iPhone 13: Apple lässt nach Arbeitsrechtsverstößen wieder Pegatron ran
Eigentlich hatte Apple die Vergabe neuer Aufträge bei Pegatron nach Arbeitsrechtsverstößen ausgesetzt, doch nun soll die nächste Mini-Version des kommenden iPhone 13 dort vom Band laufen. Beim iPhone 14 soll es derweil keine kleine Version mehr geben und stattdessen vier Modelle ab 6 Zoll Bildschirmdiagonale.
Die für September erwartete iPhone-13-Generation soll trotz schlechter Verkaufszahlen beim iPhone 12 mini auch wieder ein kleines Modell mit 5,4-Zoll-Display erhalten, berichtet Digitimes.com unter Berufung auf Branchenkreise. Die Produktion des designierten iPhone 13 mini sollen sich dem Bericht nach die beiden großen Auftragsfertiger Foxconn und Pegatron teilen, obwohl letzterer im vergangenen November eine vorübergehende Aussetzung von Neuaufträgen durch Apple erhalten hatte, die nun offenbar vorbei ist.
Anlass waren Verstöße gegen Apples Verhaltenskodex für Lieferanten, wonach Pegatron studentische Hilfskräfte unrechtmäßig eingeordnet und dafür auch Unterlagen zur Verschleierung gefälscht habe. Die Werksstudenten leisteten daher Überstunden sowie auch Nachtschichten und erhielten teils Aufgaben, die nichts mit ihrem Studienfach zu tun hatten. Beweise für Zwangs- oder Kinderarbeit habe man derweil nicht gefunden und die betroffenen Studenten seien finanziell entschädigt worden, hieß es seinerzeit in Apples Erklärung laut heise.de.
iPhone 13 mini das Letzte?
Während der taiwanesische Auftragsfertiger Pegatron in der zweiten Hälfte dieses Jahres die Inbetriebnahme eines neuen iPhone-Werks für die Endmontage in Indien plant, soll das designierte iPhone 13 mini aufgrund der eher schlechten Vorgängernachfrage wohl (vorerst) das letzte seiner Art sein: Beim für 2022 erwarteten "iPhone 14" werde Apple voraussichtlich auf zwei 6,1-Zoll- und zwei 6,7-Zoll-iPhone-Modellreihen umsteigen, jeweils in einer Standard- und einer Pro-Version.

Kommt etwas heraus, wird Schweigegeld gezahlt, wenn nicht - um so besser.
Was für ein Drecksverein ... .