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...2005: Sie sollte gegen die vorherrschende Kombination aus Microsoft-Betriebssystemen und Intels x86-CPUs antreten: die Power-PC-Architektur auf Basis von RISC-Prozessoren, gemeinsam entwickelt von Apple, IBM und Motorola. Doch die Entwicklung der Plattform stagniert - die lange versprochene Beschleunigung auf 3 GHz blieb aus, Hitzeprobleme und hoher Energiebedarf erschweren den Einbau der Power-Chips in Notebooks. Intels Mobilprozessoren hingegen versprechen hohe Performance bei geringem Stromverbrauch - und so so verkündet Apple an diesem
6. Juni das Undenkbare, den Wechsel zum einstigen Feind: In Zukunft werden Apples
Macintosh-Computer auf Intel-Prozessoren basieren. Nach dem Wechsel von 68K- zu Power-PC-Chips in den Neunzigern und dem Umstieg von Mac OS auf OS X ist dies der dritte Umbruch in wenigen Jahren, der für die Softwareentwickler großen Aufwand bedeutet. Dennoch: Der Wechsel wird zum Erfolg, technisch ebenso wie wirtschaftlich, und aus ehemaligen Feinden werden enge Partner. Außerdem wird so eine weitere bislang undenkbare Kombination möglich: Plötzlich laufen Microsoft-Betriebssysteme auch auf Apple-Systemen.
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