Q9300: Mit diesen Einstellungen bootet das Gigabyte P35-DS4 den Q9300 ES. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der
Q9300 wird mit einem Frontside-Bus-Takt von 333 Megahertz ausgeliefert. Erstmalig für Core-2-Prozessoren unterstützen die 45-nm-Modelle halbe Multiplikatoren. Bei dem Q9300 macht Intel davon Gebrauch und benutzt einen Multiplikator von 7,5. Das ergibt einen Gesamttakt von
2.500 Megahertz.
Der L2-Cache beträgt beim Q9300 zweimal 3 MiByte.
CPU-Z liest die Revision mit C0 aus, was aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Verkaufsrevision sein wird. Das für den Test verwendete
Gigabyte P35-DS4 stellt für den Quadcore eine Kernspannung von
1,200 Volt ein. Über den Preis gibt es noch keine offiziellen Angaben. In der
PCGH-Preissuche wird die CPU ab 245 Euro gelistet, der Liefertermin ist aber unbekannt.
Somit dürfte der 200 Euro teure
Core 2 Quad Q6600 der größte Konkurrent für den Q9300 sein. Immerhin verfügt der Q6600 über insgesamt 8 MiByte L2-Cache, was den minimal geringeren Takt wieder wett macht.
Beim Übertakten stellt sich schnell die eigentliche Schwäche des Q9300 heraus: der Multiplikator. Da der Multiplikator nur zwischen den Werten 6 und 7,5 geändert werden kann, muss der Prozessor über den FSB übertaktet werden. Wegen des standardmäßig bereits sehr hohen FSB-Taktes ist der Spielraum nach oben hin deutlich geringer als beim Q6600.
Für einen Gesamttakt von 3 Gigahertz müssen es bei dem Q9300 schon
400 Megahertz FSB sein, wohingegen beim Q6600
333 Megahertz ausreichen. Da der maximale FSB von Quadcore-CPUs generell sehr niedrig ist, wird es mit dem Q9300 kaum möglich sein einen sehr hohen Gesamttakt zu erreichen.
Eine allgemeine Übersicht zu CPUs finden Sie auf der
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