Risen: Erste PCGH-eigene Screenshots, Technik-Infos plus Performance-Einschätzung
Piranha Bytes' Risen ist in einer Preview-Version eingetroffen. PC Games Hardware hält erste eigene Screenshots samt einer Performance-Einschätzung für Sie bereit.
In Risen, das neue Rollenspiel der Gothic-Macher Piranha Bytes, spielen Sie erneut einen Namenlosen - dieses Mal sind Sie schiffbrüchig. Auf der Insel Faranga schlagen Sie sich auf die Seite der Inquisition oder der Rebellen.
Risen: Details zur Engine
In Szene gesetzt wird Risen von einer nahezu komplett neu programmierten DirectX-9-Engine, welche optisch wenig überraschend stark an die Genome-Engine von Gothic 3 erinnert. Rendertechniken wie überarbeitetes Depth of Field (Tiefenunschärfe), Screen-Space-Ambient-Occlusion (realistische Schatten Umgebungsverdeckung), Cascade-Shadow-Mapping plus Soft-Shadows sowie FP16-HDR-Rendering samt adaptiven Tone-Mapping sowie neue Wasser-Shader hieven die Optik klar über Gothic-3-Niveau. Das HDR ist unter anderem ein Grund weswegen auch Risen keine offizielle Unterstützung für Anti-Aliasing spendiert bekommen hat.
Für das neu entwickelte Seamless-World-Streaming-System ist ein eigener Thread respektive im Idealfall ein eigener CPU-Kern verantwortlich, statt heftigen Rucklern wie in Gothic 3 sackt beim Streamen nur kurz die Framerate ab. In der Tat lastet Risen laut Taskmanager die meiste Zeit zwei bis drei Kerne aus, stellenweise sogar vier. Anteil daran hat auch Nvidias Physx-Engine, welche erneut zum Einsatz kommt, allerdings die CPU- und nicht die GPU-Variante. Mehr zur Engine von Risen erfahren Sie im Risen-Technik-Interview.
Risen: Performance-Einschätzung der Preview-Version
Für unser Vista-x64-Testsystem, ein C2E QX6850 (4x 3,0 GHz) samt 4 GiByte DDR2-1066 und einer Geforce GTX 285/1G, stellt die uns vorliegende, noch nicht Performance-optimierte (!) Preview-Version von Risen keine große Herausforderung dar: Mit maximalen Details, 16:1 HQ-AF und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln lief Risen nahezu durchgehend mit 25 bis 35 Fps. Beim Streamen fiel die Framerate stellenweise kurz unter 20 Fps, in Dungeons springt der Counter auf weit über 50 Fps. Eine Reduktion der Auflösung änderte kaum etwas an der Bildrate, mit nur 2,0 statt 3,0 GHz aber verringerten sich die Fps stark - Risen scheint wie auch Gothic eher CPU-limitiert zu sein. Wir vermuten zudem, dass der Code noch optimiert wird.
Risen: Release-Termin, Collectors Box
Risen erscheint am 2.10.2009. Auf der Gamescom wird Risen öffentlich spielbar sein, unser Partner Amazon listet neben der Standard-Edition für 45,95 Euro auch eine Collectors Box für nur 54,45 Euro mit noch unbekanntem Inhalt.


Ich halte nichts von Piranha Bytes... Der ganze laden hat laut Wikipedia insgesamt lächerliche 20 Mitarbeiter, davon sind dann vielleicht im besten Falle 15 Programmierer dabei. Ich gehe davon aus, dass das Game entweder mehrfach verschoben wird oder (realistischerweise) total verbuggt ist.
ich glaube die piranhas nehmen die spieler wesentlich ernster als jowood. von daher denke ich das das spiel in gutem zustand kommt
Wenn man keine Highendkarte hat brauch man auch nicht unbedingt erwarten das die Spiele auf Max Details laufen