Der erste "Multimedia-PC" (PCGH-Retro, 08. Oktober)

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Der erste "Multimedia-PC" (PCGH-Retro, 08. Oktober)
Quelle: PC Games Hardware

Der erste Multimedia-PC mit 386SX und 2 MiB RAM - das geschah am 8. Oktober. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

…1991: Im Gegensatz zu anderen Computersystemen wie Commodores Amiga ist der PC nicht so recht Multimedia-fähig, vor allem die Darstellung von Videos überfordert ihn und sein DOS. Ändern soll dies eine Arbeitsgruppe der Softwareindustrie namens "Multimedia PC Marketing Council", der unter anderem Microsoft, Dell und Creative Labs angehören. Sie veröffentlicht am 8. Oktober 1991 die Mindestanforderungen für den Multimedia-PC, kurz MPC: Um das MPC-Logo tragen zu dürfen, braucht solch ein Rechner einen 386SX-Prozessor mit 16 MHz, 2 MiByte RAM, eine VGA-Karte, Windows 3.0 mit Multimedia-Erweiterung und vor allem ein CD-ROM-Laufwerk. Zwei Jahre später folgt die zweite MPC-Spezifikation, die unter anderem einen 486er und ein CD-Laufwerk mit zweifacher Geschwindigkeit vorsieht; 1996 folgt mit MPC Level 3 und der Forderung nach einem Pentium, Windows 3.11 und MPEG-1-Tauglichkeit die letzte Stufe. Anschließend wird das Projekt begraben - durchgesetzt haben sich die Bezeichnung MPC und das zugehörige Logo nie. Multimedia-fähig sind PCs mittlerweile natürlich trotzdem.

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Zitat von Gast20150401
        Wenn das in der Entwicklungsgeschwindigkeit weitergeht mit der Hardware......da wird ein mächtiger Unterschied zu heute sein.
        Nachricht aus der Zukunft :

        Egentlich hat sich im Bereich Multimedia seit 2008 nicht viel getan, es ist nur günstiger geworden und einfacher einzurichten.

        Synchronierste Audiowiedergabe in mehreren Räumen, Video Streaming (gleichzeitig) auf diverse Monitore/Fernseher im Haushalt, Steuerung der Lichter, das alle fernbedient über Touchpanel konnten sich nach der Jahrtausendwende nur die wenigsten finanziell Leisten (Kaleidescape, Crestron etc.) oder wenn man technisch sehr versiert gewesen ist.

        Mittlerweile kann das Jeder, wenn auch nicht mit gleichen Funktionsumfang und Zuverlässigkeit.
        Medientechnisch eher ein Rückschritt ist die Ausstattung mit Gerätschaften, das wurde überwiegend an Dienstleister outgesourced.
        Kaum ein Wohnzimmer kann noch direkt Medien wie CD oder DVD abspielen, eigene Medienserver sind eine seltenheit, große Stereoanlagen sind überweigend winzigen Lautsprechern gewichen. Niedrigere Klangqualität, aber nur ein Bruchteil der Größe (einige Modelle haben integrierte Mikrofone und übetragen alle gesprochenen Worte zu einem Dienstleister, für den geringen Anschaffungspreis, wird dies trotzdem von vielen Menschen akzeptiet)

        Stattdessen bezahlt man monatlich für den Zugriff auf Musik und Videos, hat aber eine eingeschränkte Auswahl, die komplett vom entsprechenden Dienstleister abhängt.
        Dafür ist eine permanente und stabile Internetverbindung nötig.

        Achso, Musik und Filme bezahlt man nur, aber besitzt sie danach nicht.
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Zitat von Gast20150401
        Wenn das in der Entwicklungsgeschwindigkeit weitergeht mit der Hardware......da wird ein mächtiger Unterschied zu heute sein.
        Nachricht aus der Zukunft :

        Egentlich hat sich im Bereich Multimedia seit 2008 nicht viel getan, es ist nur günstiger geworden und einfacher einzurichten.

        Synchronierste Audiowiedergabe in mehreren Räumen, Video Streaming (gleichzeitig) auf diverse Monitore/Fernseher im Haushalt, Steuerung der Lichter, das alle fernbedient über Touchpanel konnten sich nach der Jahrtausendwende nur die wenigsten finanziell Leisten (Kaleidescape, Crestron etc.) oder wenn man technisch sehr versiert gewesen ist.

        Mittlerweile kann das Jeder, wenn auch nicht mit gleichen Funktionsumfang und Zuverlässigkeit.
        Medientechnisch eher ein Rückschritt ist die Ausstattung mit Gerätschaften, das wurde überwiegend an Dienstleister outgesourced.
        Kaum ein Wohnzimmer kann noch direkt Medien wie CD oder DVD abspielen, eigene Medienserver sind eine seltenheit, große Stereoanlagen sind überweigend winzigen Lautsprechern gewichen. Niedrigere Klangqualität, aber nur ein Bruchteil der Größe (einige Modelle haben integrierte Mikrofone und übetragen alle gesprochenen Worte zu einem Dienstleister, für den geringen Anschaffungspreis, wird dies trotzdem von vielen Menschen akzeptiet)

        Stattdessen bezahlt man monatlich für den Zugriff auf Musik und Videos, hat aber eine eingeschränkte Auswahl, die komplett vom entsprechenden Dienstleister abhängt.
        Dafür ist eine permanente und stabile Internetverbindung nötig.

        Achso, Musik und Filme bezahlt man nur, aber besitzt sie danach nicht.
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        Zitat von 5t0ne
        jo in so ein Zeitfenster von 17 Jahre ändert sich einiges, bin mal gespannt wie man im Jahre 2025 über das Jahr 2008 ab lästert zur Definition Multimedia.

        PCGH-Retro-News sind einfach nur Cool.
        (Wobei "Definition Multimedia" eigendlich schon lange kein Thema mehr ist)
      • Von commandobot Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von hrIntelNvidia
        Die erste Multimedia-Maschine war definitiv der Amiga.

        Diese Ehre gebührt den Amigas und zwar ausschließlich!
        Es geht hier um ein bestimmtes standartisiertes Label (MPC), welches 1991 eingeführt wurde um die IBM-kompatiblen PCs näher an die Fähigkeiten des Amiga heranzuführen.
        Nicht um die Multimedia-Fahigkeit der PCs an sich.

        Der Amiga A1000 war 1985 eben 6 Jahre dem IBM-PC von 1991 voraus.
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      • Von Gast1754557804
        Die erste Multimedia-Maschine war definitiv der Amiga. Und das nicht nur Hardwaretechnisch. Das OS des Amiga hatte damals schon präemptives Multitasking. Damals wusste Microsoft noch nicht einmal was Multitasking ist.

        Diese Ehre gebührt den Amigas und zwar ausschließlich!
      • Von PHuV PC-Selbstbauer(in)
        Als Amiga User hat man damals jeden PC Benutzer einfach nur ausgelacht, da er in allem Belangen und jahrelang hier einfach besser war. Tja, aber leider hat sich das nicht durchgesetzt, und zum Glück hat ja der PC in den 2000ern gewaltig aufgeholt.
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