Grafikeffekte der CoD-Serie

Zum morgigen Start: Von Call of Duty 1 bis Modern Warfare 3 - Die Spielgrafik im Wandel der Zeit

Mit Call of Duty Modern Wardare 3 steht morgen der insgesamt achte Teil der Call-of-Duty-Serie an. PC Games Hardware blickt hinter die Kulissen der Call of Duty-Reihe, die seit 2003 die Verkaufscharts dominiert. (Bayer, Vötter, Sauter, 07.11.2011)
 
Hinweis: Zum Start von Modern Warfare 3 morgen haben wir das Call-of-Duty-Special leicht überarbeitet (vor allem bei den Klickvergleichen= und präsentieren es Ihnen heute erneut.

Call of Duty von 2003 bis 2010 im Wandel der Zeit - die Grafik im Vergleich
 
Call of Duty von 2003 bis 2010 im Wandel der Zeit - die Grafik im Vergleich [Quelle: siehe Bildergalerie]

Call of Duty: 2003
Das Original und damit der erste Teil von Call of Duty erschien Ende 2003 und setzte auf eine Engine, welche einst die Basis eines 1999er-Shooters aus dem Hause id Software war. Stark modifizierter Code ermöglichte damals jedoch zeitgemäße Grafik mit weiten Außenarelen und etwas Pixel-Shading zur Verschönerung von Wasseroberflächen. Entwickelt wurde das ursprüngliche Call of Duty von Infinity Ward, einem Entwicklerstudio, das nach seiner Gründung (unter anderem dabei: Entwickler von Medal of Honor, danke an Mapel110 für den Hinweis) relativ schnell von Activision übernommen wurde.

Call of Duty 2: 2005
Call of Duty 2 erblickte zwei Jahre später das Licht der Spieleläden. Markenzeichen dieses Mal: Call of Duty 2 war wieder im Zweiten Weltkrieg angesiedelt, nutzte eine Eigenbau-Engine, die massiv auf DX9-Features setzte, und die wohl realistischste Grafik im Jahr 2005 in diesem Genre. Das Spiel sieht auch nach heutigen Maßstäben noch sehr gut aus.


Call of Duty 3 + 4 (Modern Warfare) (2006/2007)
Call of Duty 3 blieb Konsolenspielern vorbehalten (Treyarch programmiert den Teil), der Sprung in aktuelle Krisengebiete als Schauplatz erschien in Form von Modern Warfare dann im November 2007 auch für PC-Spieler. Call of Duty 4: Modern Warfare, zusammengeschraubt von Infinity Ward, bot High-Tech-Waffen, Nachtsichtgeräte und Hubschrauber. Der Rest blieb bis auf Grafik beim Alten: Schießen und Sprengen zusammen mit einem Trupp. Optisch ist der Titel voll auf der Höhe der Zeit, kann sich bei einigen Effekten aber kaum vom PC-Vorgänger absetzen. Hier greift das Gesetz des abnehmenden Grenzertrags: Jeder weitere Schritt zu noch besserer Optik kostet gewaltig Rechenleistung.

Call of Duty 5: World at War (2008)
Die Entwicklung der CoD-Serie setzt sich mit Call of Duty 5: World at War fort, die Wurzeln sind aber nach wie vor erkennbar. Neue Effekte sorgen für eine sehr gute Optik: Besonders der Flammenwerfer des russischen OT-28-Panzers fackelt erschreckend realistisch, aber auch die Ozeansimulation überzeugt. Entwicklerstudio Treyarch ist nach Call of Duty 3 wieder dabei.


Call of Duty 6: Modern Warfare 2 (2009)
Dieser Teil der Call of Duty-Reihe sollte zwischendurch gar nicht mehr Call of Duty heißen. Während die Berichterstattung bis kurz vor der Zielgeraden sehr positiv war, türmte sich gegen Ende hin ein ganzer Berg an negativer PR auf. Steampflicht, Multiplayer ohne Dedicated Server und eine deutsche Version, die trotz Beteuerungen Einschnitte hatte, um nur einige zu nennen. Entwickler Infinity Ward stand im Nachgang fast vor dem Aus, als wichtige Mitarbeiter die Firma verließen. Dem Erfolg von Modern Warfare 2 tat das allerdings keinen Abbruch: Das Spiel verkauft sich millionenfach, vor allem in Deutschland lief die PC-Version wie geschnitten Brot.


Call of Duty 7: Black Ops (2010)
Beim siebten Teil der Serie übernimmt wieder Treyarch das Kommando. Call of Duty: Black Ops führt Sie durch mehrere Kriegsschauplätze der Neuzeit. Der Vietnamkonflikt ist ebenso dabei wie die Kuba-Krise. Call of Duty: Black Ops erschien am 9. November 2010 für PC, Playstation 3 und Xbox 360. Neben einem umfassenden Mehrspieler-Teil bietet Black Ops auch einen Mehrspieler-Modus, der - im Gegensatz zu Modern Warfare 2 - wieder Dedicated Server unterstützt. Allerdings war der Start von Black Ops aufgrund technischer Unzulänglichkeiten, speziell beim Multiplayer, bisher sehr holprig.

Call of Duty 8: Modern Warfare 3 (2011)
Das neue Call of Duty von Infinity Ward und Sledge Hammer, das am 8.11.2011 erscheint, trägt den Namen Modern Warfare 3. Als Schauplätze dienen unter anderem New York, London, Berlin und Paris, insgesamt sind es etwa ein Dutzend Städte. Die ungefähr 15 Missionen in der Singleplayer-Kampagne umfassende Story knüpft direkt an das offene Ende von Modern Warfare 2 an und klärt offene Fragen aus den entsprechenden Vorgänger-Titeln. Oberbösewicht Makarov ist noch immer auf freiem Fuß, der Krieg zwischen Amerika und Russland tobt weiter und der Name der Taskforce 141, eine der Einheiten, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist auch noch nicht reingewaschen. Der Spieler selbst gelangt ständig an verschiedene Schauplätze mit ebenso wechselnden Charakteren und schlüpft dabei in die Rolle neuer und bereits bekannter Personen.

Damit Sie sich ein Bild der Evolution von Call of Duty machen können, finden Sie aussagekräftige Screenshots als Vergleichsbilder. Wir stellen Vegetation, Feuer und Explosionen, Waffenmodelle und Nichtspieler-Charaktere nebeneinander. Viel Spaß damit.




(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
     
 
 
Alle Infos zu Crysis 2, dem Ego-Shooter von Crytek, finden Sie auf der Themenwebseite. Alle News und Gerüchte zu Battlefield 3, dem Shooter von EA/DICE, finden Sie auf der PCGH-Themenwebseite. Die ersten Infos zu Modern Warfare 3, dem Shooter von Activision, finden Sie auf der PCGH-Themenwebseite.
 
 
 
 
 
 
Aktuelle Kommentare
Chester Bennington
BIOS-Overclocker
07.11.2011 21:10
AW: PCGH.de: Call of Duty im Wandel der Zeit - die Grafik im Vergleich

Ich will wenn dann wieder ein MW1 mit neuer Engine, die ganzen Kill Streaks bei MW2 nerven einfach nur

mumaker
Komplett-PC-Aufrüster
07.11.2011 21:09
AW: PCGH.de: Call of Duty im Wandel der Zeit - die Grafik im Vergleich

Quote: (Zitat von Chester Bennington)
"• Highend-Technik: Wie in einem Actionfilm kracht und knallt es in „Call of Duty“ ohne Ende. Die Grafik-Effekte sind spektakulär, bringen viele PCs an ihre Grenzen. Auch an den Konsolen macht „Call of Duty“ eine gute Figur. Die Produktionskosten von 40 bis 50 Millionen Dollar sieht man dem Spiel deutlich an."

Bringt PCs an ihre Grenzen, ich frag mich da grad was die für Rechner haben


xDDDDDD 1. Actionfilme sindkeine billigen Games wie CoD
2. Ist die Grafik nach MW2 bergab gefahren bis zum geht nicht mehr, scheiss Effekte, scheiss Plattformen.....etc. was dir so einfällt.
3. reicht für CoD ein gewöhnlicher AthlonII 3ghz 2 Kerner und eine 9800GTX und 3GB Speicher für volles Programm
da reicht ein 400 500 € Rechner was ich auch gut finde! aber trozdem haben die seid MW1 nix neues und gutes rausgebracht! Schade! und Tschüss! ganz klar 40-50Mio. $ verblasen würd ich mal sagen xDDD

Chester Bennington
BIOS-Overclocker
07.11.2011 18:33
AW: PCGH.de: Call of Duty im Wandel der Zeit - die Grafik im Vergleich

"• Highend-Technik: Wie in einem Actionfilm kracht und knallt es in „Call of Duty“ ohne Ende. Die Grafik-Effekte sind spektakulär, bringen viele PCs an ihre Grenzen. Auch an den Konsolen macht „Call of Duty“ eine gute Figur. Die Produktionskosten von 40 bis 50 Millionen Dollar sieht man dem Spiel deutlich an."




Bringt PCs an ihre Grenzen, ich frag mich da grad was die für Rechner haben

 
 
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