Erster Test: Triple-Head-2-Go von Matrox (inkl. Live-Video)
Bereits Mitte 2006 hatte PC Games Hardware über Triple Head 2 Go von Matrox berichtet. Allerdings handelte es sich dabei um die Analog-Edition.
Matrox hat inzwischen eine Digital-Edition auf den Markt gebracht. Die Digital-Edition ist mit ca. 250 Euro nur unwesentlich teurer als die Analog-Edition (Marktpreis ca. 230 Euro). Unschärfen bei Texten gehören damit endgültig der Vergangenheit an. Die drei Monitore können Sie nun per DVI anschließen. Beim Ausgangssignal von der Grafikkarte haben Sie dagegen die Wahl, ob Sie das mitgelieferte VGA- oder das DVI-Kabel verwenden. Gerade Notebooks verfügen meist noch über keinen DVI-Anschluss, sodass Matrox auch noch einen analogen Anschluss verbaut hat.
Triple Head 2 Go eignet sich ideal für 17- oder 19-Zoll Monitore. Widescreen-TFTs sind in Verbindung mit der Matrox-Lösung nicht zu empfehlen, da das Bild dann nicht in der optimalen Auflösung dargestellt werden kann und somit verzerrt wirkt. Die maximale Auflösung liegt bei 3.840x1.024 Pixel (3x 1.280 Pixel in der Breite). In den Anzeigeeigenschaften von Windows wird nur ein Monitor angezeigt. Die drei Monitore werden also über die Bildschirmauflösung aktiviert, indem Sie den Regler auf 3.840x1.024 Pixel stellen. Im Spiel wählen Sie auch diese Auflösung aus. Leider unterstützen nicht alle Spiele so hohe Auflösungen. Für diesen Fall benötigen Sie das Matrox Surround Gaming Utility. Die Liste der unterstützten Spiele ist recht lang (ca. 170 Titel). Das Programm erkennt die installierten Spiele und erstellt dabei auf Wunsch eine spezielle Surround-Gaming-Verknüpfung, über die Sie das Spiel nun starten.
Fazit: Triple Head 2 Go
Für Notebook-Besitzer ist Triple Head 2 Go ideal, sofern Sie mehrere Monitore an Ihr Gerät bzw. die Dockingstation anschließen möchten. PC-Spieler müssen sich dagegen zunächst an den erweiterten Blickbereich gewöhnen, zumal bei hektischen 3D-Shotern der Kopf gedreht werden muss. Wirklich geeignet für Triple Head 2 Go sind also eher Rennspiele und Flugsimulationen. Gewöhnungsbedürftig sind auch die Kanten der LCDs - nicht störend sind diese nur im Office-Einsatz. Vor dem Kauf von neuen Monitoren sollten Sie darauf achten, dass Sie das gleiche Modell erwerben und dass das Gehäuse recht klein ausfällt.
