PCGH-Retro, 10. März [Quelle: siehe Bildergalerie]
...1876: Nach seinem eigenen Labortagebuch zu urteilen, führt Alexander Graham Bell an diesem Tage das erste erfolgreiche Telefongespräch - nun ja, eigentlich war sein Satz "Mr. Watson come here I want you!" nur ein Anruf. Damit legte Bell jedoch den Grundstein für die moderne Telekommunikation, die Datenübertragung via Modem und damit im weiteren Sinne auch für das Internet.
Der Verlauf des US-amerikanischen Aktienindexes Nasdaq dokumentiert den Aufstieg und den Fall der "New Economy". Seitdem befürchten Analysten immer wieder ein erneutes Anschwellen einer Dotcom-Blase - vor allem angesichts übertriebener Investitionen in Web-2.0-Unternehmen. [Quelle: siehe Bildergalerie]
...2000: Die alte Wirtschaft hat ausgedient, die Zukunft gehört der sogenannten New Economy - so sind sich alle in der Hochphase des IT-Booms sicher. Firmen, die ihr Geld allein über das Internet verdienen wollen, erobern weltweit die Börsen und erreichen dort mit bescheidenen Umsätzen und ohne konkrete Geschäftspläne Milliardenwerte, von denen traditionelle Unternehmen nur träumen können. Oft reichen schon ein paar hübsche Websites, um Investoren zu finden, die Millionen in den Aufbau neuer Dot-Com-Firmen stecken. Den Höhepunkt erreicht diese Entwicklung am 10. März 2000, als der technikorientierte US-Aktienindex Nasdaq seinen Höchststand erreicht und den deutschen Nemax gleich mitzieht. Doch obwohl alle mit weiterem Wachstum rechnen, ist das Gegenteil der Fall - die jahrelang angewachsene Dot-Com-Blase platzt: Am Folgetag beginnen die Kurse zu fallen, zunächst nur wenig, dann ins Bodenlose. Junge Firmen stürzen reihenweise in die Pleite, ohne jemals Gewinne erwirtschaftet zu haben. Innerhalb von zwei Jahren verlieren die Unternehmen des deutschen Neuen Marktes etwa 200 Milliarden Euro an Wert, am Nasdaq werden gar zwei Billionen Dollar vernichtet. Ende 2003 wird der Neue Markt schließlich abgeschafft - und künftig setzen Investoren und Anleger lieber wieder auf traditionelle Werte.
...2000: Auf der Games Developers Conference präsentiert ein stolzer Bill Gates der Weltöffentlichkeit die Microsoft-Spielkonsole Xbox. Er gibt an, die Xbox verfüge über eine doppelt so hohe Performance, wie alle vorherigen Plattformen. Möglich machen sollen dies ein spezieller Intel-Prozessor (Coppermine/Celeron-Hybrid, 133 MHz FSB, aber nur 128 KiByte L2-Cache) mit 733 MHz, ein Nvidia-NV2A-Grafikchip, welcher im Wesentlichen einer Kreuzung aus Geforce 3 und Geforce 4 TI entspricht und mit 233 MHz taktet. Nvidia liefert ebenfalls den Mainboard-Chip MCPX, welcher die Soundstorm-Audiolösung späterer Nvidia-Chipsätze integriert. Bill Gates kündigt an, die Konsole weltweit verkaufen zu wollen.
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PC-Selbstbauer
10.03.2012 12:04
Ich weiß noch wie grottig Morrowind auf der X-Box eines Freundes war....
gerinere Auflösung, teilweise sehr niedrige FPS... und Abstürze.
Wenn ich dann daheim war und das Spiel in 1600x1200 am 19" Trinitron sah war hatte ich echt Mitleid mit ihm...
Cya Yakup
PC-Selbstbauer
10.03.2012 10:31
Fand sie auch echt gut. Voralllem hab ich mir etliche cd's draufkopiert und hatte so immer alle lieder die ich hören wollte zur hand
Trotz allem hab ich noch oft genug damals das sega mega drive ausgepackt für spiele wie SOR 1/2/3 usw aber das mach ich heute noch nur mit emu's
Komplett-PC-Aufrüster
10.03.2012 10:03
Finde nicht dass die XBox ein reinfall war. Vielleicht haben Sie nicht so viel verkauft wie sie gedacht haben, die Leistung der Konsole war aber Top zu dieser Zeit.