[Quelle: siehe Bildergalerie]
...1999: 3dfx' Voodoo Graphics war eine Revolution, der Voodoo 2 zumindest schneller als alle anderen 3D-Grafikchips seiner Zeit. Doch beide waren reine 3D-Beschleuniger, die nicht ohne zusätzliche 2D-Karte auskamen; die 2D/3D-Kombikarten Voodoo Rush und Banshee behoben dieses Manko nur unzureichend, sie konnten nicht mit der Performance ihrer reinen 3D-Pendants mithalten. Damit ist an diesem 7. April 1999 Schluss: 3dfx bringt die
Voodoo-3-Serie auf den Markt und damit die erste Karte dieses Herstellers, die 2D- und 3D-Funktionalität gelungen vereint. Die
Voodoo 3 2000 mit 143 MHz Chip- und Speichertakt sowie das Modell
3000 mit je 166 MHz sind ausschließlich von STB zu haben - diesen Grafikkartenhersteller hatte 3dfx wenige Monate zuvor übernommen. Beide verfügen über 16 MiByte VRAM und sind für PCI und AGP 2x ausgelegt. Hier liegt auch ein Manko der neuen Generation: Die Konkurrenz ist bereits bei AGP 4x angelangt, was zwar kaum Vorteile bringt, sich aber besser verkaufen lässt. Ein weiterer Nachteil der Voodoo 3 ist die auf 16, mit einem späteren Treiber auf 22 Bit beschränkte Farbtiefe - Nvidias TNT2 unterstützt längst zeitgemäße 32 Bit, wenn auch nur mit mäßiger Performance. Aus diesen und anderen Gründen hat es die dritte Voodoo-Generation schwer gegen Nvidia, die schon wenige Monate später kontern: mit dem Geforce 256.
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