inno3d Geforce GTX 260 mit GT200b-GPU (8) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die Geforce GTX 260 mit Nvidias neuer 55-Nanometer-GPU verfügt über einen etwas kleineren Kühlkörper als der Vorgänger. Der Kühlblock weist eine geringere Länge auf und auch die kupferne Kontaktfläche ist kompakter. Im Direktvergleich mit einer GTX 260 in 65-Nanometer-Fertigung heizt sich der 55-Nanometer-Chip daher etwas stärker auf. Mit 80 °C (Last) und 44 °C (Idle) fallen die Werte allerdings nur minimal höher als bei einer alten GTX 260 aus, die jeweils 77/43 °C erreicht.
Die Takfrequenzen haben sich im Vergleich zu einer GTX260-216 mit 65-Nanometer-GPU ebenso wie die Anzahl der Shader-Einheiten (216) nicht geändert, sie betragen 576/1242/999MHz (GPU/Shader-ALUs/VRAM). Das OC-Potenzial des 55-Nanometer-Chips fällt gut aus: Die Tester erreichten 720 MHz GPU-Takt, der Speicher lief mit 1130 MHz.
inno3d Geforce GTX 260 mit GT200b-GPU (4) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Obwohl die 55-Nanometer-Fertigung die Leistungsaufnahme reduzieren sollte, wurde im ersten Test unter Last ein um 10 Watt höherer Wert als noch mit einer alten GTX260-216 gemessen. Während das Testsystem mit einer Radeon HD 4870 auf 312 Watt kommt, werden mit der neuen Geforce GTX 260 275 Watt erreicht. Möglicherweise liegt die Ursache hierfür im modifizierten PCB-Layout. Immerhin 5 Watt lassen sich im Leerlauf gegenüber einer älteren GTX 260 mit 65-Nanometer-GPU einsparen, der Vorsprung zur Radeon HD 4870 wächst auf 35 Watt an.
Kühlervergleich (1) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Das Testsystem bestand aus einem auf 3 GHz übertakteten Intel Core 2 Quad Q6700, der auf einem Foxconn Mars (P35) von 2 x 1 GiByte DDR2-1066 flankiert wurde. Windows Vista Ultimate SP1 und der Beta-Treiber Forceware 180.84 kamen zum Einsatz, zum Aufheizen der GPU verwendeten die Tester Furmark v1.50.
Angesichts der identischen Taktraten unterscheiden sich die alte GTX260-216 und die Variante mit 55-Nanometer-Chip hinsichtlich der Rechenleistung nicht, weshalb Expreview keine Vergleichswerte veröffentlichte. Im Direktvergleich mit einer Radeon HD 4870 samt 1 GiByte Videospeicher lag die Nvidia-Karte meistens um einige Prozentpunkte vorne.
Expreview testete hierbei allerdings mit einem System bestehend aus einem Core i7-920 mit 3.600 MHz (200 x 18), Foxconn Bloodrage (X58) und 3 x 1 GiByte DDR3-1600-Modulen mit den Latenzen 8-8-8-20 1T.
Die Messwerte und zahlreichen Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie.
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PC-Selbstbauer
29.12.2008 16:00
Muss natürlich nicht, kann aber.Vergleiche mal den 65nm Prozess bei amd. x2 3800ee in 90nm war anfangs sparsamer als die 65nm Variante und liess sich weiter übertakten.Hersteller erhöhen die Spannung manchmal auch minimal für die Stabilität im Betrieb.Viele Grafikkarten könnte man einfach undervolten und ihren Verbrauch senken (mit vielen meine ich nicht alle).
Komplett-PC-Aufrüster
29.12.2008 01:42
Eine höhere Spannung muss bei einem feineren und anderen Fertigungsverfahren keinen höheren Stromverbrauch verursachen.
PC-Selbstbauer
28.12.2008 23:05
wurde das eigentlich schon rumgeschickt ?
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mir ist gerade eher durch zufall aufgefallen das es bei gh.at auch eine 55nm option gibt.