Neue Lizenzvereinbarungen zu Windows 8: Systembuilderversion darf frei installiert werden
Microsoft hat für den Release von Windows 8 im Oktober die Lizenzbedingungen überarbeitet. Durch den Verzicht auf viele juristische Fachbegriffe soll das Dokument einfacher verständlich sein. Außerdem gibt es eine neue EULA speziell für die System-Builder-Version, die die teure Vollversion ersetzen wird.
Microsoft hat die EULA ("End User License Agreement") für Windows 8 überarbeitet. Die englische Version wurde um viele juristische Fachbegriffe bereinigt und soll damit für den Kunden leichter verständlich sein. Die Änderungen betreffen die EULA für die Upgrade- und OEM-Version. Außerdem wurde eine neue Lizenzvereinbarung geschaffen, die die System-Builder-Version abdeckt. Microsoft räumt Endkunden damit zum ersten Mal offiziell ein, einen PC selbst mit Windows 8 zu bauen. Bisher sorgte ein Urteil vom BGH dafür, dass Endkunden eine System-Builder-Version erwerben durften. Diese Lizenz gilt auch für Installationen auf einer virtuellen Maschine oder einer separaten Partition.
Die System Builder soll die teure Vollversion von Windows 8 ersetzen. Informierte PC-Baster griffen seit jeher zu der günstigeren Version, bei der man aber auf den Support seitens Microsoft verzichtet. Auch wenn die Preise der Vollversion noch nicht bekannt sind - Windows 8 wird damit wahrscheinlich deutlich günstiger werden. Bis jetzt greifen noch die zahlreichen Sonderprogramme. Kaufen Sie aktuell einen PC mit vorinstalliertem Windows 7, so können Sie für 15 Dollar auf das neue Windows upgraden. Besitzern einer Windows-7-Version (außer Professional und Enterprise) steht ein Upgrade für 40 Dollar offen. Zum Vergleich: eine Vollversion von Windows 7 Professional kostet bei Microsoft aktuell rund 310 Euro. Eine System-Builder-Version der selben Windows-7-Edition ist dagegen schon für 120 Euro im freien Handel erhältlich.
Quelle: zdnet.com
In der Bildergalerie: So läuft Ihr Lieblingsspiel unter Windows 8:

Bei EBay gehts schon ab 40€ inc. Porto los...
(Sofortkauf)
Bietet MS eigentlich auch an das Problem via E-Mail zu lösen oder muss man dort anrufen ?
Wenn man eine Vollversion besitzt.
Meines Wissens hat man bei der Voll-/Upgrade-Version 3 Support-Anfragen inklusive. Wenn ich mich recht erinnere, will/wollte MS ansonsten dafür 60 Euro pro Supportfall. Allerdings stammen meine Erfahrungen diesbezüglich noch aus der Windows-Vista-Ära, kann sein dass sich die Preise oder das gesamte System inzwischen geändert hat.
Ich kann deine Ansichtsweise nur als Zwangsoptimismus oder als Blinden Glauben interpretieren, das dich unempfänglich für die Realen Tatsachen macht.