PCGH-Retro, 13. September [Quelle: siehe Bildergalerie]
...1983: Ein tragbarer Computer? Was viele Jahre später nichts Besonderes mehr sein wird, ist dieser Tage noch die Ausnahme. Den ersten in nennenswerten Stückzahlen verkauften tragbaren Rechner brachte Adam Osborne im April 1981 auf den Markt, den Osborne 1. Er wog rund 11 Kilogramm, war mit integriertem 5-Zoll-Bildschirm, Tastatur und zwei Diskettenlaufwerken aber vollständig ausgestattet - einen Akku enthielt er allerdings nicht, weshalb er zwar tragbar, aber nicht unterwegs zu gebrauchen war. Im Inneren arbeiteten ein 4-Megahertz-Prozessor und 64 KiByte RAM; als Betriebssystem kam das weit verbreitete CP/M zum Einsatz, außerdem lagen dem Rechner Anwendungen wie Wordstar und Supercalc bei - zu dieser Zeit alles andere als selbstverständlich. Der Erfolg war groß, doch bald schon setzten mehrere Konkurrenten dem kleinen Unternehmen zu und die frühe Ankündigung eines stärkeren Nachfolgemodells schadeten dem Osborne 1. Am 13. September 1983 meldet Osborne Computer Konkurs an - die Idee des tragbaren Rechners jedoch setzt sich durch. Schauen Sie - passend zum Thema - doch auch in unsere
Galerie zu den wichtigsten Spielekonsolen und Heimcomputern seit 1972!
…1985: Einen Tag nach seiner Kündigung bei Apple will Steve Jobs eine neue Firma gründen, die sich ebenfalls mit Computern beschäftigt. Sie hört auf den Namen NeXT - wortmalerisch also der nächste XT - und wird, zusammen mit Jobs selbst, 1996 für satte 400 Millionen US-Dollar aufgekauft. Von Apple.
…1999: Zwei Tage nach Auslieferungsbeginn der entsprechenden (Single-Chip-) Grafikkarten stellt 3dfx die hauseigene Texturkompression FXT1 vor, eine Technik, welche auf den gerade ausgelieferten Voodoo-4-Karten bereits zu Einsatz kommt und in Konkurrenz zum S3TC-Verfahren von S3 Graphics tritt.
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Software-Overclocker
17.09.2010 00:43
Ich hab ein Multinetzteil für Notebooks mit einstellbarer Spannung. Sowas von 5 - 30 V. Mit so einem Kästchen voller Adapterstecker. Bisher ist mir noch kein Book untergekommen, das damit nicht lief.
Will mir eben nicht ganz einleuchten, wieso das nicht auch mit einem genormten Stecker funktionieren sollte.
Nö - dieser Steckerwirrwar ist allein die Hoffnung der Hersteller, doch ihre überteuerten Ersatzdinger an den Mann zu bringen.
Und wenn jetzt so ein Dau sein Netbook mit 30 Volt durchföhnt - kann das doch dem Hersteller egal sein ...
PC-Selbstbauer
14.09.2010 08:33
Komisch, beim Auto geht das.
Die PKWs haben 12V, die dicken Brummer 24V und mehr.
Ich kann mir in jeder Tankstelle eine passende Autobatterie kaufen, die sofort einsatzfähig ist.
Nur beim Laptop geht das nicht.
Warum nur?
Wie oft hast du denn schon Autobatterien gewechselt
Moderator
13.09.2010 12:47
Es ging um einen portable mit internem Netzteil an Stelle des internen Akkus. Gleiche Größe, gleiches Gewicht, annähernd gleiche Funktionalität aber ohne seperat zu transportierende Peripherie einsetzbar. Und 1kg muss ein Netzteil erstmal wiegen, sowas kann man auch bequem <500g halten und da stellt sich dann langsam die Frage, ob eine externe Unterbringung noch großartig einen Unterschied beim Gewicht macht.
Das wäre dann ~mein Vorschlag in der Nachrüstversion, aber da sehe ich Problem mit Format und Kühlung. Bei einer Integration direkt ins Gehäuse hat man deutlich mehr Möglichkeiten.
Li-Io sollte möglichst eine Temperaturüberwachung beim Laden mitbringen, die stellt einen Fixkostenpunkt pro Akkumodul dar. Wenn du also 20 Netbook-Zellen in dein Desktopreplacement packst, zahlst du massenhaft extra Technik. Ebenfalls nötig wäre dann eine weiterentwickelte Ladetechnik, denn soviel zusammengeschaltete Zellen sollten doch lieber einzeln angesteuert werden.
KO-Kriterium ist aber der Platzbedarf. Abgesehen davon, dass jede Zelle ihr eigenes Gehäuse bräuchte, wäre dessen Form auch noch vorgegeben. Insbesondere Fortschritte bei der Gehäusedicke wären damit nahezu unmöglich.
Die PKWs haben 12V, die dicken Brummer 24V und mehr.
Ich kann mir in jeder Tankstelle eine passende Autobatterie kaufen, die sofort einsatzfähig ist.
Nur beim Laptop geht das nicht.
Warum nur?
Guck dir mal an, wieviel Luft in dem "Gehäuse" Auto rund um die Batterie ist, weil deren Standardformat so arg selten ins Konzept passt...
Und die Akkuspannung ist bei Laptops afaik weitesgehend vereinheitlicht - aus dem gleichen Grund, wie beim Auto: Die wird eh von der Chemie vorgegeben.