Windows: Fehlendes oder veraltetes Antivirenprogramm verhindert neuere Updates
Windows-Nutzer erhalten seit Anfang des Jahres keine neuen Sicherheitsupdates für eigentlich unterstützte Betriebssystemversionen, wenn kein aktuelles oder überhaupt kein Antivirenprogramm installiert ist. Verantwortlich dafür ist ein fehlender Registry-Schlüssel, den die Antivirus-Software im System setzen muss. Betroffene können jedoch recht einfach Abhilfe schaffen.
Wegen möglicher Probleme bei den jüngsten Windows-Updates in Verbindung mit einigen Antivirenprogrammen hat Microsoft bereits Anfang des Jahres die Verteilung von Patches auf jenen Systemen gestoppt, bei denen ein bestimmter Registry-Schlüssel nicht gesetzt ist. Diesen müssen beziehungsweise mussten Antivirus-Anbieter per Update liefern, um die Kompatibilität ihrer Software zu bestätigen, was viele Hersteller bereits zeitnah getan haben.
Demenstprechend sind allerdings Nutzer mit veraltetem oder gar ohne Antivirenprogramm derzeit von Windows Update abgeschnitten. Dies kann auch der Fall sein, wenn das Setzen des entsprechenden Registry-Schlüssel vom Software-Hersteller versäumt wurde. Das Fehlen eines Antivirenprogramms trifft derweil vornehmlich auf Nutzer von Windows 7 zu, da Windows 8.1 und Windows 10 bereits ab Werk auf Microsofts integrierte Sicherheitslösung Windows Defender setzen, die unter Windows 7 lediglich ein Spyware- beziehungsweise Adware-Scanner ist und von Microsoft im Gegensatz zum neueren Defender und den ebenfalls hauseigenen Security Essentials nicht mit dem Registry-Schlüssel bedacht wurde.
Neben der Installation eines aktuellen Antivirenprogramms zum Setzen des für die Updates benötigten Schlüssels, kann dieser auch per Hand in die Registry von Windows eingegeben werden. Dafür muss im Registry-Editor unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion per Rechtsklick auf CurrentVersion die Option "Neu > Schlüssel" gewählt werden. Dieser muss den Namen QualityCompat erhalten und wiederum per Rechtsklick auf den eben erstellten Schlüssel über die Option "Neu > DWORD-Wert (32-Bit)" der Name cadca5fe-87d3-4b96-b7fb-a231484277cc für den Wert vergeben werden. Nach dem Schließen des Registry-Editors sollte die Update-Suche dann wieder entsprechende Ergebnisse liefern. Alternativ bieten die Kollegen von heise.de auch ein automatisiertes Script zum Setzen des Schlüssels an.

Aber auch da lässt sich das alles wiederherstellen und auf die Ignoreliste setzen, wenn man die Datei kennt.
In so einem Fall hilft keine Vorsicht.
In so einem Fall hilft keine Vorsicht.
Skriptblocker?
Jawa deaktiviert?
Kein Flshplayer?
....
seit 15 jahren ohne antivir und alles läuft rund . Liegt wohl daran das ich selber weiss was auf mein rechner kommt und wo ich mich aufhalte.
Deine Aussage schreit nach hilfe von anderen
In so einem Fall hilft keine Vorsicht.