Age of Conan: Neue Erkenntnisse zum Texture-Streaming und weitere Benchmark-Tests
Nachdem unser AoC-Spezial vom Freitag hohe Wellen geschlagen hat und bis heute schlägt, haben wir uns noch einmal vor den Rechner geklemmt und weitere Werte und Erkenntnisse für Sie zusammen getragen.
Age of Conan:So häßlich sieht das Spiel stellenweise auf einer 512 MiByte Geforce aus
Das Problem bei Age of Conan
Während des Tests zeigte sich sehr deutlich, dass bei der verwendeten Geforce 9800 GTX offenbar der 512 MiByte große lokale Video-Speicher (VRAM) nicht ausreicht, um alle Texturen korrekt zu laden und anzuzeigen. Im Gegensatz dazu lud eine 9600 GT mit 1.204 MiByte alle Daten ordnungsgemäß in den VRAM - niedrige aufgelöste Texturen und fehlende Bump-Maps konnte PCGH im Test nicht feststellen.
Age of Conan:Der “Systemgröße des Texturcaches“ –Regler ist angeblich die Lösung des Dilemmas
Die (vermeintliche) Lösung?
Auch im offiziellen Forum von Age of Conan stapeln sich die Klagen über dieses scheinbar mangelhafte Streaming-System. Jon "Vichen" aus der Qualitätssicherung von Funcom äußerte sich dazu wie folgt:
"Der Grund hierfür ist unser Rendering-System. Es werden automatisch niedrig aufgelöste Texturen geladen, um Leistungsprobleme beim Nutzer wie Ruckeln oder Lags zu verhindern. Wenn Ihnen diese Tatsache nicht zusagt, da Sie aufgrund dessen qualitativ schlechtere Texturen erhalten, können Sie in den "Fortgeschrittenen Grafikoptionen" die "Systemgröße des Texturcaches" ändern. Stellen Sie diesen Regler auf einen beliebigen Wert. Bedenken Sie, dass wenn Sie diese Option nutzen, Sie mit Rucklern und Lags rechnen müssen. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert."
Natürlich haben wir diesen Schalter bereits beim letzten Mal bemüht, jedoch ohne sichtbaren oder messbaren Erfolg, daher fand er keine Erwähnung. Im zweiten Anlauf konzentrierten wir uns einzig und alleine auf diesen Regler, um Klarheit über seine Auswirkung zu bekommen.
