Moderne Kunst? Das passiert, wenn einer übertakteten
Geforce GTX 280 zu heiß wird (Bild: PCGH) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der heutige Leistungsvergleich handelt von hochwertigem FSAA. Angefangen bei
16xQ, steigern wir die Rechenlast weiter mit
16xS,
32xS und
16x OGSSAA. 16xS ist ein Hybrid-Modus, welcher aus 4x Multi- (MSAA) und 4x Supersampling (SSAA) besteht. 32xS enthält ebenfalls
4x SSAA, paart dies jedoch mit
8xQ-MSAA. Unter qualitätsbewussten Spielern gilt dieser Modus nicht nur als wunderschön, sondern auch als extrem leistungshungrig. Kein Wunder, durch 4x SSAA wird die komplette Szenerie intern mit der vierfachen Auflösung berechnet. Die Mischung mit dem ohnehin teuren 8x Multisampling sorgt für einen Cocktail, der vor allem Geforce-Karten mit nur
512 MiByte Speicher das Genick bricht. Als Sahnehäubchen aktivieren wir bei allen Modi zusätzlich Transparenz-AA auf Supersampling-Basis.
16x bzw.
4x4 Supersampling veranlasst die Grafikkarte, intern jede Achse mit der vierfachen Auflösung zu berechnen. Dadurch entsteht eine exzellente Glättung der Texturen und Shader; in Kombination mit
16:1 AF über den Treiber wird de facto
64:1 anisotrop gefiltert. Sie ahnen sicher, dass auch die
Geforce GTX 280 hier Probleme bekommt.
Alle Supersampling-Modi lassen sich nur über das Tool
Nhancer aktivieren.
Probanden und Taktraten Für diesen Vergleich nutzen wir eine
Geforce 8800 GTX mit 768 MiByte und eine Geforce GTX 280 mit 1.024 MiByte VRAM. Mit der
G80-Karte simulieren wir einerseits eine
8800 Ultra (612/1.512/1.080 MHz), außerdem lassen wir sie mit der maximal möglichen Übertaktung arbeiten (675/1.674/1.080 MHz). Die GTX 280 muss den Test sowohl mit Standardtakt (602/1.296/1.107 MHz) als auch stark übertaktet absovieren (750/1.512/1.296 MHz). Diese Übertaktung schaffen sowohl das Testmuster von
Zotac (Amp-Edition) als auch die
MSI N280GTX T2D1G-OC - allerdings nur mit 100 Prozent Lüftergeschwindigkeit.
Testwerte In den gestrigen
Benchmarks zu Geforce GTX 280 zeigte sich deutlich, wo die Stärken des neuen Flaggschiffes liegen: bei sehr hohen Auflösungen im Kombination mit FSAA. Durch Supersampling-FSAA entsteht schon in 1.680x1.050 ein höherer Rechenaufwand als in 2.560x1.600 Pixeln, weshalb die GTX 280 wieder glänzt. In jedem der Tests kann sich das Transistormonster vor die Geforce 8800 setzen - je mehr Rechenaufwand, desto größer der Abstand. Gerade mit 16x OGSSAA und 32xS zaubert die
GT200-Karte oft noch spielbare Bildraten auf den Schirm, wo das altehrwürdige
G80-Board eingeht.
Die Übertaktung der GTX 280 resultiert bestenfalls in 23 Prozent mehr Leistung als mit Nvidias Vorgabe - das entspricht genau der GPU-Übertaktung. In diesem Zustand erreicht die Karte oft den Geschwindigkeitsfaktor 2 gegenüber der 8800 Ultra.
Fazit: Extrem-FSAA und OC 32xS und 16x OGSSAA sind nur mit der GTX 280 vernünftig nutzbar. Keine andere Grafikkarte bietet so viel Rechenkraft. 16xS bewältigt auch eine Geforce 8800 GTX/Ultra.
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