist halt nur, dass eine solche CPU mehrere 100W/Core verbraten dürfte, wobei die pro-Core-Leistung vermutlich nicht sehr weit über heutigen CPUs liegen würde. Aber das ist kein Versagen des Technikers, der 10 GHz für möglich hielt - sondern des Marketings, dass nicht realisiert hat, dass eigentlich niemand 10 GHz -vermutlich nichtmal 5 GHz- mit der Technik dieser Dekade kaufen will.
Intel sieht die Zukunft wieder mal etwas zu optimistisch...
Ich sage nur P4 & 4GHz...
Und wenn sich selbst Bill Gates irrt...
“640K ought to be enough for anybody.”
Vielleicht gibt es 2022 schon gar keine CPU's mehr, wer weiß das schon.
der P4 hat ganz leicht 4 Ghz erreicht, sogar noch als Northwood. Er wurde nur nie damit verkauft. So einfach ist das
Klar könnte man jetzt immer wieder mit dem Gigaherzwahn des P4s argumentieren, ich glaub, das war damals allerdings einfach mehr Marketinggequatsche und außerdem ist nicht gesagt, dass sie das nie erreicht hätten, wenn man bei einem core geblieben wäre. So wie es jetzt ist ists eh besser.
Ich sage nur P4 & 4GHz...
Und wenn sich selbst Bill Gates irrt...
“640K ought to be enough for anybody.”
Vielleicht gibt es 2022 schon gar keine CPU's mehr, wer weiß das schon.
naja mal sehen
aber dann gibt es ja immer noch die möglichkeit mit multi-spannungslevel zu arbeiten und so schaltzustände dar zu stellen und zu verarbeiten (wenn das nicht schon gemacht wird)