AMDs Multi-GPU-Technik getestet
Crossfire X bezeichnet den Zusammenschluss mehrerer AMD-Radeon-Grafikkarten. PCGH hat den Test gemacht und geprüft, wie die verschiedenen Varianten skalieren.
Wenn Sie auf Crossfire X setzen möchten, ist die Mainboard-Auswahl nicht so eingeschränkt wie beim Konkurrenten Nvidia: Sowohl Intel- als auch AMD-Chipsätze bieten Support für diese Multi-GPU-Technik.
Um ideale Bedingungen zu schaffen, haben wir unsere Tests auf einem AMD-790FX-Mainboard, bestückt mit 2 GiByte RAM und einem Phenom 9950 BE, durchgeführt. Als Betriebssystem kam Windows Vista 32 Bit zum Zuge, alle Karten wurden mit dem aktuellen Catalyst 8.7 getestet. Triple-Crossfire wurde mit der HD 4870 gebencht, die Kombination von vier Grafikchips erreichten wir mit zwei HD 3870 X2 (zwei HD 4870 X2 standen für diese Tests noch nicht zur Verfügung)
Die Benchmarks von Crysis und World in Conflict zeigen: Nicht immer skaliert AMDs Lösung mit steigender Anzahl an GPUs ideal. Es kann sogar der Fall eintreten, dass drei Grafikchips schneller sind als vier - hier gibt es anscheinend noch Verbesserungsbedarf auf Treiberseite.
Crysis: Triple-Crossfire ist in diesem Setting langsamer als einfaches CF mit zwei Karten.
World in Conflict zeigt eine bessere Skalierung, hier funktioniert die Technik, wie man es erwartet.
Crysis mit maximal vier GPUs: auch hier bremst die Abstimmung zwischen den Grafikchips.
Weitere Informationen und Benchmarks zu Crossfire X finden Sie in der Premium-Ausgabe der kommenden PC Games Hardware 09/2008, die ab dem 06. August im Handel verfügbar ist. Wenn Sie sich den Weg zum Kiosk sparen wollen: Die PCGH 09 Premium mit AMD/Ati als Thema ist auch schon für Vorbesteller verfügbar. Abonnenten bekommen die Ausgabe für 5 Euro (inklusive Porto).
