PCGH-Tuning und Benchmarks: Drakensang
Für die Rollenspiel-umsetzung der Welt des Schwarzes Auges verspricht Radon Labs viel Atmosphäre, ein klassisches Gameplay sowie eine hardwareschonende, stimmige Optik. Unser Tuning zeigt Ihnen, wie Sie die optimale Leistung aus dem Spiel herausholen.
Spielszene aus Drakensang
Wie von den Entwicklern schon bekannt gegeben, profitiert die Nebula-Engine von Drakensang nur wenig von einem zweiten Prozessorkern. Unsere Benchmarks zeigen, dass der Athlon X2 4800+ bei gleichem Takt nur zehn Prozent schneller ist als sein Einkern-Pendant, der Athlon 64 4000+. Drei oder vier Kerne führen dagegen zu keiner weiteren Leistungsverbesserung. Entscheidend für die Gesamtleistung ist die reine Megahertz-Leistung. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen AMD- und Intel-CPUs: Mit einem Core 2 Duo E6850 erzielten wir mit dem Testsystem 38 Fps, während die Framerate sich beim X2 6000+ - der ebenfalls mit 3 GHz taktet - auf 30 Fps reduziert. Um auch in Szenen mit viel Geometrie ruckelfrei spielen zu können, empfehlen wir generell mindestens einen Core 2 Duo E6600 oder X2 6000+.
Sehr moderate Anforderungen an die Grafikkarte
Ihr 3D-Beschleuniger wird dagegen wenig gefordert. Einen einigermaßen potenten Prozessor vorausgesetzt, ist Drakensang bereits mit einem Einsteigermodell wie der Radeon X1950 Pro oder Geforce 8600 GTS in 1.280 x 1.024, aber auch noch in 1.600 x 1.200 inklusive 16:1 AF mit akzeptablen Bildwiederholraten spielbar. Inwieweit sich ein hoher Grad an Kantenglättung auf die Fps-Rate auswirkt, konnten wir nicht überprüfen, da FSAA nicht funktioniert. Die ideale Hauptspeichermenge beträgt 2 GiByte RAM.
Drakensang VGA-Benchmark, 1.280x1.024, kein AA/AF
Drakensang VGA-Benchmark, 1.280x1.024, 16:1 AF
