X Rebirth: CPU- und GPU-Benchmarks - Mit dieser Hardware gleiten Sie geschmeidig durchs X-Universum
Obwohl X Rebirth auf die betagte DX9-API setzt, kann sich die Optik sehen lassen. Der X-Orbit ist voller Meteoriten, Planeten, riesiger Raumstationen und -schiffe. Das fordert vor allem den Prozessor, betont auch Egosoft-Chef Bernd Lehan und sieht dort die Ursache für die aktuelle Performance-Problematik. Wie zeigen, wie viel Rechenkraft, CPU-Kerne und Grafikleistung Sie wirklich benötigen.
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Quelle: PC Games Hardware
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Wie und Egosoft-Studiochef Bernd Lehan in einem Technik-Interview verriet, setze man bei der Engine von X Rebirth nach wie vor auf die DX9-Grafikschnittstelle. Zum einen fühle man sich durch die API kaum limitiert. Zum anderen habe X Rebirth trotz DirectX 9 eine Menge neuer Grafikfeatures, beispielsweise SSAO sowie eine verbesserte visuelle Pracht im Vergleich zum Vorgängerteil zu bieten. Ein Blick auf unsere Screenshot-Galerie sowie das Benchmark-Video zeigen, dass der Chef-Entwickler hier nicht zu dick aufgetragen hat. Auch über eine DX11-Unterstützung sowie deren CPU-ressourcen-schonendes Tessellierungs-Feature will man noch nachdenken. Doch zunächst muss man sich noch der zahlreichen Bugs annehmen, die sich in den Weiten des X-Weltraums verbergen. Dazu kommen Performance-Probleme, weil X Rebirth, wie schon seine Vorgänger, den Prozessor der Weltraum-Sim-Fans besonders stark beansprucht.
X Rebirth: Fehlstart mit Performance-Problemen
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Der Verkauf startete für X Rebirth denkbar schlecht. Ein 1,5 GiByte großer Day-1-Patch, Probleme mit dem Windows Sound, Unzulänglichkeiten im Spielbetrieb sowie niedrige Fps-Raten trotz leistungsstarker Hardware. Das sind die wohl größten Probleme, mit denen die Fans der Reihe seit dem Release von X Rebirth zu kämpfen hatten und nach wie vor noch haben. Mittlerweile hat sich sogar schon Egosoft-Chef Bernd Lehan zur der nur mäßiger Performance der Weltraum-Simulation geäußert. Neben Fehlern in der Engine in Zusammenhang mit spezifischer Hardware, sollen viele Nutzer die Leistung ihre Hardware vor allem die CPU-Rechenleistung nicht richtig einschätzen und durch zu hohe Einstellungen bei den Optionen LoD und Sichtweite die Fps nach unten drücken. Außerdem sollen die aufwendigen KI-Berechnungen den Prozessor im Vergleich zu anderen Spielen stärker auslasten. Laut Bernd Lehan unterstützt die Engine von X Rebirth maximal vier CPU-Kerne, davon sind alleine schon zwei die für die künstliche Intelligenz zuständig, die Berechnung der Flugbahnen mit einschlossen. Doch wie hoch muss die Megahertz-Leistung eines Vierkerners für ein ruckelfreies Spielvergnügen sein? Welche Aufgabe kommt der Grafikkarte bei X Rebirth zu und reicht hier ein Mittelklasse-Modell? Diese und andere Fragen klären wir mithilfe unserer Leistungsmessungen.
X Rebirth: Benchmarkszene im Detail
Um eine möglichst reproduzierbare Szene und damit auch Messwerte zu bekommen, wählen wir das freie Spiel anstelle der Kampagne. Direkt nach dem Laden befindet sich unser Raumschiff im mit Meteoriten, kämpfenden Raumgleitern, großen Transportschiffen, einem Transporterstrahl sowie zwei Raumstationen gefüllten X-Orbit. Mithilfe der freien Steuerung manövrieren wir unser Schiff jetzt so, dass der Kurs genau zwischen den beiden Stationen hindurchführt und der Traktorstrahl, die Meteoriten im Hintergrund sowie die viele kleinen Raumschiffe zu sehen sind, die fast wie Perlen an einer Schnur aufgereiht zwischen den beiden Raumstationen hin und her fliegen. Somit ist die Geometrielast der Szene sehr hoch, denn selbst die KI der umhergeleitenden Raumschiffe muss der Prozessor berechnen. Für zusätzlich Last sorgen die maximalen Einstellungen (100) bei den Grafikoptionen "LoD", "Sichtweite" sowie "Effektentfernung". Nachdem wir die für unsere Benchmark-Zwecke ideale Startposition gefunden und abgespeichert haben, fliegen wir, wie im Video schön zu sehen ist, mit einer festgelegten Geschwindigkeit und deaktiviertem Steuerungsmodus in Richtung der Lücke zwischen den beiden Raumstationen und messen 30 Sekunden dieses Flugs mit Fraps.
X Rebirth: Mehr Kerne mehr Leistung
Wie von Bernd Lehan versprochen skaliert die Engine von X Rebirth tatsächlich sehr gut mit den Leistungszentralen der Mehrkernprozessoren, ist aktuell allerdings nicht in der Lage mehr als vier Rechenzentralen für eine bessere Gesamtleistung zu nutzen. Sowohl beim Phenom II X6 1100T als auch beim Core i7-3770K steigt die Leistung zwar kontinuierlich, je mehr Kerne im Einsatz sind. Doch weder der Wechsel von vier auf sechs Leistungszentralen bei der AMD-CPU, noch die zusätzliche Aktivierung aller vier virtuellen SMT-Kernen bei Intels Vierkerner verbessert die Performance, die bei 24 Fps respektive 40 Fps liegt.
Von dem mittlerweile kaum relevanten, enormen Leistungsanstieg beim Wechsel von einem auf zwei Kerne abgesehen, ist sowohl beim Phenom II X6 1100T als auch beim Core i7-3770K der Leistungssprung beim Wechsel von zwei auf Vier Kernen bei mit 33 Prozent (18,2 Fps auf 24,2 Fps, X6 1100T) respektive 43 Prozent (27,9 Fps auf 40,2 i7-3770K) am größten. Selbst die virtuellen HT-Kerne der Intel CPU werden in eine höhere Bildrate umgesetzt. Das verdeutlich der direkte Vergleich des i7-3770K mit zwei Kernen sowie zwei Kernen inklusive SMT, bei dem die Fps-Rate von 27,9 Fps auf 32,4 steigt. Theoretisch wäre X Rebirth auch mit einem Einkerner noch spielbar, allerdings zeigen unsere Messungen, dass auch eine sehr hoch taktende Single-Core-CPU keine spielbaren Bildraten abliefert. Im Gegenzug konnten wir bei einer Vergleichsmessung mit dem Phenom II X6 1100T und Phenom II X4 945 (nicht im Benchmark) feststellen, das letztgenannte CPU dank 300 MHz weniger Grundtakt mit nur 22,7 Fps eine etwas schlechtere Leistung als AMDs Sechskerner (24,3 Fps) abliefert.
X Rebirth: Flimmerfreier Weltraum schon ab GTX 760
Wer bei X Rebirth auf alle, vor allem die neuen Render-Tricks wie SSAO nicht verzichten und mit maximaler Sichtweite, LOD und Effektentfernung spielen will, benötigt natürlich auch eine flotte Grafikkarte. Aufgrund der starken Prozessorlimitierung der Hintergrundtechnik von X Rebirth kann, und das zeigen auch unsere Benchmarks unten, ein Modell der Oberklasse wie die Geforce GTX 780 ihr volles Potenzial in Szenen mit hoher Geometrielast und maximalen Details nur dann annähernd voll ausspielen, wenn ihr eine potente Vierkern-CPU mit mindestens derselben Pro-Megahertz-Leistung des Core i7-3770K zur Seite steht. Wie im Benchmark-Video zu sehen ist, sorgt 4x MSAA für ein wesentlich ruhigeres Bild, das wird besonders an den aus tausenden von Dreiecken bestehenden Elementen und Anbauten der Raumstationen deutlich, die dann gerade in weiterer Entfernung sichtbar weniger flimmern. Daher empfehlen wir bei Einsatz der drei schnellsten Karte im Benchmark, der GTX 780, GTX 760 sowie der HD 7970 GE - ausreichender Prozessorleistung vorausgesetzt - das spielinterne, vierfache Multisampling AA zu aktivieren. Die von uns für flüssiges Fliegen durch den X-Orbit festgesetzte Grenze von 30 Fps wird von den oben aufgeführten 3D-Beschleuniger nicht unterschritten. Im Gegenzug stoßen schon Mittelklasse-Modelle wie die GTX 660 oder HD 7870 fast an die 30-Fps-Grenze, sodass X Rebirth beim Verzicht auf Kantenglättungsmaßnahmen auch mit diesen Karten noch akzeptabel flüssig spielbar ist. Unser Benchmark zeigt aber auch, dass AMD-Karten durch den DX9-Renderer von X Rebirth noch etwas gebremst werden, denn in der Regel liegt die HD 7970 GE nur etwas unter der Leistungsniveau der GTX 780, ist aber deutlich schneller als die GTX 760. Selbst die HD 7870 hat beim Leistungsvergleich mit der GTX 660 normalerweise die Nase vorn. Man sollte allerdings bedenken, dass mit dem Update 1.14 bestimmt noch nicht der letzte Patch für X Rebirth seitens Egosoft eigespielt wird. Von daher kann sich auch an dem aktuell noch bestehenden Ungleichgewicht bei der Leistung noch etwas ändern.
X Rebirth: Fazit und Hardware-Tipps
Da die Engine von X Rebirth aktuell lediglich mit vier Kernen skaliert, empfehlen wir den Core i7-3770K/4770K diese Prozessoren schon out of the Box mit 3,5 GHz Grundtakt rechnen und oft noch bis 4 GHz übertaktbar sind. Da SMT sich oberhalb jenseits von vier Kernen nicht mehr auf die Gesamtleistung auswirkt, eignen sich auch der Core i5-3570K/4670K noch sehr gut, denn deren Grundtakt ist mit 3,4 GHz auch noch sehr hoch und in beiden Modellen schlummert auch noch ein hohes Übertaktungspotenzial. Dazu kommt, dass letztgenannte CPUs mit einem Preis von 200 Euro recht günstig sind. Auf Seiten AMD haben lediglich der FX-9590 und FX-9370 mit 4,7 GHz respektive 4,4 GHz einen hohen Takt zu bieten, von denen die Engine von X Rebirth profitieren kann. Wer auf die interne Kantenglättung verzichtet, sollte mit einer GTX 660, HD 7870 oder HD 7950 für alle Details mit einer Auflösung von 1080p gut gerüstet sein. Fans eines ruhigen Bilds und flimmerfreier Polygonkanten, raten wir zu GTX 760 oder HD 7970 GE, die gerade erst erschienene R9-280X sollte die durch die Multisampling-Kantenglättung erhöhte Render-Last ebenfalls noch stemmen können.

also ich wollte noch einmal das Thema aufrollen da nun schon lange nichts neues von EGOSOFT dazu kam und ich langsam so ein bisschen sauer werde... , aber naja beschleunigen kann man es leider ja doch nicht. Extra neue Hardware für diese Spiel zu kaufen nur das diese Spiel läuft ist absolut hinrissig, normalerweise sollte ein Spiel nahezu auf jeder Plattform laufen.
Mein System:
Auf Windows 7 und 8 probiert
AMD FX-6300 getakte auf 3,7 GHz
Asus Formula 4
16 GB Arbeitsspeicher 1066 von GSkill
ATI Radeon HD 7970 XFX Black Editon
ich denke das sind so die wichtigsten Sachen...
Also ich habe schon nahe zu alles probiert was geht hatte ältere Treiber von ATI probiert, habs mit übertakten probiert, habe kontroliert ob die GPU auch wirklich im Game hoch taktet (was sie auch tut), habe verschieden Settings im Game und im CCC probiert. Leider brachte von alle dem nichts, max. 25 FPS mit einbrüchen auf 5 FPS. Bei der Überwachung dieser ganzen Geschichte war weder die CPU (max. 80%) voll ausgelastet noch die GPU(max. 60%), alle anderen Werte waren im grünen Bereich.
Nun meine Frage ob vielleicht schon irgendjemand irgendetwas genaueres herausgefunden hat?
1250 MHZ GPU-Takt läßt sich alles an Einstellungen auf maximal stellen und man kann bei 1920 x 1020
einen wunderschönen Weltenraum genießen. Die FPS liegen um die 30, es geht aber auch mal in seltenen
Fällen, z.B. Einflug in Highways auf Werte jenseits des erträglichen. CPU und GPU bei ca. 50%
So langsam ab Patch 1.22 läuft es bug-arm, aber es muss noch reichlich Inhaltliches dazu kommen.
Alle, die Weltraumspiele mögen, sollten weiterhin mit wachen Augen die Patchinhalte verfolgen.
Mein System:
Windows 7 Home Premium 64bit
Intel i5-4670k @3,6-3,8Ghz
MSI H81M-E33 V2
16GB DDR3
ASUS GTX760 DC2OC-2GD5
128 Gb SSD Toshiba HG5D
Liebe PCGH!
Danke für die Benches. Ich frage mich aber, ob die Nachrichten so ganz stimmen. Ich habe bei meinem System - mittels throttlestop - den Turbo ausgeschaltet und so die Leistung meines 3740qm gedrosseslt von max 3700 mhz auf 2700 mhz (statt Multi 37/36/35/35 alle 4 auf 27)
Im Spiel ergibt sich dadurch absolut kein Performance Unterschied, was eigentlich der Fall sein müßt wenn das Spiel so prozessorlastig ist. Meine Grafikkarte (680m OC = 660ti) ist nicht der limitierende Faktor. Sie ist nur zu ungefähr 60% ausgelastet.
Grüße
phila
P.S.: Sende dies auch als Mail an oben stehende Adresse.
Schade eigentlich, denn dass Setting wäre genau mein Ding.
Na gut, dann doch lieber nicht kaufen.
Abgesehen davon, dass meine 580/955-er Kombination hier an ihre Grenzen stößt.