Das Ende von Escom (PCGH-Retro, 15. Juli)
Escoms Ende - das geschah am 15. Juli. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
… 1996: Escom war einst die zweitgrößte Kette von PC-Händlern Deutschlands, gleich nach dem Marktführer Vobis. Eine aggressive Preispolitik beim Verkauf der selbst zusammengebauten Rechner brachte dem Unternehmen im Jahre 1994 mehr als 10 Prozent Marktanteil ein, dank boomender Windows-PCs mit steigender Tendenz. Doch Escom wuchs zu schnell, die Übernahmen einer britischen und einer niederländischen Händlerkette mit deren Lagerbeständen erwiesen sich als folgenschwere Fehler; der Kauf der Amiga-Rechte von Commodore brachte Escom 1995 zwar eine wertvolle Marke ein, aus der sich aber kaum Kapital schlagen ließ. Im gleichen Jahr fiel erstmals ein Verlust an - und das war der Anfang vom Ende: Am 15. Juli 1996 muss Escom Konkurs anmelden.


Tagesaktuelle Hardwarepreise für "Hauptspeicher" und "Festspeicher".
Bei guten angeboten eine Schlange bis weit auf den Bordsteig und eine Wartezeit, die sich heute keiner mehr antuen würde.
Allerdings jedes mal spaßig in der Warteschlange:
- "Servus, für was stehst Du an?"
Ich: Für die 245 MB Seagate Festplatte aus dem Angebot!
- "Haha! viel Glück, entweder sie geht oder Seagate nicht"
Ich: Okay und Du? Was kaufst Du?
- "Ich bring meine dritte Seagate Festplatte zur Reparatur"
Er hatte recht behalten. Alle Seagate Platten hatten bei mir zu dieser Zeit ebenfalls den Geist aufgegeben.
Danach Quantum Bigfoots, naja .....
Das ist aus meiner Sicht nicht ganz richtig, so weit ich weiß waren das nicht nur rechte, sondern vor allem auch viele Hardware Reste, wo sie dann x Tausend Amiga 1200 zusammengeschraubt haben und recht erfolgreich verkauft haben. Problematisch waren eher die anderen Bereiche und das sie kein Geld hatten um die Amiga Marke auszubauen oder neue Produkte herzustellen. Ebenso wie der Verkauf der Marke Commodore, losgelöst von der Marke Amiga. sollte einen deutlichen Teil der 10 Millionen DM Übernahme kosten eingespielt haben.
Der Amiga hatte so viel potential, echt traurig wie sie es vor die Wand haben fahren lassen.
Später hatten wir dann den ersten AMD Athlon mit 1.000Mhz und einer TNT2, ebenfalls per exklusiven Service vor die Tür gestellt.
Der untere Teil war mit einem lächerlichen Pentium 100 bestückt und im oberen Abteil konnte man 7-8 Laufwerke, Wechselfestplatten, Floppys nachrüsten. Der ESCOM Laden war in der "Neue Fahrt" Ecke Fünffensterstraße in Kassel.
Ich kann mich noch an die außergewöhnlich lange beinahe zähe aber sehr professionelle und freundliche Beratung der ESCOM Mitarbeiter erinnern. Der Tag war sicherlich etwas besonderes.
Tagesaktuelle Hardwarepreise für "Hauptspeicher" und "Festspeicher".
Bei guten angeboten eine Schlange bis weit auf den Bordsteig und eine Wartezeit, die sich heute keiner mehr antuen würde.
Allerdings jedes mal spaßig in der Warteschlange:
- "Servus, für was stehst Du an?"
Ich: Für die 245 MB Seagate Festplatte aus dem Angebot!
- "Haha! viel Glück, entweder sie geht oder Seagate nicht"
Ich: Okay und Du? Was kaufst Du?
- "Ich bring meine dritte Seagate Festplatte zur Reparatur"
Er hatte recht behalten. Alle Seagate Platten hatten bei mir zu dieser Zeit ebenfalls den Geist aufgegeben.
Danach Quantum Bigfoots, naja .....