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CPU-Benchmarks von Resident Evil 5: Core i7 führt, Phenoms trotzdem stark - Update mit Core i5-750 und Core i7-860

Der offizielle Benchmark-Test von Resident Evil 5 steht bereit, folglich lässt PC Games Hardware 20 CPUs zum Infizierten-Test antreten. Mittlerweile sind auch Intels Lynnfield-Prozessoren vertreten. (Marc Sauter, 15.09.2009)
 

Original-Artikel: 20.7.2009
Hinweis: Der ursprüngliche Benchmark-Artikel vom Juli 2009 wurde um die neuen Lynnfield-CPUs erweitert (siehe Anmerkungen am Ende.

Resident Evil 5: Engine
Der aktuelle Teil des Survival-Horrors fußt auf der MT Framework Engine. Capcoms Eigenentwicklung nutzt nahezu alle aktuellen Rendertechniken, angefangen bei HDR, Hemisphere Lighting sowie Soft-Shadows und -Particles über Depth of Field und Motion Blur bis hin zu Alpha-To-Coverage und statischem Ambient Occlusion. Neben massiven Multicore-Optimierungen ist die MT Framework (2.0) bereits DirectX-11-ready, die Version von Resident Evil 5 ist aber "nur" ein DirectX-9- respektive DirectX-10-Renderer. Gegenüber den Konsolen-Versionen verfügt die PC-Version über schärfere Texturen und höhere Auflösungen.

Resident Evil 5: Benchmark-Tool und Resultate
Seit letztem Donnerstag steht der Benchmark von Resident Evil 5 zum Download bereit. Während wir für die Grafikkarten-Benchmarks von Resident Evil 5 auf den "Variable Benchmark" setzen, kommt für die CPU-Benchmarks der "Fixed Benchmark" zum Einsatz. Dieser zeigt immer die gleiche sich wiederholende Szene (Realtime-Demo). Rückschlüsse auf die CPU-Performance des finalen Resident Evil 5 lassen sich hiermit nur bedingt ziehen, nichtsdestotrotz bietet der "Fixed Benchmark" einen guten Anhaltspunkt mit welcher Performance Sie in CPU-limitierten Szenen - etwa wenn Massen an Infizierten auf den Spieler losstürmen - rechnen müssen. Für genauere Werte greifen wir wie bei den Grafikkarten-Benchmarks auf Fraps zurück und messen neben der durchschnittlichen auch die minimale Bildrate. Achtung: Der "JobThread" in der config.ini von Resident Evil 5 muss mindestens der Kernanzahl minus eins entsprechen!

Resident Evil 5: CPU-Auslastung laut Taskmanager (Core i7-920)
 
Resident Evil 5: CPU-Auslastung laut Taskmanager (Core i7-920) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Wie ihr Name bereits impliziert, skaliert die MT Framework Engine exzellent mit Mehrkernprozessoren: So rechnet der C2Q Q6600 (4x 2,4 GHz) satte 41 Prozent schneller als der C2D E6600 (2x 2,4 GHz), der C2D E8400 ist trotz 2x 3,0 GHz und 6 MiByte L2-Cache nur so flott wie der Q6600. Im Gegensatz zu den meisten anderen Engines legt Capcoms Eigenentwicklung auch beim Wechsel von drei auf vier Kerne zu, taktbereinigt steigen die Fps um rund 13 Prozent. Mehr L2-Cache nimmt die MT Framwork ebenfalls dankend an, der C2Q Q9650 (12 MiByte) schlägt den taktgleichen C2E QX6850 (8 MiByte) um 9 Prozent.

AMDs Phenom glänzen in Resident Evil 5: Der ältere Phenom X4 9950 zieht am Q6600 vorbei und bei gleichem Takt schlägt der Phenom II X4 945 (4x 3,0 GHz) den deutlich teureren C2Q Q9650 (4x 3,0 GHz) um 6 Prozent. Nichtsdestotrotz hat selbst der Phenom II X4 965 (4x 3,4 GHz) keine Chance gegen Intels Core-i7-Riege - bereits das kleinste Modell, der i7-920 mit 2,67 GHz, ist 17 Prozent schneller. Bei Taktgleichheit schlägt der Nehalem den Deneb um knapp 25, den Yorkfield sogar um 32 Prozent - und das, obwohl alle i7 durch die Geforce GTX 285 ausgebremst werden. Kleinere Auflösungen wie 800 x 600 sehen den Core i7 über 50 Prozent in Front, das "Runs great on Intel Core i7"-Logo vor dem Benchmark behält ergo Recht. SMT sorgt nicht für mehr Fps, bremst aber auch nicht. Der Turbo-Modus verpufft zumindest in 1.680 x 1.050, da ab etwa 108 Fps das GPU-Limit einsetzt.

Update: 15. September 2009: Lynnfield
Intels neue Lynnfield-Prozessoren, genauer der Core i5-750 (4x 2,67 GHz) und der Core i7-860 (4x 2,8 GHz), sortieren sich dort ein, wo man sie erwartet: Der i5 schiebt sich knapp hinter den Core i7-920 und damit vor den Phenom II X4 965 BE. Der i7-860 wiederum kann sich dank des höheren Taktes vor dem Core i7-920 platzieren.




Online Händler Amazon listet die PC-Version von Resident Evil 5 bereits und Vorbestellungen können ab sofort für einen Preis von 35,99 Euro abgegeben werden.
 
 
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Aktuelle Kommentare
|MELVIN|
Komplett-PC-Aufrüster
17.09.2009 09:30
AW: CPUs-Benchmarks von Resident Evil 5: Core i7 führt, Phenoms trotzdem stark

Ich glaube aber auch, dass man den Benchmark nicht überbewerten sollte, da er schon eher ein Worst-Case-Szenario ist. Ich spiele mit meinem E8400 mit VSync an @60Hz, und da spürt man es ja ziemlich deutlich wenn die Bildrate unter 60fps sinkt. Ich habe die ersten drei Teilkapitel durchgespielt und möchte meinen bisher noch nicht den Hauch eines Rucklers wahrgenommen zu haben, sprich die Bildrate lag durchgehend bei 60fps.

Edit:
Hat jemand eine Erklärung dafür, warum ich mit meinem E8400@3,6GHz im Benchmark 2 nur auf 55fps average komme und PCGH mit einem E8400@3,0GHz auf 58fps?! Mein System:

E8400@3,6GHz
GA-P35-DS3
4GB DDR2-800
GTX 275 @720/1548/1224MHz@190.62 (sollte ja nur minimal langsamer sein als die von PCGH verwendete GTX 285)
Vista x64

Habe im Spiel alles auf "hoch", AA aus, VSync aus. Im Treiber alles auf "Leistung" gestellt und alle Hintergrundprogramme aus. Auflösung 1680*1050@DX10.

eXEC-XTX
Komplett-PC-Aufrüster
17.09.2009 00:37
AW: CPUs-Benchmarks von Resident Evil 5: Core i7 führt, Phenoms trotzdem stark

Ich sehe das teilweise nicht so wie du. Ein E6600 zum Beispiel hat nur lächerliche 42 AVG-FPS, obwohl eine GTX-285 zum Einsatz kommt. In meinen Augen braucht man für RE5 um es wirklich gut spielen zu können etwa 60 FPS - Sonst wird auch das Zielen durch den Inputlag ziemlich unpräzise. Ich behaupte hier nicht, dass es mit einem E6600 unspielbar ist, aber für ein optimales Spielgefühl braucht es minimum 60 FPS. Dann kann man auch mit einem geringen Inputlag ziemlich präzise und ohne größere Verzögerungen zielen.

Es braucht wie du richtig erkannt hast hier nicht zwingend einen i7, um es flüssig zu spielen. Alles ab einem Phenom X3 720 bietet meiner Meinung nach ausreichende CPU-Performance für dieses Spiel, denn hier hat man bei den von PCGH gewählten Settings 60 Min-FPS.
Ein Core2Duo reicht imo nur bedingt. Nimmt man hier den E8400 her, so sind die Minimum-FPS bereits bei 51. Zwar in der Regel ausreichend, aber irgendwie auch schade, wenn mit der Grafikkarte 80 FPS als Minimum drin sind. Man verschenkt insgesamt 40% Leistung im Vergleich zu einem i5 750. Durch mehr FPS wie 60 wird es zwar nicht "flüssiger", aber das Zielen fühlt sich genauer an, da der Inputlag immer weiter reduziert wird. Erhöht man nun die Settings mit AntiAliasing und AF sinken die Min-FPS noch weiter, da die schnelle Grafikkarte das Versagen der CPU immer weniger ausgleichen kann und selbst manchmal limitiert. Außerdem zeigt es sehr deutlich, in welche Richtung die CPU-Performance gehen wird.

|MELVIN|
Komplett-PC-Aufrüster
16.09.2009 23:59
AW: CPUs-Benchmarks von Resident Evil 5: Core i7 führt, Phenoms trotzdem stark

Ein Core i5/i7 lohnt sich vielleicht bei intensiver Foto- und Videobearbeitung oder in GTA 4, aber definitiv nicht in Resident Evil 5, denn das Spiel läuft auch auf einem kleinen C2D einwandfrei. Das wirst du doch sicher nicht abstreiten. Wenn ich mir jetzt einen neuen Rechner kaufen würde würde ich auch ohne zu zögern zum Core i5 greifen, aber DIESES Spiel als Argument für die Daseinsberechtigung eines Core i5/i7 anzuführen ist einfach nur lächerlich. Wenn überhaupt zeigt es auf, wozu die Core i5/i7 leistungstechnisch in der Lage sind, wirklich gebraucht wird diese Leistung hier aber bei weitem nicht.

Übrigens kann ich jedem mit 16:10 Monitor nur wärmstens empfehlen die höchstmögliche 16:9 Auflösung einzustellen (22 Zoll: 1680*946, 24 Zoll: 1920*1080). Man hat dann zwar oben und unten schmale schwarze Balken, dafür sieht man in der Breite mehr und das wirkt sich wirklich deutlich positiv auf die Übersichtlichkeit aus!

 
 
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