PCGH-Retro, 1. November [Quelle: siehe Bildergalerie]
… 1983: Nachdem der "große" Personal Computer die Büros der westlichen Welt erobert hatte, versucht IBM nun auch den Markt der Heimcomputer zu stürmen, der noch von Commodores C64 und dem Atari 800 XL dominiert wird: Am 1. November 1983 kommt der PC Junior auf den Markt. Zum Preis von mindestens 669 US-Dollar gibt's wie beim großen Bruder einen Intel 8088 mit 4,77 MHz, 64 KiByte RAM (128 beim größeren Modell) und Microsofts PC-DOS 2.1. Auch ein Monitor ist dabei, ebenso eine Tastatur, die kabellos per Infrarot angebunden wird. Der "Junior" wird aber nicht zu einem Erfolg, ist er doch nach wie vor zu teuer, zu schlecht aufrüstbar und nicht mit allen PC-Programmen kompatibel. Die Heimcomputer-Konkurrenz wird der PC Jahre später trotzdem verdrängen.
… 1995: Am 1. November 1995 veröffentlicht Intel den Pentium Pro. Der Prozessor läuft anfangs mit 150 und 200 MHz, sitzt auf dem neuen Sockel 8 und besteht aus 5,5 Millionen Transistoren. Sein fortschrittliches Design ermöglicht erstmals Out-of-order execution und ist auf 32-Bit-Code optimiert, läuft daher aber nicht sehr schnell auf 16-Bit-Systemen wie dem neuen Windows 95. So kommt es nicht zur geplanten Ablösung des Pentium durch die Pro-Variante - stattdessen bringt Intel später den Pentium 2 auf den Markt, der das Design des Pentium Pro mit der MMX-Einheit des Pentium MMX vereint.
… 2008: Nein, das Jahr ist kein Tippfehler. Tatsächlich stellte Microsoft die OEM-Lizenzierung für Windows for Workgroups 3.11 erst an diesem Tag im Jahre 2008 ein - das Betriebssystem war bis dahin noch für OEM-Hersteller von Embedded-Systemen verfügbar.
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Freizeitschrauber
01.11.2010 03:19
Kann es sein, dass der Text abgehackt ist,
Oder bezieht sich auf die Bildergalerie?
Komplett-PC-Aufrüster
02.11.2009 14:19
Boa, 4,77 Mhz
So einen brauch ich
PC-Selbstbauer
01.11.2009 19:47
Der PCjr... aus ihnen wurden später die Tandy PCs