Razer Mamba: Hands-on-Test der Gaming Mouse
PC Games Hardware konnte die Razer Mamba einem ersten Test auf der CES unterziehen. Überzeugt die kabellose Gaming Mouse? Lesen Sie selbst.
"Was lange währt, wird endlich gut" lautet ein bekannter Spruch, der nach einem ersten Kurz-Test auf der CES auf die Mamba von Razer zutrifft. Die Mamba hat Razer bereits kurz nach dem Erscheinen der Boomslang 2000 vor mehr als acht Jahren angekündigt. Aufgrund der .com-Krise zur Jahrtausendwende fehlten allerdings die Mittel, um das Projekt zur Zufriedenheit fertigzustellen. 2009, genauer im April 2009, soll die Mamba endlich in den Regalen stehen. Die Entwicklung der Mamba hat laut Razer auch so lange gedauert, weil man sich zum Ziel gesetzt hat, eine kabellose Maus zu entwickeln, die noch besser als das bisherige Top-Produkt aus dem Hause Razer ist.
Razer Mamba: Wireless
Als Besonderheit handelt es sich bei der Mamba um eine kabellose Maus, die vom Benutzer in vielerlei Hinsicht den eigenen Bedürfnissen angepasst werden kann. Für eine hohe Präzision sorgt ein 5.600-Dpi-Sensor, der mithilfe der Software in 125er-Schritten beliebig von 125 bis 5.600 Dpi eingestellt werden kann. Maximal fünf Voreinstellungen lassen sich direkt über die beiden Tasten abrufen, die neben der linken Maustaste platziert und sehr bequem erreichbar sind. Eine kleine Anzeige an der Seite der Maus gibt Aufschluss über den gerade gewählten Betriebsmodus.
Razer Mamba: Technik
Die Seitentasten wurden in ihrer Position im Vergleich zur Lachesis weiter verbessert und sind nun leichter zu erreichen. Der Akku der Mamba soll bis zu 14 Stunden Dauereinsatz mitmachen und etwa vier bis fünf Stunden bis zum vollständigen Aufladen benötigen. Zum Aufladen wird die Maus einfach auf die per USB angeschlossene Dockingstation gelegt. Wer glaubt, beim Aufladevorgang auf die Mamba verzichten zu müssen, kann beruhigt sein, denn die Zockermaus kann auch mit Kabel betrieben werden. Hierzu wird der USB-Stecker der Dockingstation entfernt und in die Maus gesteckt. Im verkabelten Zustand lädt die Mamba nicht nur den integrierten Akku, sondern sendet auch alle Signale durch dieses, für den Fall, dass es trotz der intelligenten Funktechnologie zu Störungen kommen sollte. Kommt das Kabel an der 129 Gramm schweren Maus zum Einsatz, kann diese durch die Entnahme des Akkus um etwa 20 Gramm erleichtert werden.
Die Latenz der Signale, die von der Maus an den PC gesendet werden, verringert sich beim Einsatz des Kabels nicht und beträgt im verkabelten sowie kabellosen Zustand laut Razer eine Millisekunde. Der Preis der Razer Mamba soll 129 US-Dollar betragen.
Mein Fazit: Die Razer Mamba liegt perfekt in meiner mittelgroßen Hand, die Seitentasten sind perfekt positioniert und die Ergonomie der Maus sollte auch nach stundenlangem Spielen für keinerlei Verkrampfungen sorgen. Ob mit oder ohne Kabel, Reaktion und Präzision der Mamba waren stets sehr hoch, einen Unterschied konnte ich beim Spielen nicht feststellen. Der Preis der Mamba ist recht hoch. Ob Spieler trotzdem bedenkenlos zugreifen können, wird ein ausführlicher Test zeigen, sobald die Mamba verfügbar ist.
Passend zum Thema Gaming-Controller:
• Razer Mamba Gaming Mouse mit 5.600 Dpi und Wireless/Wired-Funktion
• Logitech stellt G9x Lasermaus vor
• Logitech G19: Neue Spieletastatur vorgestellt, Preis bei 180 Euro

Von den 5 Presets (800, 1200, 1800, 4000, 5600 DPI) erreicht man auch nur 4000 DPI mit 125-Schritten.
Battery Indicator = Sensitivity/DPI Indicator
LEDs sind abschaltbar (Battery/DPI Indicator, Mausrad, Docking Station)
Man kann 1-5 DPI Stages einstellen, also z.B auch 400 + 1600 + 2300 DPI
dX
Aber als Logitech dann die qualität gedrosselt und damit die produktionszahlen erhöht hatte, fielen auch die preise wieder.
Heißt das, dass bei Logitech teilweise ältere Produkte bessere Verarbeitung aufweisen, ohne dass es ein Facelift oder ähnliches gab?
dX
Als FPS-Gamer ist mir eine gute Rasterung und ein guter Druckpunkt der Mausrad-Taste wesentlich wichtiger als eine Kippfunktion.
Wirklich viele Zusatztasten brauch ich auch nicht wirklich, lieber weniger dafür gut erreichbar. Dazu sollte die Maus noch möglichst leicht sein.