Atis RV770 im Benchmarktest

AMD Radeon HD 4850 im PCGH-Benchmark-Test

Überraschung: AMD gestattet bereits am heutigen Tag die Veröffentlichung von Performance-Werten zur Radeon HD 4850. Dem kommen wir gerne nach. (Vötter, Sauter, 19.06.2008)
 
AMD Radeon HD 4850 im PCGH-Benchmark-Test
 
[Quelle: siehe Bildergalerie]
Vorweg: Wir dürfen zwar schon Benchmarkwerte veröffentlichen, offizielle Informationen zur Architektur sind aber noch tabu. Wir lassen die ofenfrischen Werte daher für sich sprechen. Für Sie bedeutet das natürlich, die Kommentarfunktion für eine angeregte Diskussion zu nutzen!

Die Benchmarks wurden mit dem gleichen Testsystem durchgeführt, auf dem schon die Geforce GTX 280 ihre Leistung demonstrierte. Lediglich die Crossfire-Werte ermittelten wir auf einem X38-Unterbau, weil der Nforce-Chipsatz keine Paarung zweier Radeon-Karten erlaubt.

Testsystem und Konfiguration
CPU: Intel Core 2 Duo E8500 @ 3.600 MHz (400x9)
Board: Asus P5N-D (Nforce-750i-SLI-Chipsatz)
RAM: 4x 1.024 MiByte DDR2-800 (5-5-5-15)
OS: Windows Vista 64 Bit samt SP1
Driver:
• Forceware 177.34 (HQ)
• Catalyst 8.5 respektive 8.6 bei HD 4850 (AI def.)

VGA:
• Geforce GTX 280, 1.024 MiB GDDR3, 602/1.296/1.107 MHz
• Geforce 9800 GX2, 2x 512 MiB GDDR3, 600/1.512/1.000 MHz
• Geforce 8800 Ultra, 768 MiB GDDR3, 612/1.512/1.080 MHz
• Geforce 9800 GTX, 512 MiB GDDR3, 675/1.674/1.100 MHz

• HD 4850, 512 MiB GDDR3, 625/993 MHz (inklusive Crossfire)
• HD 3870 X2, 2x 512 MiB GDDR3, 825/901 MHz
• HD 3870, 512 MiB GDDR4, 776/1.125 MHz

Wie immer nutzen wir die High-Quality-Settings im Nvidia-Treiber für alle Geforce-Karten. Bei AMDs Radeon-Modellen belassen wir die Einstellung für Catalyst-A.I. auf Standard, da ansonsten die Bugfixes und anwendungsspezifischen Optimierungen nicht mehr wirksam wären.

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Aus dem Hause Futuremark ist der 3DMark Vantage vertreten. Das optisch nicht uneingeschränkt überzeugende Werk lastet die GPUs mittels anspruchsvoller Simulationen, Partikeleffekten und durchgehendem HDR-Rendering aus. Der Performance-Test nutzt 1.280x1.024 ohne FSAA/AF, im Extreme-Preset wird automatisch die Auflösung 1.920x1.200 samt 4x FSAA und 16:1 verwendet. Zudem wird die Gewichtung des CPU-Scores in Letzterem auf ein Drittel gegenüber "Performance" reduziert und beträgt nur noch fünf Prozent.

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Der mittlerweile etwas angestaubte 3D Mark 06 gehört zu den meistgetesteten Benchmarks überhaupt. Weil er in den Standard-Einstellungen (1.280 x 1.024 Pixel ohne FSAA und AF) stark an der CPU-Leistung hängt, bieten wir bei Crossfire zusätzlich Werte in 1.680 x 1.050 samt 4x MSAA und 16:1 AF.

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Hier messen wir per Fraps 25 Sekunden aus der Endsequenz des Spiels. Diese zählt zu den anspruchsvollsten Szenen während des Unterwasserabenteuers in Rapture: In der Regel erreichen Sie höhere Fps-Raten in den übrigen Szenen des Spiels, sodass ihre Grafikkarte mit dem Rest des Spiels zurechtkommen sollte, wenn sie hier gute Werte erreicht.

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Neu in unserem Benchmarkparcours ist der beliebte Shooter Call of Duty 4 Modern Warfare. Dieser konnte bereits auf der diesjährigen E3-Messe den "Best Graphics"-Award absahnen und damit sogar Crysis hinter sich lassen. Auch in Punkto Verkäufen läuft es für Call of Duty 4 besser und das, obwohl die Grafikpracht nur mithilfe von Direct-X-9-Effekten erreicht wird.

Wir testen die Anfangssequenz der Mission "Im Sumpf" aus dem ersten Akt des Spiels. Inmitten vieler Kameraden spurten wir auf ein versperrtes Straßenende zu und werden dabei vom Feind unter heftiges Feuer genommen. Die entstehenden Effekte stressen vorwiegend die Grafikkarte.

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Call of Juarez hat erst kürzlich eine Erweiterung auf Direct X 10 spendiert bekommen. Diese haben wir installiert und sind anstelle des integrierten Benchmarks von einem Savegame in der Stadt Hope aus einen festgelegten Weg abgelaufen. Die Resultate haben wir mit Fraps festgehalten. Da Call of Juarez hierzu die Möglichkeit bietet, haben wir im Spiel die höchstmögliche Qualität mit HDR-Rendering, trilinear-anisotroper Filterung und vierfacher Kantenglättung (Multisampling) aktiviert.

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Die Crysis-Vollversion darf für leistungsstarke DX10-Karten natürlich nicht fehlen. Wir haben uns für einen detaillierten Vergleich der Leistung in den einzelnen Settings zwischen Direct X 9 und Direct X 10 - samt der für das Spielgefühl wichtigen Minimum-Fps - entschieden. Im Gegensatz zu früheren Tests finden die PCGH-Benchmarks nun im sehr anspruchsvollen Level Paradise Lost statt (map ice). Diese fordert mittels des Snow-Shaders allen Grafikkarten das Äußerste ab. Für optimale Ergebnisse haben wir den Dschungel-Shooter auf Version 1.21 gepatcht.

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Codemasters neue Spitzen-Raserei skaliert nicht nur hervorragend mit Multicore-CPUs, sondern verlangt auch Grafikkarten einiges ab. In hohen Auflösungen ist der VRAM so mancher Karte überfüllt. Wir testen ein gewöhnliches Rennen mit Fraps.

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Unsere selbst aufgezeichnete Demo im Anfangslevel "Into the White Forest" dürfte eine der stressigsten Szenen im gesamten Spiel sein. Fakefactorys Cinematic Mod 8 (beta 3) sorgt überdies für wunderschöne und extrem flimmeranfällige Texturen. Eventuelle Manipulationen an den Texturfiltern fallen hier sofort ins Auge - sehen Sie sich dazu auch das Video an, welches als Download an diesem Artikel anhängt. Um die Praxisrelevanz der Demo zu erhöhen, verwenden wir den Echtzeit-Modus und zeichnen auch die Minimum-Fps per Fraps auf. Sämtliche Einstellungen wie FSAA und AF wurden im Spiel vorgenommen.

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Im klassischen NFSC-Benchmark, welchen wir per NFSCres.exe-Tool auf Widescreen-Auflösung zwingen, fahren wir ein Rennen auf der Strecke "Salazar Street" ab. Dessen Fps-Rate wird per Fraps-Messung festgehalten.

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Für unseren Oblivion-Benchmark installieren wir die Mod "Quarls Texture Pack", welche das Spiel optisch deutlich aufwertet und neben extrem detaillierten Texturen auch Parallax Mapping an vielen Wänden bietet. Unser Benchmark findet per Save-Game im Gebiet "Die Westebene" in Sichtweite eines Tores nach Oblivion statt und beinhaltet neben viel Vegetation auch eine größere Wasseroberfläche sowie einige Gegner.

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In dieser in Echtzeit abgespielten Demo wehrt sich Indianer Tommy nach Leibeskräften mit Schießeisen und Seelenkräften gegen den Ansturm etlicher Kreaturen. Dank der guten Mehrkern-Optimierung von Prey und unserer speziellen In-Game-Benchmarksequenz fällt ein CPU-Limit fast komplett weg.

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Wie in der Demo messen wir auch in der Vollversion von Unreal Tournament 3 mangels Speicherpunkten und reproduzierbarer Botmatches eine 60-sekündige Flyby-Sequenz auf dem Level VCTF-Suspense. In dieser anspruchsvollen Map werden die niedrigsten Fps-Raten innerhalb der von uns gemessenen UT3-Maps erreicht. Über die Ini-Datei erzwingen wir 16x anisotrope Filterung, Kantenglättung funktioniert mittlerweile bei beiden IHVs über Treiberforcierung.

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Für unseren World-in-Conflict-Benchmark verwenden wir die integrierte Benchmark-Funktion des Spiels. Diese zeigt eine extrem fordernde Sequenz mit schnellen Kameraschwenks, einer Vielzahl von Einheiten und heißer Schlachtfeld-Action. Auch diese Sequenz dürfte eher zu den anspruchsvolleren Szenen im Spiel zählen, sodass die Werte hier repräsentativ ausfallen. Wir aktivieren die maximalen in-Game-Details mit folgenden Ausnahmen: Transparenz-Kantenglättung und Wolkenschatten. Letzteres, um eine bessere Vergleichbarkeit zwischen DX9- und DX10-Modus herzustellen.

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Testsystem und Konfiguration
CPU: Intel Core 2 Duo E6750 @ 3.200 MHz (400x8)
Board: Asus P5E (Intel-X38-Chipsatz)
RAM: 2x 1.024 MiByte DDR3-1600 (9-9-9-23)
OS: Windows Vista 32 Bit samt SP1
Driver:
• Catalyst 8.6 (AI def.)



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Mit 4x FSAA/16:1 AF erreicht AMDs neue Grafikkarte das Niveau der Geforce 9800 GTX, mit 8x FSAA wird sogar oft die Geforce 8800 Ultra geschlagen. Bis vor einigen Tagen wurde AMDs Radeon HD 4850 ab 170 Euro im PCGH-Preisvergleich gelistet. Bei guter Verfügbarkeit nach dem Launch könnte der Preis schnell auf unter 150 Euro fallen - in diesem Falle wäre die HD 4850 ganz klar der neue Preistipp.

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Bildergalerie zum Artikel
 
 
Alle Artikel zu Grafikkarten von Nvidia und AMD/Ati finden Sie auf der Grafik-Themenseite. Eine aktuelle Grafikkarten-Kaufberatung finden Sie im Artikel Ati- und Nvidia-Grafikkarten: Test-Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps. Mehr zum Geforce-Entwickler Nvidia und Radeon-Entwickler AMD erfahren Sie in unseren Themen-Specials.
 
 
 
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