Der Anfang (und das Ende) von Fujitsu-Siemens (PCGH Retro, 17. Juni)

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Der Anfang (und das Ende) von Fujitsu-Siemens (PCGH Retro, 17. Juni)
Quelle: PC Games Hardware

Die Geburt von Fujitsu-Siemens - das geschah am 17. Juni. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

...1999: Siemens-Nixdorf ist der größte europäische Hersteller von Computerlösungen, die Europaabteilung der japanischen Firma Fujitsu hingegen ist mit ihren "Towns"-Computern nur mäßig erfolgreich. Doch am 17. Juni dieses Jahres verkünden die beiden Unternehmen, sich zu vereinen: zu Fujitsu-Siemens Computers (FSC). Die Fusion wird vollzogen am 1. Oktober desselben Jahres und erweist sich als guter Schritt, zunächst ist Fujitsu-Siemens europaweit höchst erfolgreich und wird in Deutschland zum Marktführer auf dem PC-Markt.

Doch so bleibt es nicht lange. Das Gemeinschaftsunternehmen wirft nur geringe Erträge ab, der Marktanteil beginnt bald zu schwinden und nach einigen Jahren ziehen andere Hersteller wie Acer an FSC vorbei. Außerdem plant Siemens, sich aus dem PC-Geschäft zurückzuziehen; Ende 2008 kommt es schließlich zum Bruch: Siemens steigt aus, Fujitsu übernimmt im April 2009 alle Anteile und nennt die Firma in Fujitsu Technology Solutions um. Doch auch wenn die deutsch-japanische Zusammenarbeit damit beendet ist, so ganz wird Fujitsu den Namen Siemens wohl niemals los: Fujitsu entstand einst aus der Kommunikationssparte der Firma Fuji Electric, und zwar als Gemeinschaftsunternehmen mit einer jungen deutschen Firma, die auch im Namen Fujitsu anklingt: Das "ji" steht für "Jimenzu", und das ist der japanische Name für - Siemens.

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    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Wieso, was, wo? Einen Fusi Esprimo C5731. Refurb aus so nem feuchten Fliegerhorstbunker der stillgelegt war. Core duo, 8GB RAM! und 500 GB Platte! Massive Stahlpanzerung und ich Linux druff! Perfekt! Allerdingens der Druckertreiber für Linux machte beim Update immer einen Höllenstress und jetzt wech damit. Ist häßlicher als Matschtomate.
      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Wieso, was, wo? Einen Fusi Esprimo C5731. Refurb aus so nem feuchten Fliegerhorstbunker der stillgelegt war. Core duo, 8GB RAM! und 500 GB Platte! Massive Stahlpanzerung und ich Linux druff! Perfekt! Allerdingens der Druckertreiber für Linux machte beim Update immer einen Höllenstress und jetzt wech damit. Ist häßlicher als Matschtomate.
      • Von ToZo1 Software-Overclocker(in)
        Die Buisness-Laptops von Fujitsu-Siemens waren damals eine Wucht. Habe die u.a. damals als Werkstudent vorort im Support und auch beim Kunden direkt repariert. Kein Vergleich zu dem billigen Plastiknasen-Zeug von heute. Da konnte man alles wunderbar auseinander nehmen und hatte auch richtige Pläne dazu. Das war alles sehr wertig.
      • Von kriscom Komplett-PC-Aufrüster(in)
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Ein komplett-PC von Fujitsu SIemens mit Pentium 166 MMX, sagenhaften 16 MB RAM, schrott Soundkarte und nur 2D-GPU war mein erster PC. Der wurde dann schnell auf 64 MB und Voodoo 2 mit 12 MB aufgerüstet.

        Danach nur noch PC's Marke Eigenbau. Das Gehäuse aber nutzte ich noch bis zum K6 III-500.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Nen scaleo P war auch mein erster PC. Und irgendwann später hatte ich eine Fujitsu Siemens Celsius Workstation auf der Arbeit mit der ich sehr zufrieden war. Dann kam eine Mobile Workstation von Dell die geil war, aber dauernd ärger mit Treibern verursachte und jetzt ist es wieder ein Notebook von Fujitsu.
        Bisher alles bestens gelaufen.
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