Bei welchen Grafikkartenmodellen lohnt sich die Anschaffung? [Quelle: siehe Bildergalerie]
In den vergangenen Wochen haben wir hinter den Kulissen einige Änderungen an unseren Benchmarks und dem Grafikkarten-Testsystem durchgeführt, welche bereits in die Benotung der Karten in Ausgabe 10/2008 einflossen. Statt des Nforce 750i SLI kommt nun ein Unterbau mit Intels X48-Chipset zum Einsatz.
Preisentwicklung Fiel der Preis der
Geforce GTX 280 nach dem Launch von AMDs HD-4800-Serie dramatisch, ist das Niveau mittlerweile stabil bei etwa 330 Euro. Sie ist die potenteste Grafikkarte mit nur einer GPU. Meist schneller ist nur die
Radeon HD 4870 X2: Sie fiel in den letzten drei Wochen von etwa 430 auf 390 Euro. Wenn Sie über die typischen Multi-GPU-Probleme (Ineffizienz und Mikroruckeln) hinwegsehen können, ist sie die schnellste Grafikkarte am Markt.
Die
Geforce GTX 260 kostet mittlerweile weniger als 210 Euro, AMD unterschreitet mit der
Radeon HD 4870 (512 MiByte) gar die 200er-Marke. Sie haben die Wahl: Während die Radeon mit 8x FSAA meist deutlich führt, punktet die Geforce GTX 260 mit 4x FSAA, auch liegt ihr Crysis besser als der Ati-GPU. Die etwa 20 Prozent langsamere
Radeon HD 4850 fiel just auf 120 Euro und bietet damit ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.
Welche Einsteigergrafikkarte? Die am heutigen Tage vorgestellte
Radeon HD 4670 liefert eine überzeugende Vorstellung und ist damit unsere neue Empfehlung für Sparfüchse mit latentem Spieltrieb. Unser Preisvergleich listet sie
ab 75 Euro, bei
Alternate ist sie bereits für 66 Euro lieferbar.
Die Radeon HD 3870 (
Preisvergleich) wandert ab 85 Euro in Ihren Rechner. Dank des 256-Bit-Speicherinterfaces ist sie bei aktivem FSAA um bis zu 30 Prozent schneller als die HD 4670. Für einen flüssigen Spielverlauf in Crysis reicht die GPU-Power aber nicht ganz aus. 33 Fps schafft die HD 3870 in 1.280 x 1.024 ohne AA/AF und nur 16 Fps in 1.680 x 1.050 mit 4x AA/16:1 AF. Für die meisten anderen Spiele wie Unreal Tournament 3 bietet die AMD-Karte aber genügend Leistung. Achtung: Die maximal fünf Euro günstigeren Versionen der HD 3870 arbeiten mit einem bis zu 29 Prozent niedrigeren Speichertakt (
Palit), der sich direkt auf die Spieleleistung auswirkt!
Im Preisbereich um die 100 Euro raten wir zu Nvidias Geforce 8800 GT respektive 9800 GT mit 512 MiByte Speicher. Lediglich der Standardkühler ist bei diesem Modell sehr schwach und sollte speziell beim Übertaktungswunsch durch ein leistungsstärkeres Exemplar ersetzt werden. Empfehlenswert ist beispielsweise der
Zalman VF900-Cu. Ohne AA/AF und in einer Auflösung von 1.280 x 1.024 erreicht die Karte in Crysis auf unserem Core-2-E6750-Rechner 39 Fps (GPU-Benchmark). Nur bedingt spielbare 20 Fps erzielen Sie dagegen in einer Auflösung von 1.680 x 1.050 mit 4x AA/16:1 AF. 8800-GT-Karten mit 1.024 MiByte VRAM (
ab 150 Euro) sind zwar sinnvoll, der saftige Aufpreis ist jedoch inakzeptabel.
Wenn Sie auf der Suche nach einer passiv gekühlten Grafikkarte sind, sollten Sie einen Blick auf die
Sapphire HD 3850 Ultimate (90 Euro) werfen.
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Die richtige High-End-/Mainstream-Grafikkarte Mindestens
330 Euro müssen Sie derzeit für die preiswerteste Geforce GTX 280 ausgeben. Wie unsere Benchmarks zeigen, sind Sie dafür bei aktuellen PC-Spielen gut gerüstet. In Race Driver: Grid lässt die GTX 280 eine 8800 Ultra um 36 Prozent hinter sich (1.680 x 1.050, 4x AA/16:1 AF). Positiv ist bei der GTX 280 die niedrige Leistungsaufnahme im 2D-Betrieb (unser Test-PC verbraucht insgesamt 90 Watt). Stromhungriger ist die HD 4870 mit 119 Watt. Inakzeptabel ist allerdings bei einigen GTX-280-Karten das Lüftergeräusch, das im 3D-Betrieb bei bis zu 6,7 Sone liegt. Es gibt aber auch Modelle (beispielsweise die 3D-Karte von Zotac) auf dem Markt, die mit 3,1 Sone deutlich leiser sind.
Etwa
210 Euro kostet dagegen eine Geforce GTX 260, welche eine 8800 Ultra um zehn bis 20 Prozent überholt. Die GTX 260 ist deutlich leiser als der große Bruder GTX 280: Im 2D-Betrieb messen wir auf unseren Testkarten von Zotac und Leadtek nur 1,0 Sone. Etwas lauter sind die 3D-Beschleuniger im 3D-Betrieb mit 2,2 bzw. 1,9 Sone (GTX 280: 4,0). Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet auch die Radeon HD 4870, die für gerade mal
200 Euro angeboten wird. Isolierte Werte mit 8x FSAA sehen die Radeon stets um mindestens zehn Prozent in Führung. Sehr leise verhält sich die Radeon HD 4870 unter Windows mit 0,3 Sone, während der Lärmpegel im 3D-Modus auf bis zu 3,5 Sone ansteigen kann.
Der
Radeon HD 4850 hat Nvidia wenig entgegenzusetzen. Die 15 Euro teurere Geforce 9800 GTX arbeitet durchschnittlich 10 Prozent langsamer als die AMD-Karte. Die
Geforce 9800 GTX+ setzt sich knapp vor die Konkurrenz, kostet mit 160 Euro aber über 30 Prozent mehr.
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Treibereinstellung bei Grafikkartentests: Soll PCGH bei AMD und Nvidia zukünftig standardmäßig... [index]
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