Einstieg in den Tower-Markt

Midgard: Xigmatek stellt erstes PC-Gehäuse vor - Update: Version mit Window

Das PC-Gehäuse Midgard stellt den Einstieg von Xigmatek in diesen Markt dar. Das in Schwarz gehaltene Gehäuse speziell für Spieler kommt mit Mesh-Front und bietet Platz für bis zu sieben Lüfter. (Thilo Bayer, 29.06.2009)
 
Xigmatek Midgard: Neues PC-Gehäuse (5)
 
Xigmatek Midgard: Neues PC-Gehäuse (5) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Xigmatek erweitert seine Produktlinie um ein Mittelklasse-Gehäuse. Das Xigmatek Midgard bedient sich bei seinem Namen bei der germanischen Mythologie - das kennt man von Xigmatek ja schon vom CPU-Kühler Thor's Hammer.

Das Stahl-Gehäuse hat standardmäßig zwei 120mm-Lüfter mit weißen LEDs verbaut, optional lassen sich bis zu fünf weitere Lüfter (120/140mm) im Seitenteil, Boden und Deckel anbringen. Ein zusätzliche Slotblende samt Drehpotentiometer soll die Steuerung von bis zu drei Lüfern erlauben. Von außen zugänglich sind fünf 5,25-Zoll- oder vier 5,25-Zoll- und ein 3,5-Zoll-Laufwerk, die schraubenlos montiert werden können. Dazu kommen fünf Plätze für 3,5-Zoll-Laufwerke, die um 90 Grad gedreht sind. Die Laufwerke werden auf einzeln herausnehmbaren Trägern befestigt, die laut Xigmatek vibrationsentkoppelt sind. Xigmatek spendiert dem Midgard eine komplett schwarze Lackierung, die das Xigmatek-typische Orange sehr gut ergänzt und den Innenraum stimmig wirken lässt.

Laut Pressemitteilung lässt sich die Front komplett abnehmen. Ein I/O-Panel bietet einen E-SATA- und zwei USB-2.0-Anschlüsse. Dazu kommen Audio-Ein- und Ausgänge. Am unteren Teil der Frontseite schützt ein Mesh-Gitter den 120mm-Lüfter, dessen orange gefärbte Rotorblätter mit weißen LEDs versehen einen passenden Leuchteffekt erzeugen. Das Netzteil wird auf dem Boden des Gehäuses verbaut. Weitere Vorteile laut Hersteller: Lange Netzteile stellen kein Problem beim Einbau dar, ein vibrationsdämpfendes Material soll die Weitergabe von Schwingungen des Netzteils an das Gehäuse unterbinden und eine Aussparung am Mainboardtray soll die Backplate-Installation des CPU-Kühlers auch im eingebauten Zustand des Mainboards erlauben. Außerdem soll ein Radiator ins Gehäusedach passen, den Bildern nach zu urteilen allerdings nur ein flaches 280-Millimeter-Modell. Neben den Slotblenden befinden sich zwei Öffnungen für Schlauchführungen, um eine externe Wasserkühlung zu betreiben. Kennern wird die Ähnlichkeit mit Cooler Masters CM690 auffallen, denn Xigmatek bedient sich beim Grundgerüst des Midgard beim gleichen Produzenten wie auch Cooler Master.

Das Xigmatek Midgard soll ab 12.6.2009 für rund 60 Euro ausgeliefert werden. Als Distributor für das Midgard-Gehäuse tritt Caseking auf.

Update: 29.6.2009
Wie Caseking heute per Pressemitteilung erklärt, gibt es das Xigmatek Midgard ab 1.7.2009 auch in einer Edition mit modifiziertem Seitenteil. Das Sichtfenster erlaubt Einblicke in das Innere des Gehäuses. Das Midgard mit Window kostet 69,90 Euro bei Caseking, das Window allein gibt es auch zum Nachrüsten für 17,90 Euro.

Wie finden Sie das neue Seitenteil? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.

Oliver Pusse
Xigmatek liefert mit dem Midgard ein Erstlingswerk ab, das auf den ersten Blick keine Schwächen aufweist.

Cooler Master machte mit dem Storm Scout für knapp 90 Euro den Anfang und setzt auf einen schwarzen Innenraum. Nach NZXTs Beta (50 Euro) lackiert Xigmatek den Innenraum des Midgard ebenfalls in schwarzer Farbe. Mir gefällt's, wenn auch der Effekt beim Beta und beim Midgard nur nach dem Entfernen der Seitentür sichtbar wird. Xigmatek nutzt den gleichen Rahmen, der auch schon bei Cooler Master CM690 zum Einsatz kam und Letzteres scheint sich sehr gut verkauft zu haben. Von außen ist das Midgard in elegantem Schwarz gehalten, im Innenraum setzt man mit den orangenen Lüfterblättern samt weißen LEDs farbige Akzente. Preislich platziert Xigmatek das Midgard sogar noch unterhalb des CM690. Ob das Gehäuse meine Erwartungen auch erfüllt, wird natürlich ein Test zeigen.




(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
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Aktuelle Kommentare
derP4computer
BIOS-Overclocker
28.02.2012 21:12
AW: Midgard: Xigmatek stellt erstes PC-Gehäuse vor

Quote: (Zitat von Dr Bakterius)
Leichenschänder
Ich würde es eigendlich immer noch kaufen, obwohl meines in den Keller verbannt wurde. Positiv finde ich wenigstens das es ein Umrüstkit für USB 3.0 gibt für ca 10 Taler.

Das Window hätte ich doch so hoch angesetzt das man die Löcher nicht mehr sieht

Und du bist mein Assistent!

Das Fenster geht nicht höher, sonst hat man keinen Platz mehr um das Plexiglas zu befestigen, die Löcher werden zugeschweißt und anschließend lackiert.

Dr Bakterius
Kokü-Junkie
28.02.2012 20:56
AW: Midgard: Xigmatek stellt erstes PC-Gehäuse vor

Leichenschänder
Ich würde es eigendlich immer noch kaufen, obwohl meines in den Keller verbannt wurde. Positiv finde ich wenigstens das es ein Umrüstkit für USB 3.0 gibt für ca 10 Taler.

Das Window hätte ich doch so hoch angesetzt das man die Löcher nicht mehr sieht

derP4computer
BIOS-Overclocker
28.02.2012 20:21
AW: Midgard: Xigmatek stellt erstes PC-Gehäuse vor

Das Midgard mit Window kostet 69,90 Euro bei Caseking, das Window allein gibt es auch zum Nachrüsten für 17,90 Euro.
Jetzt heute, würde ich es nicht noch mal kaufen, bin aber froh es zu besitzen.
Damals schon, da wollte ich es unbedingt haben.
In Zukunft werde ich es austauschen.

Edit: Meine Window Version

 
 
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